Spinnrute Wurfgewicht Wobler

Spinnruten Wurfgewicht: aber welches?

Das Wurfgewicht einer Angelrute gibt an, wie schwer die Montage inklusive Hakenköder sein muss oder darf, damit sich die Rute noch aufladen kann, um den Köder auszuwerfen. Wird das Wurfgewicht über- oder unterschritten, fliegt der Köder nicht weit und die Rute kann ggf. Schaden nehmen. Welches Spinnruten Wurfgewicht gilt es also zu wählen? Schwere Köder sind mit zu leichten Ruten kaum zu animieren und der Köder bleibt beim Einholen meist dicht über dem Boden. So kann auch die beste Spinnrute bis 10 Gramm Wurfgewicht keine Montagen von 30 Gramm bewältigen. Trotzdem kann sie genügend Rückgrat haben, um selbst kapitale Forellen und Barsche zu drillen. Welche Wurfgewichtsangaben du finden kannst und welches Spinnruten Wurfgewicht passend ist, erfährst du im folgenden Beitrag.

Wurfgewichts Angaben

Das richtige Spinnruten Wurfgewicht ist auf dem Blank in der Nähe des Handteils angegeben, wahlweise als:

  • Wurfgewichts Bereich: Der Wurfgewichtsbereich gibt die obere und untere mögliche Gewichtsgrenze deiner Montage wieder. Diese solltest du nicht über- und unterschreiten. Je größer der Wurfgewichtsbereich, um so unpräziser kann eine Rute sein. Häufig sind die Angaben des Herstellers nicht stimmig aber häufig kannst du die Rute dann kostenfrei zurücksenden.
  • Optimales Wurfgewicht: Manche Hersteller geben nur ein Spinnruten Wurfgewicht als Mittelwert der Grenzen des Wurfgewicht Bereiches an. Diese Angaben finden sich meist bei hochwertigeren Ruten. Eine Tolleranz von 20 % sollte hier drin sein.
  • Dein Köder: Damit du im Wurfgewichtsbereich bleibst, solltest du nicht nur das Gewicht deines Bleikopfes und Wobblers in die Rechnung einbeziehen, sondern auch dienen Gummifisch, zusätzliche Propellorblätter und Gewichte von eventuellen Fischfetzen und Köderfischen einberechnen.

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Spinnköder animieren

Dein Ködergewicht passt jetzt zu deiner Rute und du bist auf dem richtigen Weg. Aber du solltest bedenken, ob die Köderführung ebenfalls zu deinem Spinnruten Wurfgewicht passt. Beim Spinnfischen wirkt der Wasserdruck auf den Köder. Je größer dieser ist und umso schneller du ihn führst, umso stärker lastet der Druck auf deiner Rute.

  • Jerkbait- und Popperruten werden durch Schläge in die lockere Schnur animiert, wobei deine Rute stark beansprucht werden kann und du den Wurfgewichtsbereich schnell überschreiten kannst und die Rute den Druck nicht an den Köder weitergeben kann, sondern sich lieber windet und biegt. Beim Jerken und Popperfischen kann das Wurfgewicht darum auch gerne weit über dem Montagegewicht liegen. So können bei  50 Gramm Ködern harte und kurze Gerten mit einem Spinnruten Wurfgewicht von 150 Gramm und mehr verwendet werden. Als Angler solltest du den Wurfgewichtsbereich und das Laufverhalten im Auge behalten.
  • Spinnerbaits bringen ebenfalls viel Wasserwiderstand auf die Rute. Auch hier sollte die Rute etwas härter sein, aber braucht nicht so hart zu sein, wie beim Jerkbait Angeln. Auch Gummifische mit großem Teller können den Widerstand erhöhen.

Tabelle zu Spinnruten Wurfgewichten

Anfänger finden in der nachfolgenden Tabelle erste Anhaltspunkte für das richtige Spinnruten Wurfgewicht zum normalen Spinnfischen:

Wurfgewichte beim Spinnfischen


Fazit

Das richtige Wurfgewicht für deine Montage ist auf der Rute als Wurfgewichtsbereich oder optimales Wurfgewicht angegeben, wobei Ruten je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen. Hier muss jeder Angler Erfahrungen machen. Als erste Allround Spinnfischen empfehlen wir eine Spinnrute mit schneller Spitze, wie die erschwingliche Shimano Yasei Red Aori als 210 cm, 240 cm oder 270 cm Variante mit 10-30 Gramm Wurfgewicht. Wenn du dich genauer zu Spinnruten informieren möchtest, dann lies unseren Beitrag zu den Kernanforderungen an Spinnruten.



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