Spiegelkarpfen

Spiegelkarpfen
Spiegelkarpfen - Fänger: Peter Zöchling

Merkmale:
langes u. kurzes Paar Barteln am rüsselartig vorstülpbarem Maul

Größe:
bis über 110 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D III-IV/17-24 mit ausgeprägtem Sägestrahl, A III/5-6, P I/15-16, V II/8-9

Schuppenzahl Seitenlinie:
keine Angabe

Schlundzahnformel:
dreireihig 1.1.3-3.1.1

Verwechslungsgefahr mit:
keine

Besonderes:
4 Zuchtformen der ganzheitlich beschuppten Stammform; 1) Schuppenkarpfen (ganz beschuppt) 2) Spiegelkarpfen (unregelmäßig beschuppt) 3) Zeilkarpfen (1 Schuppenreihe entlang der Seitenlinie) 4) Lederkarpfen (fast oder ganz ohne Schuppen)

Verbreitung:
Wildform stammt aus den Zuflüssen des Schwarzen u. Kaspischen Meeres; in Europa bereits im Mittelalter ausgesetzt u. eingebürgert

Fortpflanzungsbiologie:
ab einer Wassertemperatur von 18-20 ° C. an seichten, pflanzenreichen Uferstellen, Ablage von bis zu 300.000 klebrigen Eiern, Larvenschlupf nach 2-7 Tagen (Klebedrüsen am Kopf), vor dem Freischwimmen füllen die Larven ihre Schwimmblase an der Wasseroberfläche mit Luft

Laichzeit:
Mai-Juli

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Karpfen Übersetzung: 
lateinisch: Cyprinus carpio 
albanisch: Krapi 
bosnisch: Sardan 
bulgarisch: Ponty 
dänisch: Skæl Karpe 
englisch: Common Carp 
estisch: Karpkala 
finnisch: Karppi 
französisch: Carpe 
irisch: Carban 
italienisch: Carpa
lettisch: Karpa 
litauisch: Paprastasis karpis 
luxemburgisch: Kaarp 
niederländisch: Karper 
norwegisch: Karpe 
polnisch: Karp 
portugisisch: Carpa
russisch: Карп, сазан (Karp)
schwedisch: Karp 
spanisch: Carpa
tschechisch: Kapr obecný 
ungarisch: Közönseges ponty / Tőponty / Tükörponty 

natürliche Nahrung: 
Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven, Plankton