Barbe

Barbe
Barbe Platz - Fänger: Grahame King

Merkmale:
Maul unterständig mit fleischigen Lippen, Schnauze rüsselartig verlängert, Oberlippe mit 4 Barteln

Größe:
30-50 cm, max. 90 cm

Geschlechterunterscheidung:
nur zur Laichzeit möglich (M mit Laichausschlag)

Flossenformel:
D III/8-9, A III/5, P II/15-17, V II/8

Schuppenzahl Seitenlinie:
keine Angabe

Schlundzahnformel:
dreireihig 2.3.4-5.3.2, am Ende hakenartig gebogen; der 3. Strahl d. Rückenflosse ist verknöchert u. am Hinterrand sägenartig gekerbt

Verwechslungsgefahr mit:
keine

Besonderes:
Laich und umgebendes Bauchfleisch sind giftig, Leitfisch der Barbenregion

Verbreitung:
West- u. Mitteleuropa nördlich d. Alpen und Pyrenäen bis an's Schwarze Meer (fehlt in Skandinavien, Irland u. Schottland), in Süd- u. Osteuropa 10 weitere Arten und zahlreiche Unterarten

Fortpflanzungsbiologie:
Laichwanderung flussaufwärts, Ablaichen an Kiesbänken oder Steinen, bis zu 8000 klebrige Eier, Larven schlüpfen nach 10-15 Tagen, Geschlechtsreife nach etwa 4 jahren

Laichzeit:
Mai-Juli

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Barbe Übersetzung:
lateinisch: Barbus barbus 
belgisch: Barbeel 
englisch: Barbel 
dänisch: Flodbarbe 
finnisch: Barbi 
französisch: Barbeau 
italienisch: Barbo 
luxemburgisch: Baarf 
niederländisch: Barbeel 
norwegisch: Barb 
polnisch: Brzana 
russisch: Usath 
schwedisch: Barb 
spanisch: Barbo 
tschechisch: Parma obecná 
ungarisch: Rózsás márna 

natürliche Nahrung: 
Fische, Insektenlarven, Fischlaich, Würmer, Kleinkrebse