Graskarpfen

Graskarpfen
Graskarpfen - Fänger: Marco Müller

Merkmale:
breiter, horizontal abgeflachter Kopf, leicht unständiges Maul, keine Barteln, Schuppen am freien Rand dunkel gesäumt, unterhalb der Seitenlinie: 5 Schuppenreihen

Größe:
bis 120 cm

Geschlechterunterscheidung:
keine

Flossenformel:
D III/7, A III/8

Schuppenzahl Seitenlinie:
39-42

Schlundzahnformel:
zweireihig (1)2.(4)5.-5(4).2

Verwechslungsgefahr mit:
Döbel (dieser: unterhalb der Seitenlinie 3-4 Schuppenreihen)

Besonderes:
Bestände stammen aus Besatz der 60er Jahre, keine Reproduktion wegen klimatischer Bedingungen, Art sollte aus ökologischen Gründen nicht nachbesetzt werden

Verbreitung:
ursprüngliches Verbreitungsgebiet schwer rekonstruierbar, in China bereits im 10. Jahrhundert ausgesetzt

Fortpflanzungsbiologie:
Ablaichen über kiesigem Grund, Eier quellen stark auf und treiben zur Wasseroberfläche, Larvenschlupf nach 1-2 Tagen

Laichzeit:
prinzipiell nur bei Wassertemperaturen über 20° C.

Familie:
Cyprinidae, Karpfenfische

Graskarpfen (Weißer Amur / Amurkarpfen) Übersetzung:
lateinisch: Ctenopharyngodon idella
belgisch: Graskarper 
dänisch: Græskarpe 
französisch: Amour Blanc 
englisch: Grass Carp 
finnisch: Ruoho Karppi 
französisch: Amour Blanc
italienisch: Carpa erbivora / Amur 
niederländisch: Graskarper 
polnisch: Amur Bialli 
russisch: Белый амур 
schwedisch: Gräskarp 
spanisch: Amur 
tschechisch: Amur bílý 
ungarisch: Amur 

natürliche Nahrung: 
Plankton, Algen, Wasserpflanzen, Würmer