Wels / Waller

Wels
Wels - Fänger: Florian Schafner

Merkmale:
Körper schuppenlos, Kopf flach und groß, trägt am Oberkiefer 2 lange, am Unterkiefer 4 kurze Barteln; Flanken marmoriert, Bauch und Rachenraum weiß; Rückenflosse klein, Afterflosse reicht bis zur Schwanzflosse, winzige Augen

Größe:
selten bis 280 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D I/4, A 90-92, P I/14-17, V 11-13

Verwechslungsgefahr mit:
keine

Besonderes:
in Griechenland lebt eine nah verwandte Art mit lediglich 2 Barteln am Unterkiefer, deren interessantes Brutpflegeverhalten bereits von Aristoteles beschrieben wurde

Verbreitung:
Mittel- und Osteuropa, durch Besatz weit verbreitet

Fortpflanzungsbiologie:
bis zu 30.000 Eier pro kg Körpergewicht werden in etwa 50-80 cm tiefem Wasser in eine nestähnliche Mulde gelegt und vom Männchen bewacht; Larvenschlupf nach 3-10 Tagen, die kaulquappenähnlichen Larven haben Haftorgane

Laichzeit:
März bis Juli (Wasstemperatur 18-20 ° C.)

Familie:
Siluridae, Welse

Wels (Waller) Übersetzung: 
lateinisch: Silurus glanis 
belgisch: Meerval 
bosnisch: Som 
französisch: Silure glane 
englisch: European Wels (Catfish) 
italienisch: Siluro 
niederländisch: Meerval 
polnisch: Sum Pospoliti 
russisch: Сом 
schwedisch: Mal 
spanisch: Siluro 
ungarisch: Harcsa 

natürliche Nahrung: 
Würmer, Schnecken, Insekten, Krebse, Fische, Frösche, Mäuse