Zope

Zope
Zope - Fänger: Martin Marx

Merkmale:
endständige, schräg nach oben gerichtete Maulspalte, Rückenflosse schmal u. hoch, relativ lange Afterflosse, der untere Teil der Schwanzflosse ist deutlich länger als der obere, Körper hochrückig.

Größe:
20-30 cm, selten bis 35 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D III/8, A III/36-43, P I/15, V II/8

Schuppenzahl Seitenlinie:
66-73

Schlundzahnformel:
einreihig 5-5

Verwechslungsgefahr mit:
Blei, Güster, Zobel

Besonderes:
in Deutschland stark gefährdete Art

Verbreitung:
Unterlauf v. Elbe u. Weser, Zuflüsse d. Ostsee, d. Schwarzen u. Kaspischen Meeres; Donau bis Oberösterreich

Fortpflanzungsbiologie:
Geschlechtsreife am Ende d. 4.-5. Jahres, Laichwanderung aus den Unterläufen der Flüsse aufwärts, Ablage v. 4.000-25.000 klebrigen Eiern an seichten u. pflanzenreichen Uferpartien mit starker Strömung, Larvenschlupf nach 10-14 Tagen

Laichzeit:
April-Mai

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Zope (Pleinzen) Übersetzung:
lateinisch: Abramis ballerus
dänisch: Brasenflire
englisch: Blue Bream
finnisch: Sulkava
französisch: Zope
italienisch: Abramide blu
polnisch: Rozpior
russisch: Синец
schwedisch: Faren
spanisch: Zope
ungarisch: laposkeszeg 

natürliche Nahrung: 
Zooplankton, Würmer, Schnecken, Muscheln, Insektenlarven