Angelrute gebrochen

Angelruten Wurfgewichte

Angelruten Wurfgewichte geben das mögliche Ködergewicht an, das mit einer Rute geworfen werden kann. Ruten laden sich beim Wurf wie ein Katapult auf und hier sollte das Wurfgewicht der Rute stimmen, um den Köder weit werfen zu können. Das Wurfgewicht ist auf dem Blank angegeben aber die Bezeichnung ist bei den Herstellern nicht einheitlich. Informieren geht hier über studieren und worauf du achten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag.

Optimales Wurfgewicht und Testkurve

Die meisten Hersteller geben anstelle eines festen Wurfgewichtes einen Toleranzbereich an. So kann eine Spinnrute mit 10 – 30 gr Wurfgewicht Montagen von 10 – 30 gr auswerfen und führen. Jedoch sind die Werte nicht immer in Stein gemeißelt, so dass Erfahrungen auch geringfügig von den Werten abweichen können.

Ein festes bzw. optimales Wurfgewicht kannst in der Regel auf hochwertigen Spinnruten finden. Dieses kannst du aber auch, insofern nicht anders angegeben, auch selbst errechnen als Mittelwert der Wurfgewichts Grenzwerte errechnen. Es ist davon auszugehen, dass Ruten eine Tolleranz von 20 – 30 % verkraften dürften. Hier das Beispiel:

          WGopt = (WGmin+WGmax )/2 = (10 gr + 30 gr)/2 = 20 gr.

Unsere Empfehlungen im Überblick


Auf Karpfen-, Boots- und Angelruten englischer Hersteller ist häufig eine Testkurve der Rute in Pfund (lbs) angegeben. Die Testkurve zeigt an, unter welcher Belastung der Federweg der Rute erschöpft ist. Hier biegt sich die Rute also im 90° Winkel. Der maximale Belastungsgrad der Rute dient dabei als Richtwert für die Tragkraft der zu verwendenden Schnur. Das Wurfgewicht entspricht dabei dem Gewicht der Testkurve geteilt durch den Faktor 16. Wurfgewichte gängiger Testkurven finden sich in der nachfolgenden Tabelle:

Testkurve Wurfgewicht ( Testkurve [g] / 16 )Testkurve Wurfgewicht ( Testkurve [g] / 16 )
1 lbs28 gr10 lbs280 gr
1,5 lbs42 gr15 lbs420 gr
2 lbs56 gr20 lbs560 gr
2,5 lbs70 gr25 lbs700 gr
3 lbs84 gr30 lbs840 gr

Wurfgewichts Toleranzen

Angelruten müssen am Wasser oft schädliche Belastungen ertragen, wenn das Wurfgewicht ausgereizt und überschritten wird. Auch wenn die Rute beim Auswerfen nicht gleich knackt und bricht, so sind Überbelastungen trotzdem schädlich für das Material. Im Rutenblank können Faserrisse entstehen, die das Material dauerhaft schwächen. Im schlimmsten Fall kollabiert die Rute dann mitten im Drill.

Wenn die Rute mit zu geringem Ködergewicht geworfen wird, sind keine Schäden zu befürchten, allerdings kann sich der Blank auch nicht ausreichend aufladen und der Köder fliegt nur wenige Meter weit. Anschließend fehlt zudem jeglicher Köderkontakt über die Rute, was auch den Anhieb deutlich erschwert. Deshalb solltest du vor dem Rutenkauf überlegen welches Köder- und Montagegewicht du mit deiner neuen Rute fischen kannst und willst.

Fazit

Angelruten Wurfgewichte sind wichtige Kenngrößen bei der Rutenwahl und das Gewicht der gesamten Montage inklusive Blei und Gummifisch sollte innerhalb des Wurfgewichtsbeiches liegen, wobei das optimale Wurfgewicht als Richtschur dient. Im folgenden Beitrag findest du eine Übersicht der Angelruten Arten, die für Dich in Frage kommen könnten.

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