Jigköpfe: Farben, Größen und Gewichte

Jigköpfe- Farben, Größen und Gewichte

Jigköpfe dienen sowohl als Gewicht als auch als Haken für Gummifische. Diese werden damit meist grundnah oder in größeren Tiefen geführt. Was es bei Farben, Größen und Gewichten von Jigköpfen zu beachten gibt erfährst Du in diesem Beitrag.

Jigkopffarben

Meistens sind die Jigköpfe in den natürlichen Farben des Herstellungsmaterials erhältlich, also in einem metallischem grau. Darüber hinaus gibt es jedoch auch lackierte oder pulverbeschichtete Jigköpfe zu erwerben. Gängige Farben sind hierbei weiß, gelb, orange, rot, schwarz, grün- und brauntöne. Bei der Farbauswahl gilt es die Farbe des Jigkopfes dem restlichen Gummiköder anzupassen.

Jigkopfgrößen

Neben Form und Farbe stellt sich natürlich auch die Frage nach der Größe des perfekten Jigkopfes. Dabei ist hier nicht das Gewicht sondern die Hakengröße gemeint. Die Größe des Hakens ist eng an die Größe des Gummiköders gekoppelt. Je größer der Gummiköder desto größer der dazu passende Jighaken. Um für den Gummiköder die richtige Jighakengröße zu bestimmen, sind die Köder- und die dazu passenden Jighakengrößen in der nachfolgenden Tabelle kurz dargestellt.

Passende Köder- und Jigkopfgrößen

 

Ab 13 cm Länge können auch kleinere Jighaken verwendet werden, wenn Stinger dazugeschaltet werden. Über 20 cm Länge kann man die Jiggröße 10/0 und in jedem Fall dazu passende Stinger verwenden.

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Jigkopfgewichte

Das Gewicht eines Jigkopfs sollte unter Berücksichtigung mehrerer Faktoren gewählt werden. Zum ersten ist da die Strömungssituation im Gewässer. Es spielt für die ideale Aktion des Gummiköders eine entscheidende Rolle ob er im reißenden Bach oder im stillen See geführt wird. Hierbei gilt die Faustregel je stärker die Strömung desto schwerer sollte der Jigkopf gewählt werden.

Auch sollte das gewünschte Absinkverhalten bedacht werden. Häufig erfolgen die Bisse genau in der Absinkphase oder kurz nach Grundkontakt. Die Absinkphase sollte also nicht zu kurz sein. Je schwerer der Jigkopf desto kürzer ist allerdings diese Absinkphase. Ein schwerer Jigkopf ist beim Auswerfen vor allem beim Distanzfischen von großem Vorteil, denn er verleiht den leichten Gummiködern erst das nötige Wurfgewicht und kann potentiellen Gegenwinden Paroli bieten. Der Gummiköder selbst ist natürlich ebenfalls ein wichtiges Kriterium und Bedarf je nach Form und Führungsstil einem bestimmten Jigkopfgewicht um ideal zu performen.

Mit einer Auswahl an Jigköpfen von 3, 5, 7, 11, 14 ,17, 20 und 25 Gramm dürfte jeder Angler für die meisten Angelsituationen im Süßwasser gewappnet sein. Gerade mit einem Jigkopf um die 11 Gramm wird der Angler im Süßwasser bei normalen Tiefen, wenig Wind und kaum bis wenig Strömung die besten Ergebnisse erzielen.

Bei starker Strömung oder auch großen Ködern können es dann auch schonmal bis zu 60 g schwere Jigköpfe werden, gerade beim Angeln auf große Huchen, Lachse oder Welse.Im Salzwasser ist dann alles noch einmal eine Nummer größer hier sind Jigköpfe mit um die 100 bis 400 g nicht selten. Solche Jigköpfe werden Giant Jigheads genannt.

Tipp: Damit der Gummiköder mit Jigkopf auf eine ideale Distanz geworfen werden kann, muss bei der Wahl des Jigkopfgewichts auf das Wurfgewicht der Rute geachtet werden.

Fazit

Bei Jigköpfen muss neben der Hakengröße das Gewicht zur Situation passen. Das Gewicht wird dabei vor allem von Gewässer, Methode oder Angelsituation bestimmt, während die Hakengröße durch die Ködergröße beeinflusst wird. Wissenswertes zu Gummiködern erfährst du im Beitrag Gummiköder am Jigkopf für Barsche.

→ Mehr Infos zu Stand Up Jigheads
→ Mehr Infos zu Rundkop Jigheads



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