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  1. #1
    Alter Schwede
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    Hallo Zusammen! Ich ziehe ja im März nach Schweden. Da es dort oben schöne Reviere für Fliegenfischer gibt, würde ich das gerne lernen.
    Am liebsten würde ich nen Kurs machen. Aber hier gibt es so was nicht und in Schweden werden am Anfang wohl meine Sprachkenntnisse noch nicht ausreichen, um alle Fachausdrücke zu verstehen.
    Jetzt meine Frage: kann man sich Fliegenfischen auch im Selbststudium aneignen?

    Ich habe mir jetzt mal dieses Buch bestellt:

    http://www.amazon.de/Das-ist-Fliegen...9278076&sr=8-1
    Geändert von Pescador (27.01.2013 um 17:07 Uhr) Grund: Mehrere Einzelbeiträge zusammengeführt. Bei kurzen Zeitabständen künftig bitte die Beitrag-ändern-Funktion nutzen
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  2. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von T.G.84
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    Hallo,

    Natürlich kann man das Fliegenfischen im Selbststudium erlernen, ich habe das selbst so gemacht, und betreibe es jetzt seit 15 Jahren. Ich sehe das Selbststudium überhaupt als die beste Lösung an, mit dem nötigen Ehregeiz, wird man jede Schwierigkeit überwinden. Natürlich wird es kleine Rückschläge geben, aber die kan man mit wenig Einsatz und Übung selber beheben.

    Ich persönlich sehe Wurfkurse als unnötig an, und manchmal sind sie sogar "rausgeschmissenes Geld".

    Aber in den Zeiten wo das Fliegenfischen übertrieben (und teuer) vermarktet wird, wird es jetzt viele geben die einen teuren Wurfkurs als unumgänglich ansehen, um überhaupt einen halbwegs ordentliche Wurf aufs Wasser zu bringen.

    Dabe frage ich mich wie das die Menschen vor 100 oder 150 Jahren gemacht haben.

    Herzliche Grüße,
    Thomas
    Geändert von T.G.84 (27.01.2013 um 10:46 Uhr)
    Wenn du deinen Finger im Mund deines Feindes hast, dann solltest du ihm nicht auf den Kopf schlagen!

  3. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei T.G.84 für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Alter Schwede
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    Zitat Zitat von T.G.84 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Natürlich kann man das Fliegenfischen im Selbststudium erlernen, ich habe das selbst so gemacht, und betreibe es jetzt seit 15 Jahren. Ich sehe das Selbststudium überhaupt als die beste Lösung an, mit dem nötigen Ehregeiz, wird man jede Schwierigkeit überwinden. Natürlich wird es kleine Rückschläge geben, aber die kan man mit wenig Einsatz und Übung selber beheben.

    Ich persönlich sehe Wurfkurse als unnötig an, und manchmal sind sie sogar "rausgeschmissenes Geld".

    Aber in den Zeiten wo das Fliegenfischen übertrieben (und teuer) vermarktet wird, wird es jetzt viele geben die einen teuren Wurfkurs als unumgänglich ansehen, um überhaupt einen halbwegs ordentliche Wurf aufs zu bringen.

    Dabe frage ich mich wie das die Menschen vor 100 oder 150 Jahren gemacht haben.

    Herzliche Grüße,
    Thomas
    Stimmt, da hast du allerdings Recht. Hast du direkt am Gewässer geübt oder auf dem "Trockenen"?
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  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an lifeofmyown für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Zitat Zitat von lifeofmyown Beitrag anzeigen
    ... kann man sich Fliegenfischen auch im Selbststudium aneignen?
    Klar, die meisten Fliegenfischer, die ich kenne, haben niemals einen Kurs besucht und können super werfen. Fangen tun sie natürlich auch,lol.

    Bücher sind gut, Videos sind besser. Davon gibt es ja reichlich im www. Das Beste ist, wenn Du jemanden kennst, der schon mit Fliegen fischt. Schau ihm über die Schulter.

    Ob Du einen Kurs machst, ist Deine Entscheidung. So ein Kurs hat gewisse Vorteile. Du lernst recht schnell und vermeidest Wurffehler. Du bezahlst aber auch nicht wenig dafür. Ich habe mir am Anfang meiner Fliegenfischerei eine DVD gekauft. Anfangs war ich davon begeistert, heute würde ich diese nicht mehr empfehlen. Selbst dieser erfahrene "Lehrer" hat Fehler gemacht, die man nicht machen sollte.

    Fliege 2

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  8. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von T.G.84
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    Hallo,


    sowohl als auch, aber die meiste Zeit am Wasser.. Trockenübungen schaden aber auf keine Fall. Wie gesagt, du brauchst Ehrgeiz und es wird klappen, Fliegenfischen ist etwas anderes als das Ansitzen, aber bei weitem kein "Hexenwerk"

    P.S. es gibt aber auch viele Leute die nach einem Wurfkurs immer noch nicht werfen können.


    Gruß,
    Thomas
    Wenn du deinen Finger im Mund deines Feindes hast, dann solltest du ihm nicht auf den Kopf schlagen!

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  10. #6
    Alter Schwede
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    Geduld habe ich schon...nur nicht sehr lange!

    Ich werde mir dann mal dieses Buch durchlesen und mir im Internet ein paar Videos anschauen. Ich habe bei amazon ein günstiges Einsteigerset gesehen. Ich denke, das reicht zum Üben für den Anfang aus.
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  11. #7
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Zu Anfang würde ich auf einer Wiese üben. Damit das Feeling richtig ist, solltest Du einen Wollfussel oder ein Stückchen Schwamm an das Vorfach binden. Echte Fliegen zu verwenden, würde zu Anfang zu teuer. Da ich nicht weiß, welche Rute Du hast, gehe ich mal von einer Rute Klasse 5 aus. Zieh also auf der Wiese 5 Meter ab (bei einer 4er eben nur 4 Meter). Einschließlich Vorfach sind das etwa 7 - 7,5 Meter. Mehr sollten es zu Anfang nicht sein. Versuche nicht gleich, so weit wie möglich zu werfen. Das gelingt sowieso nicht. Versuche, diese 7 Meter in der Luft zu halten, ohne Bodenberührung zu bekommen. Wenn Du das schaffst, hast Du einen großen Fortschritt gemacht und kannst dann etwas mehr Schnur abziehen - etwa 8 - 9 Meter (mit Vorfach). Aber es wird seine Zeit dauern, bis es so weit ist.
    Es gibt bei You Tube etliche Kurz-Videos über korrektes Werfen. Schau sie Dir an und achte gut auf jede Einzelheit. Auch ein Buch über Fliegenfischen für Anfänger kann sehr hilfreich sein.
    Persönlich bin ich der Ansicht, daß man als totaler Anfänger besser einen Kurs buchen sollte. Ein guter Instruktor erkennt Anfängerfehler und merzt sie gleich aus, denn wenn Du Dir mal Fehler angewöhnt hast, sind sie schwer wieder weg zu kriegen. Weiß ich aus eigener Erfahrung ! Aber wenn es das bei Dir in der Nähe nicht gibt, mußt Du es eben allein versuchen. Trotzdem würde ich mal bei Google suchen unter "Fliegenfischer-Schule". Vielleicht wirst Du doch noch fündig. Eines muß Dir klar sein: man lernt Flifi nicht mal eben in 1 oder 2 Tagen. Geduld und die Fähigkeit, Rückschläge zu verdauen, gehören schon dazu.
    Wünsche Dir viel Erfolg.
    Gruß
    Eberhard

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  13. #8
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Zitat Zitat von lifeofmyown Beitrag anzeigen
    Geduld habe ich schon...nur nicht sehr lange! ........
    Geduld ist beim Fliegenfischen das Wichtigste.

    Fliege 2

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  15. #9
    Profi-Petrijünger Avatar von T.G.84
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    Hallo zusammen,


    ich höre immer wieder Wurffehler, und es dauert lange sie wieder wegzubekommen. Jetzt geht es schon wieder los, den Leuten wird Angst gemacht. Meine Fresse, es ist bei weitem nicht so schwer wie es immer gesagt wird. Ich habe nie einen Wurfkurs belegt, hatte auch keinen Lehrmeister, würde aber sagen das ich meine Fliege auch in schwierigen Situationen ordentlich an die Stelle bringe wo sie hin soll. Man sollte sich einfach ans Wasser stellen und Erfahrung sammeln, der nötige Ehrgeiz birngt einen immer weiter und hlift auch mit schwierigen Situationen fertig zu werden, nichts ist schöner und motivierender als eine schwierige Situation ganz allein gemeistert zu haben. Das richtige Gerät ist natürlich Voraussetzung, aber das ist schon wieder eine andere Frage und hängt vom jeweiligem Gewässer ab.

    Vieleicht bin ich ja ein bisschen blöd, aber was ist denn ein Wurffehler?

    Na gut die Sache mit dem Handgelenk, oder die Rutenhaltung, aber wenn es nicht geht macht man sich schon selbst Gedanken darüber und ändert etwas, da brauche ich keinen dem ich 150€ dafür gebe. Es ist egal wie der Wurf heisst, mit der Erfahrung beim und vom Üben, weiß man genau was man am Wasser machen muss. Gut es wird nicht immer klappen, aber ob das direkt nach einem Wurfkurs klappt wage ich zu bezweifeln.

    Wenn man kein Grobmotoriker vom Typ "Holzklotz" ist und eine wenig Gedult und Ehrgeiz hat, kann es jeder schaffen.

    Gruß,
    Thomas
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  16. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei T.G.84 für den nützlichen Beitrag:


  17. #10
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    Hat vielleicht jemand eine DVD, die er mir ausleihen würde?
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  18. #11
    Profi-Petrijünger Avatar von Raven0263
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    Zitat Zitat von Fliege 2 Beitrag anzeigen
    Geduld ist beim Fliegenfischen das Wichtigste.

    Fliege 2
    Denke eher die richtige Fliege.
    Was nützt es einem wenn er super werfen kann aber die falsche Fliege dran hat.

    Kann mich den anderen hier nur anschließen.Habe mir das Fliegenfischen auch selber beigebracht.Und fange mit dieser "Kunst" Forellen,Äschen und Barben.
    zum angeln geboren
    zum arbeiten gezwungen

  19. Der folgende Petrijünger sagt danke an Raven0263 für diesen nützlichen Beitrag:


  20. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von T.G.84
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    Hallo Raven,


    was nützt einem die beste Fliege wenn man sie nich ordentlich platziern kann?

    Ehe man erfolgreich fischen kann, setzt es schon ein weing Wurffähigkeit voraus, ausserdem sind die fängigen Fliegenmuster an jedem Gewässer unterschiedlich.


    P.S. Ich habe eine guten Freund, er hat diese Saison mit dem Fliegenfischen begonnen, auch ohne Wurfkurs wirft er jetzt schon spitzenmäßig, und fängt erfolgreich Äschen und Forellen auf eigene Faust. Wurfweiten bis 20m erreicht er auch. Ein gutes Beispiel dafür das man in kurzer Zeit das Fliegenfischen soweit erlerrnen kann, dass man dabei erfolgreich ist.

    Gruß,
    Thomas
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  21. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei T.G.84 für den nützlichen Beitrag:


  22. #13
    Profi-Petrijünger Avatar von Raven0263
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    Wahrscheinlich haben wir beide recht.

    Wenn ich im rauhen oder schnellfließendem Wasser angle ist es egal wie und wo die Fliege aufkommt.Da schnappt der Fisch wenn das Muster stimmt zu.

    Im langsamem Wasser kommt es eher auf die Kunst an.
    zum angeln geboren
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  24. #14
    Profi-Petrijünger Avatar von jürgen W. aus T.
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    Bin nicht so der Fliegenspezie, habe aber eine Fliegenrute und kann auch ein wenig werfen.
    Obwohl ich immer wieder wenn ich beginne, also jedes Jahr im Frühjahr, aus dem Vorfach eine Ansammlung von Knoten mache.
    Hatte selbstverständlich keinen der es mir richtig beigebracht hat, sonst würde das mit den Knoten vermutlich auch nicht passieren.

    Gruß Jürgen
    Schönen Tag noch Jürgen W. aus T.

    .................................................. ......................

    Mir ist egal wer dein Vater ist, wo ich fische gehst du nicht über das Wasser.



    Angelverein Lengerich

  25. #15
    Ich liebe Babs Avatar von BigBlackBoots
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    Moin!

    Das Fliegenfischen habe ich mir auch selbst beigebracht, konnte auch so um die 20 Meter werfen und hatte auch meine Fische gefangen! Jedoch nachdem ich für mich den Wurftreff entdeckt habe, werfe ich um einiges besser, eleganter, komme einfacher auf Weite ( wenn es denn sein muß) und mache weniger Fehler ( aus dem Vorfach eine Ansammlung von Knoten mache Das ist aufjeden Fall ein grober Fehler und kommt meisten vom sogenannten TailingLoop). Dabei habe garantiert keine Unsummen an Geld rausgegeben ( kostet nur 8€ pro Sonntag-Vormittag, und das kann sich jeder leisten!)
    Jeder muss selber wissen was er braucht, und wie er das Fliegenfischen betreiben möchte! Wenn man ein Paar Tage im Jahr mit der Fliege fischt, so braucht man auch keine Wurfschule, es geht auch so. Möchte man jedoch sauber werfen lernen- so ist Hilfe unvermeidbar!

    Aber wie gesagt: Jeder wie er möchte!

    Gruß

    3B

    P.S.: hier ist die Adresse vom Wurftreff, vielleich ist es nicht weit von dir, es loht sich aufjeden Fall, je früher desto besser!

    www.wurftreff.de

  26. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei BigBlackBoots für den nützlichen Beitrag:


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