Setzkescher

Gesetzesdschungel: Welche Setzkescher sind erlaubt?

Der Setzkescher ähnelt rein äußerlich einer Reuse und gehörte früher fest zum Tackle der meisten Ansitzangler. Die meisten Setzkescher bestehen aus einem Netz, das von einem stabilen Rahmen in runder oder viereckiger Form gehalten wird. Der Setzkescher wird am Angelplatz ins Wasser gelegt und genutzt um bereits gefangene Fische den Angeltag über lebend zu hältern. Eigentlich recht praktisch, sorgt diese Art der Hälterung seit längerem für tierschutzrechtliche Bedenken und mittlerweile gibt es viele Verbote. Im folgenden Beitrag erfährst Du deshalb ein für allemal welche Setzkescher erlaubt sind.

Die deutsche Setzkescher Verordnung

Da die Lebendhälterung im Setzkescher von vielen Tierschutzorganisationen als Tierquälerei angesehen wird ist der Gebrauch dieser Hälterungsweise reguliert. Dem trägt die Setzkescherverordnung in Deutschland Rechnung. Für Setzkescher gelten heute bundesweit strenge Vorgaben des Tierschutzes. Besonders die im Online Fachhandel angebotenen Setzkescher erfüllen die gesetzlichen Vorgaben nicht immer und dementsprechend groß ist die Verunsicherung bei Neueinsteigern und alteingesessenen Anglern.

Unsere Empfehlungen im Überblick

Laut Verordnung sind nur Setzkescher erlaubt mit einer Mindestlänge von 3,5 m und einen Mindestdurchmesser von 50 cm. Zudem müssen Setzkescher so gebaut sein, dass sie nicht zusammenfallen können. Das Netz muss aus knotenfreien Textilien gefertigt sein, um die Schuppen und Schleimhäute der Fische zu schonen.

Die Bundesweite Setzkescher Verordnung auf einen Blick

Mindestmaße
  • 3,5 m lang
  • 0,5 m breit
Material
  • knotenfreie Textilien
Rahmen
  • stabiler Rahmen
  • darf im Wasser nicht zusammenfallen

Das Setzkescher Gesetz findet im gesamten Bundesgebiet Anwendung. An Angelteichen, Forellenseen und privat bewirtschafteten Teichen oder Vereinsgewässern können jedoch abweichende Regelungen gelten. Daher sollten sich Angler stets über die geltenden Regelungen informieren. Das gleiche gilt für die Hälterung von Fischen im Ausland. Hier ist auch die Verträglichkeit der zusammen gehälterten Fischarten zu beachten und die Besatzdichte des Setzkeschers ist zu beachten.

Fazit: Eigentlich alles klar, oder?

Leider ist der Einsatz eines Setzkeschers in der Praxis nicht immer so einfach wie in der Verordnung festgeschrieben. Im Zweifel entscheidet immer der Bewirtschafter ob der Setzkescher nun erlaubt ist oder nicht. In jedem Fall muss er aber die in der Setzkescher Verordnung festgelegten Mindestmaße erfüllen.

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