Mückenschutz beim Angeln

Welcher Mückenschutz beim Angeln?



Stechattacken beim Angeln braucht niemand, vor allem nicht beim gemütlichen Karpfenangeln. Im Sommer, wenn die Wasser- und Lufttemperaturen und die Luftfeuchtigkeit hoch ist, schlagen die kleinen Nervensägen zu und ohne richtigen Mückenschutz beim Angeln geht irgendwann gar nichts mehr. Welche Mückenabwehr es gibt und welche beim Angeln hilft, erfährst Du im folgenden Beitrag.

Auch wenn der Aufenthalt in der Natur zur schönsten Seite des Angelns gehört, trifft das nicht auf alle ihre Bewohner zu. Besonders im Spätsommer sind Mücken und Moskitos an vielen Gewässern eine regelrechte Plage. Dabei haben wir es in Deutschland in dieser Hinsicht noch relativ gut und wer schon einmal im Sommer in Schweden geangelt hat, wird dies sicher bestätigen können. Nichts liegt also näher als für längere Angeltrips ein gutes Moskitonetz kaufen zu wollen. Welche dafür in Frage kommen erfährst Du im folgenden Beitrag.

Wann brauche ich ein Moskitonetz?

Dies ist eine berechtigte Frage, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile gute chemische Schutzsprays gegen allerlei stechende Insekten gibt, die sich meistens für den Einsatz beim Angeln ausgezeichnet eignen. Allerdings kann es hier immer zu allergischen Reaktionen kommen und häufig muss, sobald man etwas schwitzt, ständig neues Mosquito Spray aufgetragen werden. Beim Aalangeln kann dies zusätzlich Scheuchwirkung haben. Spätestens wenn auch die Nacht am Gewässer verbracht wird, ist ein Moskitonetz für die Karpfenliege einfach deutlich wirksamer und komfortabler.

Moskitonetze haben sich überall auf der Welt als besonders wirksamer Mückenschutz bewährt. Sie kommen in unterschiedlicher Weise zum Einsatz. Man kann Moskitonetze kaufen, die als selbst stehende Netze über ein Bett oder einer Karpfenliege aufgestellt werden. Diese Modelle ähneln selbst einem kleinen Zelt. Der Klassiker sind hängende Netze, die mit Hilfe von Befestigungs Leinen aufgespannt werden können. Meist reicht jedoch eine einfache Befestigung an der Decke des Angelzeltes. Die dritte Alternative sind kleine Moskitonetze die mit der Kleidung über der Kopfregion getragen werden. Hier müssen Angler genau prüfen, welche Art von Moskitonetz für sie am ehesten in Frage kommt.


Video von Quarks

Herkömmlicher Mückenschutz beim Angeln

Herkömmlicher Insektenschutz mit Hilfe von dunkler und vollständig bedeckender Kleidung ist hingegen die günstigste Insektenabwehr: Stechmücken werden vor allem von heller Kleidung angezogen. Dunkle Kleidung dagegen übt weniger Reiz auf sie aus. Bedenken sollte man dabei auch, dass normale dünne Sommerbekleidung aus Baumwolle für Stechmücken kein Hindernis darstellen. Auch ausgeprägter Schweiß- beziehungsweise Körpergeruch stärkt die Angriffslust der Quälgeister. Eine Dusche vor Angelbeginn kann daher nicht schaden.

Mit High-Tech gegen Mücken

Seit Anfang der 2000er Jahre sind Thermacell Geräte auf dem dem Markt, die mit einer Butangaskartusche und Wirkstoffplättchen bestückt sind. Die Flamme bleibt wie bei einer Campinglaterne im Inneren des Gerätes und die Wärme aktiviert den im Wirkstoffplättchen enthaltene Wirkstoff D-Allethrin für die unmittelbare Umgebung. Unter anderem wurde das Thermacell Mückenschutz-Gerät  vom amerikanischen Verteidigungsministerium getestet und als sehr wirksam eingestuft. Die Butangasflasche reicht etwa für 12 Stunden. Thermacell Plättchen halten etwa 4 Stunden. Ein Thermacell Nachfüllpack sollte darum immer in der Nähe sein. Auch Gaskartuschen müssen immer wieder neu angeschafft werden. Thermacell Laternen funktionieren nach demselben Prinzip. Über die LED Technologie wird außerdem Licht produziert. Thermacell Lampen und Thermacell Mückenschutz-Geräte sind vom amerikanischen Hersteller patentiert und damit konkurrenzlos. Eine besonders innovative Art des Mückenschutz beim Angeln.

 

Moskitonetz
Das Moskitonetz ist wohl der zuverlässigste Schutz gegen Mücken beim Angeln.

Fazit: Wer angeln will, muss Mücken lieben lernen

Gegen Mücken ist einfach kein Kraut gewachsen und alle Mittel haben ihre Vor- und Nachteile. Auch wenn Moskitospray und Co. oft gut funktionieren, ist ein Moskitonetz immer noch die beste Möglichkeit, Stichen wirklich aller Plagegeister vorzubeugen. Besonders für einen ruhigen Schlaf ohne böse und juckende Überraschungen am nächsten Morgen haben sich Moskitonetze besonders bewährt und sollten deshalb in keinem sommerlichen Angelcamp fehlen. Häufig ist beim Angeln eine Kombination unterschiedlicher Methoden angesagt und am besten ist es, wenn Du versuchst ein gutes Verhältnis zu den Quälgeistern aufzubauen und dich aufs Angeln zu konzentrieren. Herkömmlicher Mückenschutz beim Angeln hilft meistens die wichtigsten Bereiche zu schützen. Als Alternative ist natürlich ein Angelzelt zu nennen, welches meist auch Moskitoschutz beinhaltet. Am wichtigsten ist es, das Angelzelt frei von Mücken zu halten. Mehr dazu in unserem Beitrag was Angelzelte ausmacht.

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Video: Basiswissen für Angler: Das Ruten-Wurfgewicht, Quelle: FHP/Fishpipe