Brasse

Brasse
Brasse - Fänger: Stefan Uhrig

Merkmale:
Maul leicht unterständig u. vorstülpbar, Augendurchmesser kleiner als Mundspalte, Brustflossen erreichen zurückgelegt den Ansatz der Bauchflossen

Größe:
30-40 cm, max. 75 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nur zur Laichzeit möglich, M mit Laichausschlag (weiße, später gelbliche Knötchen)

Flossenformel:
D III/9, A III/23-28, P I/15, V II/8

Schuppenzahl Seitenlinie:
51-56

Schlundzahnformel:
einreihig 5-5

Verwechslungsgefahr mit:
Güster, bei dieser ist der Augendurchmesser größer als die Mundspalte, die Brustflossen erreichen zurückgelegt nicht den Ansatz der Bauchflossen

Besonderes:
Leitfisch der Bleiregion, auch im Brackwasser anzutreffen, neigt bei hohen Bestandsdichten zu Verbuttung

Verbreitung:
Mitteleuropa nördlich der Alpen u. Pyrenäen, mehrere Unterarten in unterer Donau, Aralsee u. Kaspischem Meer

Fortpflanzungsbiologie:
geschlechtsreif nach 3-4 Jahren; Laichzone: krautige, seichte Uferbereiche, Laichvorgang meist nachts unter lebhaftem Geplätscher, Ablage von 200.000-300.000 Eiern, Larvenschlupf nach 3-12 Tagen, Larven mit Klebedrüsen

Laichzeit:
Mai-Juli

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Brassen (Blei/Brachsen) Übersetzung:
lateinisch: Abramis brama 
belgisch: Brasem 
bulgarisch: Platika 
dänisch: Brasen 
englisch: Common Bream 
estisch: Latikas 
finnisch: Lahna 
französisch: Brème commune 
griechisch: Lestia 
irisch: Bran 
italienisch: Abramide / Breme 
kroatisch: Deverika 
litauisch: Gelavandenis karšis 
lettisch: Saldudens plaudis 
luxemburgisch: Bréissem 
niederländisch: Brasem 
norwegisch: Brasme 
polnisch: Leszcz
portugisisch: Brema 
rumänisch: Platica 
russisch: Лещ (Leshtsh) 
schwedisch: Braxen 
serbisch: Deverika 
slowakisch: Pleskac vysoky 
slowenisch: Ploscic 
spanisch: Brema común 
tschechisch: Cejn velký 
türkisch: Cpak baligi / Tahta baligi 
ungarisch: Keszeg / Dévérkeszeg / Dévér

natürliche Nahrung: 
Tubifex, Schnecken, Muscheln, Plankton