Futter Partikel Karpfenfutter

Karpfenfutter: Welche Wahl zum Anfüttern

Wie jeder Karpfenangler weiß, sind unsere geliebten Rüssler Generalisten was ihre Nahrung betrifft. Sie verspeisen alles, was sie bewältigen können. Folglich lassen sie sich auch mit so ziemlich allen Futtermitteln anlocken. Welche Karpfenfutter Mittel sich besonders bewährt haben, erfährst Du in diesem Beitrag.

Zusammensetzung

Beim Füttern auf Karpfen spielt die Zusammensetzung der Futtermittel an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen eine Rolle. Kohlenhydratreiche Futtersorten werden im Sommer bei Temperaturen über 20 Grad deutlich besser verdaut und genutzt als im Winter. Im Spätsommer und Herbst kommen fettreichere Rezepturen zum Einsatz, im Winter und Frühling spielen proteinhaltige Futtermittel die Hauptrolle. Außerdem nimmt man zum Karpfen Anfüttern im Frühjahr deutlich mehr Karpfenfutter als im Sommer.

Karpfenfutter – ein Überblick

Zum Anfüttern auf Karpfen lassen sich die verschiedensten Futtermittel verwenden. Hier eine Auswahl:

  • einfache Grundfuttermischungen aus dem Angelfachgeschäft
  • sehr ausgeklügelte Futtermischungen von Profis nach geheimen Rezepturen
  • Futtermittel für Geflügel
  • Fischpellets
  • Boilies
  • Partikelmixe
  • Partikel einzeln
  • u.v.m.

Der Fantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Wie bereits erwähnt, sollte allerdings die Futtermittelmenge immer im Auge behalten werden. Besonders zu Beginn einer längeren Futterkampagne bieten sich günstige und preiswerte Karpfenfutter Sorten an.


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Angepasste Futtermittel

Je nach Fischbestand, erwarteter Fischgröße und Gewässer kommen ganz verschiedene Körnungsgrößen zum Einsatz, die wahlweise durchmischt oder einzeln gefüttert werden können. Bei der sogenannten Futterrakete werden die unterschiedlichsten Korngrößen gemischt und alle Fischgrößen angelockt während beim selektiven Füttern beispielsweise nur große Köder zum Einsatz kommen.

Die Fische haben außerdem häufig gelernt, dass an großen, hellen Futterteppichen irgendwo ein Haken ist. Besonders Karpfen, die in ihrem Leben schon mehrfach mit der Angel gefangen wurden, entwickeln eine besondere Vorsicht gegenüber derartigen Plätzen. An solch heiklen Gewässern, mit seinen erfahrenen Fischen, kommen eher unauffällige und selten angebotene Karpfenköder und Futtermittel zum Einsatz. Auch die Partikelmischung sollte eine eher dunkle Farbe haben. Dies können wir einerseits mittels dunkler Futtermittel erreichen, andererseits lässt sich durch Beimischungen von Erde und Lehm häufig eine dunklere Grundfutterfarbe erzielen.

Füttern in Abhängigkeit der Mitesser

Haben wir im Gewässer mit sehr vielen Krebsen oder gar Wollhandkrabben zu rechnen, ist fischmehllastiges Karpfenfutter im Einsatz oft problematisch. Unsere putzigen Decapoden haben diese, ebenso wie unsere Rüssler, zum Fressen gern. Sie ärgern uns dann beim Ansitz mit gekappten Vorfächern und Fehlbissen. Um diesen Misserfolgen etwas aus dem Weg zu gehen und das Risiko von Krabbenattacken zu verringern, sind in solchen Gewässern fruchtige Aromen einzusetzen. Man kann nur hoffen, dass die allgemeine Nahrungsknappheit nicht so groß ist und die Armee der Krabbeltiere alternativ zu den fischmehl- und fischöllastigen Karpfenködern auch die fruchtigen Proteinbomben als Snack entdeckt.

Vor allem die richtige Futtertaktik entscheidet beim Karpfenangeln viel.



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