Was macht Stippruten aus?

Was sind Stippruten

Stippruten sind Friedfischruten mit Längen bis zu 15 Meter. Man unterscheidet hier die Stippruten ohne Ringe, die so genannte Kopfrute, und die Bologneserute, lange Stippruten mit Ringen. Als Stipprute oder Kopfrute wird dabei jedoch meist nur die echte Stippe bezeichnet. Während Kopfruten unter der Rutenspitze gefischt werden, können Bologneseruten zum Befischen weiter entfernter Angelspots ausgeworfen werden.

Kopfruten sind aus leichtem Material gefertigt und werden zum Angeln von Friedfischen verwendet. Kopfruten sind Stippruten und werden meist zum Posenangeln unterhalb der Rutenspitze verwendet, können aber auch zum Tippangeln verwendet werden. Dabei dient ein leichter Köder als Flugnahrung und wird kurzzeitig auf der Wasserfläche angeboten.

Länge von Stippruten

Je nach Zweck kann eine Tele-Stipprute 4 bis 8 Meter betragen. Diese Ruten sind für das ufernahe Angeln konzipiert und eignen sich besonders als Stippruten für Kinder. Was längere Stippangeln für den Hegeangelbereich angeht, so sind bei einer Stipprute 10 Meter und sogar 13 Meter gängige Längen, um normale Gewässer zu beangeln. Diese Ruten sind meist leichter als ein Kilogramm. Dies liegt an dem besonders leichten und doch robusten Material aus dem sie gefertigt werden. Die Maximallänge von Stippruten beträgt ca. 17,5 Meter. Diese Ruten sind ebenfalls sehr leicht und lassen sich daher über einen großen Zeitraum fischen.

Hinweis: Bei schweren Stippruten helfen Stipprutenhalter dabei, die Rute in der richtigen Position zu halten ohne die Hände zu überbeanspruchen.

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Stippruten mit und ohne Öse

Die häufigste Form der Kopfrute ist eine Stipprute mit Öse, bei der die Schnur mit einem eigenen Knoten an der Spitze befestigt wird. Daneben gibt es auch die Stipprute ohne Öse, bei der die Schnur über einer Plastikschlauch arretiert wird. Die Länge der Schnur sollte dabei etwa drei viertel der Rutenlänge betragen. Alternativ kann die Angelschnur zum Schutz der Schnur und für wertvolle Drillreserven über einen Gummizug im Inneren der Rute befestigt sein

Verwendung der Stipprute

Meist wird der Köder an einer Posenmontage direkt unter der Rutenspitze angeboten. Die Schnur kann dabei recht kurz sein und ein Biss bereits durch kurzes Anheben der Rutenspitze pariert werden. Nach dem Biss wird die Rute aufgerichtet, bei Bedarf verkürzt und der Fisch mit einem Kescher gelandet.

Das Angeln mit der Stipprute ist recht leicht zu erlernen und besonders effektiv, um viele Friedfische zu fangen. Je länger dabei die Rute ist, desto weiter draußen kann der Köder präsentiert werden und desto weiter kann der Angler vom Ufer entfernt sitzen. Mit steigender Länge der Rute erhöht sich jedoch der Schwierigkeitsgrad der Angelei.

Hat ein Gewässer beispielsweise eine breit bewachsene Uferzone eignen sich lange Stippruten ideal, um über diese hinweg zu Angeln. Die Länge einer Stippruten Kopfrute ist also immer von der Gewässerstruktur und der Entfernung des Angelspots abhängig. Jedoch lassen sich viele längere Stippruten auch verkürzen. Hier können die Rutensegmente von hinten her abgenommen und beim Angeln auch wieder angefügt werden. So kann der Fisch auch trotz kurzer Hauptschnur gelandet werden.



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