Stör

Stör
Stör - Fänger: Robert Gruber

Merkmale:
haifischartiger Körper, endet in einer verlängerten Schnauze (Rostrum), stark unterständiges Maul ist zahnlos u. rüsselartig vorstülpbar; 4 ungefranste, in Querreihe angeordnete Barteln befinden sich vor dem Maul; auf dem Rücken befinden sich 11-13, entlang der Flanken 24-40 Knochenplatten; Wirbelsäule endet im verlängerten oberen Teil der Schwanzflosse (sog. heterocerke Schwanzflosse)

Größe:
bis 200 cm, selten über 500 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
- (?)

Schuppenzahl Seitenlinie:
keine Angabe

Verwechslungsgefahr mit:
keine

Besonderes:
Bestände in Deutschland wegen Überfischung (Kaviar) erloschen

Verbreitung:
Europäische Meeresküsten; stationäre Süßwasser-Population im Ladogasee

Fortpflanzungsbiologie:
anadrome Wanderart; M nach 7-9 Jahren, W nach 8-14 Jahren geschlechtsreif; Aufstieg in den Mittellauf von Flüssen, dort Ablage von bis zu 2.500.000 Eiern an kiesigen, überströmten Stellen; nach 3-6 Tagen schlüpfen die kaulquappenähnlichen Larven, die sich noch etwa 2 Jahre im Süßwasser aufhalten

Laichzeit:
April-Juli

Familie:
Acipenseridae, Störe

Stint Übersetzung: 
lateinisch: Acipenser sturio
albanisch: Blini turigjate
bullgarisch: Atlantichka esetra
dänisch: Stör
englisch: Sturgeon
französisch: Esturgeon / Astourion
italienisch: Storione / Attilus
niederländisch: Steur
norwegisch: Stör
polnisch: Jesiotr Zachodni / Czezuga
portugiesisch: Creal
rumänisch: Viza galbena
russisch: Osjotr
schwedisch: Löja
spanisch: Esturión común
türkisch: Açl mersine
ukrainisch: Osetr
ungarisch: víza / vízahybridek

natürliche Nahrung: 
Krebse, Mollusken, Würmer, Kleinfische