Drei Herbst-Tipps fürs erfolgreiche Raubfischangeln

Neue Angelstellen – Suchen, Finden, Fangen

Schöner Barsch – die neue Stelle war der Bringer

Mit dem Temperatureinbruch nach der lang anhaltenden Hitzewelle geht die Raubfischsaison 2018 jetzt erst so richtig los! Es ist also die perfekte Zeit, um mit alten Gewohnheiten abzuschließen und Neues zu probieren. Damit der Räuber-Herbst gelingt, verrät Raubfisch-Experte Sean Perez drei Tipps für den erfolgreichen Raubfischfang.

Wer sucht, der findet

Der Parkplatz direkt am Wasser, die plattgetretene Uferstelle unter der Brücke oder das Hafenbecken, wo man rund um die Uhr ein paar schnelle Würfe machen kann. Die Rede ist von bekannten und häufig „überrannten“ Angelstellen. Es mag sein, dass in grauer Vorzeit hier regelmäßig Fische an den Haken gingen, doch wer heutzutage zuverlässig fangen möchte, muss neue Wege gehen. Wage diesen Herbst den Schritt ins Ungewisse und erkunde neue Hotspots oder gar Gewässer, die abseits der bekannten Stellen liegen.

Digital zum Erfolg

Bei meiner Suche nach neuen Angelstellen greife ich gerne auf das Internet zurück. Neben zahlreichen Foren und Angelseiten wie www.fisch-hitparade.de bietet der Kartendienst Google Maps eine erstklassige Plattform, um im Web – quasi aus der virtuellen Sicht eines spähenden Fischadlers ­– Ausschau nach den besten Stellen zu halten. Mit der Zoom-Ansicht erkenne ich vielversprechende Buhnenfelder, kann Hotspots wie Brücken und Wehre finden oder interessante Wasserausläufe lokalisieren. Um erstmal das passende Gewässer zu finden, eignet sich am besten die Gewässerkarte der FHP. Leg los – die nächste digitale Entdeckungsreise wartet bereits!

Unauffällig fängt

Ich bin ein großer Fan von klaren Gewässern. Kein Wunder, denn hier kann ich Hotspots schnell ausmachen, den genauen Lauf des Köders sehen und mit etwas Glück den Biss nicht nur fühlen, sondern auch live erleben. Klare Gewässer haben aber auch ihre Tücken: Die Fische sind oft besonders vorsichtig und können den Köder im glasklaren Wasser besonders kritisch begutachten. Hier setze ich neben hauchdünnem Fluorocarbon, wie es beispielsweise von Stroft*, Savage Gear* oder Berkley* angeboten wird, vor allem mattierte Bleie und Weights ein, die bei viel Sonnenschein den Fischen nicht durch unnatürliches Glänzen und Aufblitzen den Appetit verderben. Solche unauffälligen Gewichte bekomt man beispielsweise von Fox Rage* oder SPRO*. Wage den Versuch und Du wirst merken: unauffällig fängt!

Viel Spaß und Erfolg am Wasser wünscht

Sean Perez

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