Döbel

Döbel
Doebel - Fänger: Florian Hütter

Merkmale:
Körper im Querschnitt fast rund, Kopf groß u. breit, Mundspalte weit u. endständig, große, dunkel gerandete Schuppen

Größe:
40-50 cm, selten 60 cm

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nur zur Laichzeit möglich (M mit feinkörnigem Laichausschlag)

Flossenformel:
D III/8-9, A III/7-9, P I/16-17, V II/8

Schuppenzahl Seitenlinie:
44 - 47, 3-4 Schuppenreihen unterhalb der Seitenlinie

Schlundzahnformel:
zweireihig 2.5-5.2

Verwechslungsgefahr mit:
Aland (dieser: engere Mundspalte und kleinere Schuppen) / Graskarpfen (dieser: leicht unterständiges Maul, 5 Schuppenreihen unterhalb der Seitenlinie)

Besonderes:
Bewohner der unteren Forellen- und Barbenregion

Verbreitung:
Europa, fehlt in Irland, Schottland u. im nördlichen Skandinavien

Fortpflanzungsbiologie:
Geschlechtsreife nach 3-4 Jahren, Ablage von bis zu 100.000 Eiern an Pflanzen, Wurzeln u. Steine, Larvenschlupf nach etwa einer Woche

Laichzeit:
April-Juni

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Döbel (Aitel) Übersetzung:
lateinisch: Leuciscus cephalus 
belgisch: Kopvoorn 
dänisch: Døbel 
englisch: European Chub
finnisch: Turpa 
französisch: Alet Chevaine 
italienisch: Cavedano
luxemburgisch: Minn 
niederländisch: Kopvoorn / Meun 
norwegisch: Stamm 
polnisch: Klen 
russisch: Голавль (Golavlj) 
schwedisch: Färna 
schweizerisch: Alet 
spanisch: Cacho 
tschechisch: Jelec tloušt 
ungarisch: Fejes domolykó

natürliche Nahrung: 
Insekten, Kleinfische, Würmer, Plankton, Beerenfrüchte