Fliegen werfen – So funktionierts

Fliegen werfen

Die Kunst des Werfens ist eine sehr wichtige Fertigkeit beim Fliegenfischen. Sie erfordert graduelle, synchronisierte Bewegungen, etwas Geschick und Taktgefühl. Es hilft, sich jede Bewegung vorzustellen, wobei sowohl der Rückwurf als auch der Vorwärtswurf in drei Schritte unterteilt ist.  Der erste ist das Laden, der zweite ist der Schwung und der dritte ist die Pause.

Es braucht viel Übung, um die Kunst des Fliegenfischens zu beherrschen. Doch die ersten Würfe gelingen schon nach kurzer Zeit. Vor allem der Rollwurf ist schnell gelernt, kann jedoch nur am Wasser geübt werden. Der Grundwurf kann allerdings in Trockenübungen erlernt werden. Wie diese Techniken funktionieren und welche Würfe es sonst noch gibt, kannst Du in diesem bericht lesen.

Unsere Empfehlungen im Überblick

Es gibt verschiedene Arten von Würfen. Zu den gängigsten gehören der Grundwurf, der falsche Wurf, Seiten- und Rückwürfe, Rollwurf und Doppelzugwurf.

Beim Fliegenfischen besteht der einfachste Wurf, der sogenannte Basiswurf, darin, die Schnur einfach gerade zurück und dann direkt nach vorne zu werfen. Jeder, der neu im Fliegenfischen ist, sollte den Grundwurf beherrschen, bevor er sich anderen Techniken zuwendet.  Wenn du gerade erst mit dem Fliegenfischen anfängst, solltest Du zunächst eine kurze Schnurlänge verwenden. Dies wird helfen, eine ausreichende Kontrolle über die Schnur zu erlangen, während Du kurze, sanfte Bewegungen übst, um die Schnur in der Luft zu halten und eine Schöne Schlaufe zu formen.

Der falsche Wurf ist eine Variation des Grundwurfs.  Er besteht aus den gleichen Rückwärts- und Vorwärtsbewegungen wie der Grundwurf und wird unmittelbar von einem weiteren Satz derselben Bewegungen gefolgt.  Die Fliegenschnur bewegt sich tatsächlich wiederholt vor und zurück, ohne das Wasser zu berühren. Das Praktizieren dieser Art von Wurf hilft, ein präzises Timing aufzubauen, das beim Fliegenfischen erforderlich ist.

Beim Fliegenfischen werden im Allgemeinen die Seiten- und Rückwärtswürfe verwendet, wenn der Wind ein Problem darstellt.  Sie werden auch verwendet, wenn es Hindernisse gibt, die einen regulären Wurf erschweren können.


Ein Rollwurf wird im Allgemeinen verwendet, wenn der Angler mit dem Rücken zu Hindernissen steht, zum Beispiel ein hohes Flussufer oder eine Mauer aus Vegetation.  Wenn diese Bedingungen vorliegen, ist ein Grundwurf fast unmöglich. Man muss eine gute Länge der Schnur vor sich auslassen; am besten lässt man die Strömung eine kurze Strecke vor sich herziehen. Dann wird die Rute angehoben und die Schur auf dem Wasser herangezogen. Die Rute bleibt auf 9 Uhr stehen bis die Schnur ein D bildet. Dann kommt der Vorwärtswurf, wobei die Schnur durch den Wasserwiderstand die Rute auflädt. Dadurch kann man vorwärts werfen, ohne einen Rückwurf ausführen zu müssen.

Beim Zugwurf kann man die Fliege mit viel Kraft auswerfen und richtig hohe Distanzen erreichen. Dazu wird die Schnurhand beim Werfen eingesetzt, um zusätzlich Spannung auf die Schnur zu bringen damit die Rute mit viel kraft geladen wird und die Fliege mit ordentlich Schmackes raus katapultiert. Beim Doppelzug wird diese Technik beim Vor- und Rückwurf angewendet, um mit wenigen Schwüngen viel Schnur in den Wurf zu bekommen und die Fliege so weit wie Möglich zu werfen.

Die oben genannten fünf Arten von Würfen sind die am häufigsten verwendeten.  Es gibt auch viele andere Wurfarten, der geläufigste ist sicherlich noch der Switch-Cast, eine Erweiterung des Rollwurfes der mehr Distanz und einfache Zieländerungen ermöglicht. Sobald man diese Würfe beherrscht kann man eigentlich alles abdecken was das Fliegenfischen erfordert aber natürlich gibt es auch immer gewisse Virtuosen an der Rute die mit verrückten Techniken wie Voodoo-Casts, Fallschirm-Würfe und anderen manövern die Fans begeistern. Das wichtigste ist, dass Du die Fliege an den richtigen Platz geworfen bekommst, um einen fisch zu überlisten.



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