Maifliege Fliegenfischen

Fliegenfischen auf Forelle: Ködertypen

Die hohe Kunst und Königsdisziplin der Angelei ist das Fliegenfischen. Hier wird ein ultraleichtes Insektenimitat genutzt, um den Fischen in unterschiedlichen Wassertiefen nachzustellen. Welche Ködertypen hier zum Einsatz kommen, erfährst DU in diesem Beitrag.

Aufgrund des geringen Gewichts kann der Köder beim Fliegenfischen nicht wie üblich ausgeworfen werden, sondern muss mit Hilfe einer schweren Flugschnur auf Distanz gebracht und am Ziel abgelegt werden. Außerdem kommt ein spezielles Vorfach zum Einsatz, welches sich zur Spitze hin verjüngt. Im Handel sind gezogene Vorfächer erhältlich, die stufenlos verjüngt sind und dadurch sehr gut abrollen. Hersteller geben hier stets den Spitzendurchmesser an und die Spitze sollte nicht zu dünn gewählt werden. Eine 14er Spitze wird 30er Forellen problemlos landen können. Doch man sollte immer bedenken, dass die Schnur durch Steine und Bäume schnell beschädigt wird, weshalb eine 18er oder 20er Spitzen empfehlenswert sein kann.

Unsere Empfehlungen im Überblick

Folgende Ködertypen werden beim Fliegenfischen an das Vorfach gebunden:

  • Trockenfliegen: Um diese Insekten auf der Wasseroberfläche anzubieten, werden sogenannte Trockenfliegen verwendet. Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn steigende Fische beobachtet werden.
  • Nassfliegen: Nassfliegen imitieren Insekten, die ins Wasser gefallen sind und nun langsam absinken.
  • Emerger: Emerger wiederum ahmen Insekten nach, die kurz vor dem Schlupf stehen und zur Wasseroberfläche aufsteigen.
  • Nymphen: Als so genannte Nymphen wiederum haften die Insekten an Steinen oder werden von der Strömung über den Gewässergrund getrieben. Nymphen Imitate werden ebenfalls am Gewässergrund angeboten. Hierbei wird jedoch meist ein Bissanzeiger verwendet.
  • Goldkopfnymphen: Eine weitere Naturnahrung, die in den Gewässern nachgeahmt werden kann, ist die meist natürlich vorkommende Köcherfliegenlarve. Der Köcher bietet den schmackhaften Larven eine gute Tarnung und Schutz. Kriechen sie am Ende ihrer Verpuppung aus den Köchern heraus, so entsteht ein glänzender Punkt am Köcher. Goldkopfnymphen imitieren dieses Stadium und werden deshalb gerne von Forellen angenommen.



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