Forellenhaken

Forellenhaken: Tipps zu den Forellengreifern

Forellen und andere Salmoniden gehören zu den absoluten Lieblingen der Angler weltweit. Es ist nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, das die Angler fasziniert, sondern auch ein überaus schmackhaftes Fleisch, das auf jede Art und Weise zubereitet werden kann und äußerst delikat schmeckt. Auch gibt es viele verschiedene Forellen- bzw. Salmonidenarten, die alle nicht nur traumhaft schön sind, sondern auch im Drill durch ihre Kampfkraft und Ausdauer überzeugend sind. Dabei ist der Forellenhaken ein zentrales Element. Worauf man beim Kauf von Forellenhaken achten muss, wird in diesem Beitrag erklärt.

Welche Hakengröße?

Ob man nun wildlebenden Forellen im Bach, Fluss oder See nachstellt oder auf in kommerziellen Anlagen lebende Forellen angelt, spielt bei der Hakengröße eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Diese wird vor allem durch den verwendeten Köder bestimmt. Der Haken sollte möglichst scharf sein und immer eine verschränkte Hakenspitze aufweisen, welche leichter im Salmonidenmaul greifen. Weiterhin sollte er dünndrähtig und leicht sein. Nutzt man Köderfische, Krabben-/Krebsfleisch oder Fischfetzen als Köder, darf der Haken auch schon mal dickdrähtiger ausfallen, denn auch die zu erwartenden Fische sind dann im Schnitt größer.

Bei Ködern wie Maden, Würmern, Bienenmaden, Heuschrecken, Teig und ähnlichen Ködern, sollte sich die Hakengröße zwischen 6 und 12 einstellen. Bei Fischfetzen, Köderfischen und anderen Ködern darf es schon mal die Größe 2 bis 6 sein.


Plättchen- oder Öhrhaken?

Ob nun Plättchen- oder Öhrhaken gewählt werden, ist jedem selbst überlassen. Bei gekauften Haken im Mäppchen sind es meist Plättchenhaken. Wer selbst bindet, kann auch mal Öhrhaken nutzen, was gerade beim Verwenden von Titan-, Stahl- oder Kevlarvorfach von Vorteil sein kann, da diese Vorfächer bei Öhrhaken leichter zu binden sind.

“Spezielle” Haken zum Fischen mit Teig/Paste

Wer den Salmoniden gerne mit Pasten oder Forellenteigen nachstellt, kommt um den sogenannten Teighaken nicht herum. Die Form der Haken unterscheidet sich im wesentlichen kaum von den normalen Forellenhaken, eventuell ist der Bogen etwas größer und der Schenkel ein wenig länger. Das Entscheidende bei Teighaken ist, dass sich auf dem Haken eine kleine Metallspirale befindet, welche den Teig sicher am Haken hält.

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Hakenfarbe

Die Hakenfarbe sollte man wenn möglichst bei sehr klarem Wasser dem Köder anpassen oder einen Haken aus mattem Stahl benutzen, damit er die Fische nicht verscheucht. Gerade größere Forellen oder auch Saiblinge können da sehr empfindlich sein. Ansonsten sind braune, schwarze oder rotfarbene Haken für Würmer, Maden und Fischfetzen oder Köderfische geeignet. Goldene oder silberne Haken eignen sich eher für Mais und Pasten.

Ansonsten kann es aber an manchen Tagen auch vorkommen, dass blinkende Haken geradezu magisch anziehend auf die Fische wirken, und keine Scheuchwirkung produzieren. Dies könnte dann an der vorkommender Fischbrut liegen, die einen ähnlichen Glanz besitzt, gerade wenn die Sonne scheint und das Wasser sehr klar ist.

Vorfachlänge und Durchmesser

Die Vorfachlänge kann von Tag zu Tag, aber auch in Abhängigkeit der Gewässertiefe und der Angelmethode variieren. Folglich ist hier Flexibilität gefragt. Man kann auf fertig gebundene Forellenhaken mit Vorfachlängen zwischen 60 bis 250 Zentimeter Länge zurückgreifen und diese nach bedarf kürzen. Das Selbstbinden von Haken ist ebenfalls möglich.

Je nach zu erwartenden Fischgrößen oder auch möglichen Beifängen sollte der Durchmesser des Vorfaches zwischen 0,16 Millimeter und kann bis zu 0,25 Millimeter oder im Höchstfall 0,30 Millimeter im See mit Karpfenbestand betragen, abhängig auch vom verwendeten Köder und den dadurch möglichen Beifängen.



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