Quappe

Quappe
Quappe - Fänger: Mario Neuberger

Merkmale:
breiter, abgeflachter Kopf u. seitlich zusammengedrückter Hinterleib, leicht unterständige Maulspalte mit kleinen, spitzen Zähnen, 1 Bartel am Unterkiefer, 2 kurze Bartfäden an den Nasenöffnungen, winzig kleine Schuppen

Größe:
30-60 cm (in Sibirien selten über 100 cm) 

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D1 9-16, D2 68-75, A 65-70, P 18-20, V 5-6

Schuppenzahl Seitenlinie:
keine Angabe

Verwechslungsgefahr mit:
keine

Besonderes:
einziger im Süßwasser lebender Vertreter der Dorschfische, 2.u. 3 Rückenflosse miteinander verwachsen, nacht- u. winteraktive Art

Verbreitung:
Europa nördlich d. Pyrenäen u. des Balkans über Sibirien bis nach Nordamerika (3 Rassen)

Fortpflanzungsbiologie:
Flusspopulationen laichen an seichten Stellen mit sandigem Grund, Seepopulationen in größeren Tiefen; Laich sinkt und haftet an Bodenstrukturen oder Pflanzen, pro kg Körpergewicht bis zu 1.000.000Eier, die nach 6-10 Wochen schlüpfenden Larven leben im Freiwasser (pelagisch) u. ernähren sich von Plankton, ab 6-7 mm Länge bodenorientiert 

Laichzeit:
November-März, Winterlaicher

Familie:
Gadidae, Dorschfische

Quappe (Aalquappe / Aalrutte) Übersetzung: 
lateinisch: Lota lota 
belgisch: Kwabaal 
dänisch: Aalekvabbe / Knude 
englisch: Lake Burbot 
finnisch: Lake 
französisch: Barbotte (Lote)
italienisch: Bottatrice
niederländisch: Kwabaal 
norwegisch: Lake 
polnisch: Mietus 
russisch: Налим (Nalim) 
schwedisch: Lake 
spanisch: Lota 
ungarisch: Menyhal 

natürliche Nahrung: 
Fischlaich, Würmer, Wasserinsekten, Kleinfische