Maräne

Renke
Renke - Fänger: Karl-Robert Schlögl

Merkmale:
heringsähnlicher Körper mit Fettflosse, die kleine unterständige Maulspalte reicht nicht bis zu den Augen, 20-29 (meist 24) kurze Reusendornen auf dem 1. Kiemenbogen

Größe:
50-60 cm, selten bis 80 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht mögl.

Flossenformel:
D III-V/9-12, A III-V/10-13, Schwanzflosse mit 19 Weichstrahlen

Schuppenzahl Seitenlinie:
keine Angabe

Verwechslungsgefahr mit:
anderen Renkenarten

Besonderes:
bildet sowohl wandernde (Fließgewässer) als auch stationäre Formen (Seen) aus

Verbreitung:
Flüsse und Seen im Einzugsgebiet der Ostsee u. d. Eismeeres, einige Alpen- u. Voralpenseen

Fortpflanzungsbiologie:
Geschlechtsreife nach 4-5 Jahren, Wanderformen ziehen flussaufwärts, stationäre in seichte Uferregionen (kiesiger Grund), Ablage von 15.000-30.000 Eiern

Laichzeit:
Oktober-Januar

Familie:
Coregonidae, Renken

Große Bodenrenke (Maräne, Sandfelchen) Übersetzung: 
lateinisch: Coregonus nasus / Coregonus lavaretus lavaretus
belgisch: Grote marene 
dänisch: Helt 
englisch: Common Whitefish / Powan 
finnisch: Järvi Siika 
französisch: Corégone lavaret / Bondelle 
italienisch: Coregone 
norwegisch: Sik 
polnisch: Sieja 
russisch: Сиг (Sig)
schwedisch: Bläsik / Sik 
spanisch: Lavarello 
ungarisch: Nagy maréna 

natürliche Nahrung: 
Würmer, Schnecken, Muscheln, Insektenlarven