Schwere Dorschruten

Dorschangeln – Wie schwer eine Dorschrute sein sollte und was sonst noch zu beachten ist

Zum Dorschangeln ist oftmals schwere Ruten gefragt, um auf rauer See effektiv angeln zu können. Wie schwer eine Dorschrute sein sollte und worauf Du beim Kauf von schweren Dorschruten acht geben musst, erfährst Du in folgendem Beitrag.

Schweres Geschirr für dicke Dorsche

Dorsche leben am Gewässergrund, deshalb müssen die Köder in Tiefen bis zu 200 Meter angeboten werden. Dabei drücken Strömungen auf die Schnur, was schwerere Köder erforderlich macht, um in die Tiefe zu kommen und Köderkontakt zu bewahren. Hierfür werden entsprechend schwere Dorschruten benötigt, um den Köder anständig präsentieren und Dorsche kontrolliert drillen zu können.

Die Länge dieser schweren Dorschruten sollte beim Bootsangeln auf die Größe des Bootes angepasst werden. Auf kleinen Booten oder sogar Belly-Booten werden kurze Ruten bis 2,4 Meter benötigt, um störfrei werfen und drillen zu können.

Große Boote oder Angelkutter bieten deutlich mehr Bewegungsfreiheit, was auch den Einsatz von bis zu 3 Meter langen Dorschruten ermöglicht. Am Ufer gilt es einen Möglichst langen Hebel für weite Würfe zu haben, daher werden hierfür schwere Dorschruten von mindestens 2,7 Meter länge empfohlen.




Leichte Dorschruten für die Ostsee

In der Ostsee können leichte Pilkruten bis 15 Pfund Testkurve verwendet werden. In der Nordsee und in Norwegen hingegen sollte die Tragkraft schon 30 Pfund betragen, um Pilker bis 300 Gramm verwenden zu können. Bei schlechtem Wetter und schweren Gewichten, werden auch schwere Pilkruten mit 50 Lbs verwendet. Darüber hinaus kann eine Atlantik Dorschrute Wurfgewichte bis zu 1000 Gramm haben. Allgemein gilt jedoch, dass eine schwere Dorschrute mit 30 Pfund Tragkraft eine gute Allroundwaffe auch für größere Dorsche ist. Aber eben nicht für alle Ködergewichte taugt.

Die passende Dorschruten für die verschiedene Situationen

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Fazit: Für jede Situation die richtige Dorschrute

Die Wahl der passenden Dorschrute hängt vom Gewässer, der Angeltechnik und dem Einsatzgebiet ab. Zudem sollte berücksichtigt werden, ob nur Dorsche anvisiert werden oder auch andere Zielfische. Grundsätzlich werden auf rauer See beim Bootsangeln möglichst schwere Dorschruten benötigt, während beim Uferangeln auch leichtere Ruten genügen.

→ Hier bekommst Du Infos zum Dorschangeln am Ufer.

Neues aus dem FHP Magazin

Video: Basiswissen für Angler: Das Ruten-Wurfgewicht, Quelle: FHP/Fishpipe