Zeckenschutz Warnschild

Zeckenschutz – clever schützen!

Zeckenbisse sind in der Natur unvermeidlich und lässt sich häufig trotz aller Vorsicht nicht vermeiden. Im hohen Gras, Unterholz oder an Büschen besteht allzeit die Möglichkeit eines Zeckenbisses. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung lassen sich Zecken nicht von den Bäumen fallen, sondern werden beim Vorbeigehen bis in eine Höhe von 1,5 Metern abgestriffen. Gerade Angler sollten sich darum vor Zeckenbissen schützen. Welche Mittel es hier gibt und wie sie wirken und anzuwenden sind, erfährst du im folgenden Beitrag.

Warum gegen Zecken schützen?

Zecken sind die Überträger von Viren, die eine gefährliche FSME (Frühsommer Meningoencephalitis) hervorrufen sowie Bakterien, die Borreliose Krankheit verursachen können. Gegen die FSME gibt es eine wirksame Schutzimpfungen, jedoch nach Ausbruch der Krankheit keine Medikamente. Bei Borrelien ist es genau umgekehrt. Einen Impfschutz gibt es hier nicht, jedoch kann die Krankheit gut mit Antibiotika behandelt werden. Wenn du vorsorgst, kannst du das Risiko eines Zeckenstichs, fälschlicherweise oft als Zeckenbiss bezeichnet, verringern.

Unsere Empfehlungen im Überblick


Welche Zeckenschutzmittel gibt es?

Im Sommer und Herbst solltest du ein Zeckenspray in deiner Angelausrüstung haben. Am Besten eignen sich hier kombinierte Sprays, die gleichzeitig auch gegen Stechmücken wirken.

Icaridin und DEET

Unter den Zeckenschutz Sprays und Lotionen sind solche, welche die Wirkstoffe Icaridin oder DEET beinhalten besonders wirkungsvoll. DEET wurde bereits von den Amerikanern in Vietnam benutzt. Beide Zeckenschutz Mittel sind für einige Personengruppen nicht geeignet. Gerade der Wirkstoff DEET sollte von schwangeren oder stillende Frauen sowie Kindern unte drei Jahren nicht benutzt werden. Sprays mit Icaridin werden vor allem für Urlaubsgebiete mit Malariagefahr, sowie Europa und auch Deutschland empfohlen. Dieser Zusatzstoff wirkt wie DEET, hat jedoch eine höhere Verträglichkeit und einen besseren Geruch.

ACHTUNG: DEET Zeckensprays sind für Schwangere und Kinder nicht empfehlenswert. Dieser Stoff wehrt zwar am besten Zecken und andere Insekten ab, hat aber den Nachteil, dass er durch die Haut in den Blutkreislauf gelangen kann. Dies kann schädlich für das Nervensystem sein und in leichten Fällen zu Taubheitsgefühlen, im schlimmsten Fall sogar zu Hirnschädigungen führen. DEET sollte darum weder in der Schwangerschaft noch während der Stillzeit verwendet werden. Für Kinder wird DEET erst ab einem Alter von drei Jahren empfohlen.

Öle zur Zeckenabwehr

Natürliche Alternativen zu den oben genannten Chemiekeulen sind etwa Minzöl und Eukalyptusöl. Ihr Schutz hält jedoch nicht so gut an, sodass diese öfters erneuert werden müssen. Der im chinesischen Eucalyptus Citriodora Öl enthaltene natürliche Wirkstoff PMD (p-Menthan-3,8-diol) hilft, laut Stiftung Warentest, ebenso gut gegen Zecken wie der chemische Stoff Icaridin. Leidet man jedoch an empfindlichen Haut, können durch die Nutzung allergische Reaktionen hervorgerufen werden.

Zeckensprays: Vorteile und Nachteile

Vorteile  Nachteile
Chemisch
  • Schutz 4 – 8 h
  • Zecken und Insekten
  • Icaridin verträglicher als DEET
  • Nicht für Kinder, Schwangere und Stillende
  • DEET kann Nervensystem schädigen
  • Unangenehmer Geruch
Ölbasis
  • Angenehmerer Geruch
  • Für Schwangere geeignet
  • Weniger schädlich
  • Kürzere Wirkdauer
  • Bedingte Abwehr anderer Insektenarten

Fazit

Zeckenabwehr ist ein Muss für Angler, Camper und Wanderer, wobei chemische Zeckenmittel besser wirken als natürliche Öle. Jedoch sind sie nicht für alle Menschen geeignet. Neben Zecken ist auch die Mückenabwehr wichtig. Mehr dazu liest du im folgenden Beitrag.



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