Karausche

Karausche
Karausche - Fänger: Lars Radtke

Merkmale:
im Alter zunehmend hochrückiger, die relativ lange Rückenflosse ist leicht nach außen gewölbt (konvex), ihr 2. Hartstrahl ist auf der Rückseite stark bezahnt, Maul endständig

Größe:
20-30 cm, max. bis 50 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D III/17-19, A III/7, P 14-16, V 8-9

Schuppenanzahl Seitenlinie:
32-35

Schlundzahnformel:
einreihig 4-4; 25-33 Reusendornen am 1. Kiemenbogen

Verwechslungsgefahr mit:
Giebel (dieser: nach innen gewölbte Rückenflosse, 28-32 Schuppen Seitenlinie u. 39-50 Reusendornen am 1. Kiemenbogen)

Besonderes:
Vorkommen auch in temporär austrocknenden Gewässern (im Schlamm eingegraben), kann ihren Stoffwechsel auf sauerstoffunabhängige Prozesse umschalten

Verbreitung:
Europa

Fortpflanzungsbiologie:
Geschlechtsreife im 2. Lebensjahr, Ablage von bis zu 300.000 klebrigen Eiern an Wasserpflanzen, Larven mit Haftorganen vor den Augen

Laichzeit:
Mai-Juni

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Karausche (Bauernkarpfen) Übersetzung: 
lateinisch: Carassius carassius 
belgisch: Kroeskarper 
dänisch: Karusse (Karuds) 
englisch: Crucian Carp 
finnisch: Ruutana 
französisch: Carrassin 
italienisch: Carassio
niederländisch: Kroeskarper 
norwegisch: Karuss 
polnisch: Karas Pospolity 
russisch: Золотой карась (Karasj) 
schwedisch: Ruda 
spanisch: Carpin 
tschechisch: Karas obecný 
ungarisch: Kárász 

natürliche Nahrung: 
Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven, Plankton