Giebel

Giebel
Giebel - Fänger: Ortwin Jakobi

Merkmale:
endständiges Maul, leicht konkave Rückenflosse, 39-50 Reusendornen auf 1. Kiemenbogen

Größe:
15-30 cm, selten 45 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D III/17-19, A II/5-7, , P 15-16, V 7-9

Schuppenanzahl Seitenlinie:
28-32

Verwechslungsgefahr mit:
Karausche (diese: konvexe Rückenflosse, 32-35 Schuppen Seitenlinie, 25-33 Reusendornen auf 1. Kiemenbogen)

Besonderes:
es gibt Populationen ohne Männchen; artfremde Spermien (andere Cypriniden) können die Eier nicht befruchten, aber zur Entwicklung stimulieren (Gynogenese, Jungfernzeugung), wegen des hohen Vermehrungspotentials Neigung zur Verbuttung

Verbreitung:
Ostasien, Mittel- u. Osteuropa

Fortpflanzungsbiologie:
Ablage von bis zu 380.000 Eiern, Sonderfall Gynogenese (s. u. Besonderes)

Laichzeit:
Mai-Juli

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Giebel (Silberkarausche) Übersetzung:
lateinisch: Carassius auratus gibelio 
belgisch: Giebel 
dänisch: Sølvkarusse 
englisch: Gibel 
französisch: Gibèle 
italienisch: Carassio gibelio 
niederländisch: Giebel 
polnisch: Karas Srebrzsty 
spanisch: Carpa Gibel 
ungarisch: Ezüst kárász 

natürliche Nahrung: 
Pflanzenteile, Würmer