Angelhandschuhe

Angelhandschuhe

Auf dieser Seite findest Du alles zum Thema Angelhandschuhe und mehr geht nicht. Nachfolgend haben wir unser Wissen und eine Reihen Links zu weiteren Seiten bereitgestellt, über die Du Dich über Angelhandschuhe informieren kannst. Wir hoffen, dass Dir das hilft, auch in der kalten und rauen Jahreszeit warme Finger zu behalten und Du Deine Hände zudem vor einschneidenden Erlebnissen schützen kannst. Angler nutzen herkömmliche Handschuhe aus dem Baumarkt und Outdoor Bereich, aber auch spezialisierte Angelhandschuhe mit Grip. Welche Angelhandschuhe für Dein Vorhaben passen und worauf Du achten musst? Lies weiter …

Angelhandschuhe für den Winter

Im Winter ist das Angeln meist eine Tortur für Material und Mensch. Temperaturen bis minus 20 Grad sind auch in Deutschland möglich und so manch starker, kalter Wind kann die nassen Finger zu Eis und zum Schmerzen bringen. Darum sind beim Angeln im Winter Handschuhe unerlässlich. Im Winter sollten die Handschuhe vor allem warm sein, aber auch wassersabweisend ist ein gutes Kriterium. Winterhandschuhe zum Angeln sind wahlweise gefüttert mit Stoff, Wolle, Merinowolle, Kunstfaser oder auch Neopren. Merinowolle gehört bestimmt zu den wärmeren Materialien für Winterhandschuhe, aber auch Wolle oder Woll-Kunstfaser halten gut warm. Neopren ist dabei in unterschiedlichen Dicken und mit einer Stoffauflage zu bekommen. Alle diese Handschuhe wärmen, jedoch sind sie meist nicht wasserdicht. Wer hier auf eine imprägnierte Oberfläche achtet, der ist auf der sicheren Seite.

Meist bieten Winterhandschuhe kein Fingerspitzengefühl und wer eine Schnur anknüpfen oder einen Haken beködern will, der muss sich die Handschuhe wohl oder übel ausziehen. Darum sollten diese Kleidungsstücke nicht zu eng sitzen und leicht auszuziehen sein. Eine Ausnahme beim Fingerspitzengefühl bieten Handschuhe mit Fingerkappen. Hier können die äußersten Glieder von Mittel-, Ringfinger und Daumen umgeklappt werden, sodass die äußersten Fingerglieder freiliegen. Meist lassen sich die dann abstehenden Kuppen am Handschuh befestigen, um frei hantieren zu können. Je nach Dicke des Materials wird das Handling jedoch erschwert, sodass man die Handschuhe oft doch ausziehen muss. Ein dünnes Material scheint hier darum meist vorteilhafter. Je nach Resistenz gegenüber der Kälte, kann es sinnvoller sein, die Angelhandschuhe für den Winter gleich ganz auszuziehen.

Angelhandschuhe für den Sommer

Angelhandschuhe für den Sommer sind bei Temperaturen der gemäßigten Zonen meist dünn. Hier eignen sich sowohl Gartenhandschuhe aus dem Baumarkt, die auch im Angelbereich von diversen Angelfirmen zu haben sind. Diese Handschuhe zeichnen sich durch ein feines und angenehmes Gewebe aus Wolle und ggf. Kunstfaser Mix und eine gummierte Handinnenfläche aus. Letztere Eignet sich gut, um Angelausrüstung, Holz und auch Steine ohne Verletzungen bewegen zu können. Gerade bei arbeitsintensiveren Angelarten mit Biwakieren, wie beim Welsangeln, lassen sich so Steine für Selbsthakmontagen, Boote, Zelte etc. aufbauen. Beim Wallercamp dienen diese Handschuhe auch als gute Landehandschuhe. Wer hier mehr Fingerfreiheit möchte, kann die Finger der Handschuhe auch einfach abschneiden.

Weiterhin verwenden Brandungsangler sogenannte Zweifinger-Handschuhe, bei denen nur der Zeige- und Mittelfinger bedeckt sind. So lassen sich die schwere Montagen mit zwei Fingern auswerfen, ohne dass die Sehne bei häufigem Auswerfen in die Hände schneidet. Auch beim Meeresangeln können diese Angelhandschuhe für den Sommer verwendet werden, wo teils sehr schwere Gewichte bewegt werden müssen. Im Winter sollte hier ein weiterer Handschuh drunter gezogen werden.

Wasserdichte Angelhandschuhe

Wasserdichte Angelhandschuhe sind wohl das A und O beim Hantieren mit dem feuchten Element. Wasserdichte Angelhandschuhe sind wahlweise aus imprägniertem Leder aber auch wasserabweisendem Kunstfaser Material. Neoprenhandschuhe sind im Gegensatz nur über eine gewisse Zeit hinweg wasserdicht, bieten jedoch einen guten Wasserschutz. Gummihandschuhe sind beim Angeln nicht zu empfehlen, da sie nicht atmungsaktiv sind. Meist lohnt es sich, beim angeln ein Handtuch dabei zu haben und im Wasser mit bloßen Händen zu hantieren. Das ist im Winter jedoch oft nicht möglich. Hier können im Extremfall große Gummihandschuhe aus dem Haushaltsbedarf.

Aber auch solche aus dem Profi Fischereibedarf können verwendet werden. Einige dieser Handschuhe haben eine glatte Oberfläche, andere noppen und bei wieder Anderen ist Steinmaterial in die Oberfläche eingearbeitet, sodass man beim Handtieren von Fischen mehr Grip hat. Diese eignen sich zwar zum Schlachten und Filetieren, sind aber zum Handling von lebendem Fisch nicht erlaubt. Wasserdichte Handschuhe also ja aber Augen auf beim Handschuhkauf.

Angelhandschuhe aus Neopren

Angelhandschuhe aus Neopren sind meist leicht und wärmend. Neopren ist ein gummiartiger Schaumstoff mit vielen Lufteinschlüssen, die das Material isolierend machen. Handschuhe aus Neopren sind wärmend, jedoch sind mit Fell gefütterte Handschuhe meist wärmer. Häufig sitzt das Neopren nicht gut oder ist zudem zu steif. Neopren Handschuhe aus dünnem Neopren sind hier zu bevorzugen, dass sich den Händen anschmiegt. Dabei ist zu beachte, dass Neopren nicht atmungsaktiv ist und Hände gegebenenfalls zu schwitze beginnen können. Dennoch bieten Neoprenhandschuhe einen guten Kälteschutz und auch Schutz vor Wasser. Auch bei Neoprenhandschuhen gibt es Artikel, bei denen sich einzelne Fingerkuppen zum besseren Handling abklappen lassen. Bei solchen Angelhandschuhen aus Neopren ist darauf zu achten, dass das Material nicht zu dick ist und es Haltemechanismen gibt, damit die Fingerkuppen dann nicht doch wieder im Weg sind.

Landehandschuhe

Landehandschuhe werden zum Anlanden von Fischen verwendet, die die Haut der Finger verletzten können. Landehandschuhe werden meist bei Fischen verwendet, die für ein Netz zu groß, wo eine Netzlandung schwierig ist oder das Fischwohl mehr gefährden würde als eine bei denen eine Netzlandung den Fisch mehr belasten würde Da wären zuerst Welse bzw. Waller, die feine Zähnchen zum Halten Ihrer Beute, haben. Wer seinen Wels mit dem sogenannten Wallergriff landet, der riskiert, dass hier großflächig die Haut verletzt und abgetragen wird. Bei dem Wallergriff greift der Angler mit einer oder besser beiden Händen in das Maul und um den Unterkiefer des Fisches, wobei die Handrücken nach oben zeigen. Landehandschuhe schützen vor allem diesen Bereich der Hände.  Aber auch die Finger sind hier geschützt. Gerade beim Hechtangeln werden häufig Landehandschuhe verwendet. Sofern der Fisch entnommen wird, dürfte die Nutzung von Landehandschuhen auch bei Hechten kein Problem sind. Wenn der Hecht allerdings zurückgesetzt wird, sollte die Landung mit der Hand ohne Handschuh erfolgen. Bei Welsen ist das allerdings nicht ohne Handschuhe oder mit Netz möglich. Darum sind Landehandschuhe eine Pflicht.

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