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  1. #1
    Iven
    Gastangler

    Waller das grosse Problem

    Heut morgen war in den Nachrichten ein Bericht der mich aufhorchen liess-leider etwas zu spät mitbekommen.
    Das Grundthema war der Wels,der wie "Experten" jetzt festgestellt haben unsere heimischen Gewässer leerfressen soll.Es sind Welse in Teiche und Seen aufgetaucht in denen sie nix zu suchen haben und hätten wie auch in fast allen Flüssen Deutschlands den Bestand von Aal,Hecht und Zander-besonderst Aal und Zander gefährlich dezimiert.
    Eine weitere Abnahme der aufgeführten Fischarten sei dramatisch zu befürchten.

    Leider wie gesagt hab ich nicht alles mitbekommen aber vllt jemand von Euch,oder einfach mal Erfahrungen posten.

    Ich für mich muss schon feststellen das ich seit geraumer Zeit öfters einen Wels an der Spinne habe als einen Zander.Und die Babyfänge beim Wels nehmen nicht nur bei mir zu.
    Aber ich denk nun alles auf den Wels zu schieben ist auch nicht richtig-dabei denk ich auch an andere Fremdlinge wie die Grundeln die nun wahrliche Laichräuber sind und so manchen Schaden anrichten.
    Oder der Rapfen der nun so Erfolgreich geschützt sich die Flüsse rauf und runter frist.
    Was meint ihr dazu

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  3. #2
    Porzellanstadtangler Avatar von pike 84
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    Ich kenn das auch von einigen Teichen wo Welse mal schwarz eingesetzt wurden und dann alles leergefressen haben.
    An manchen Oder-Kanälen ist die Warscheinlichkeit einen kleinen Wels zu fangen
    größer als einen Aal zu haken.

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  5. #3
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    Man sollte den Waller nicht als Problem, sondern eher als Herausforderung sehen. Vor 20 Jahren wurde über Waller kaum berichtet.
    Schlaue Köpfe haben damals, teils illegal, Waller eingesetzt.
    Oder die Population, da Welse kaum beangelt werden, stieg an.
    Ich tediere auf Besatz... wollte es damals selbst schon machen,
    warum sollten es andere nicht getan haben?

    Auf der Suche nach einem neuen Sündenbock kommt der Wels gerade recht, wo einst der schwarze Vogel stand.

    Der Eisvogel wie auch der Wels gehören zu unseren Seen, Teichen und Flüssen!
    Denn diesen Tieren gehört die Natur!
    Wir sollten uns mit dem begnügen was übrig bleibt.
    Etwas weniger, kann mehr sein.

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  7. #4
    verkauft nix Avatar von west
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    Zitat Zitat von Betta Splendens Beitrag anzeigen
    auch der Wels gehören zu unseren Seen, Teichen und Flüssen!
    Wenn deine Seen, Teiche und Flüsse zum Donausystem gehören, ja!
    Glaube aber nicht dass PLZ: 32257 irgendwo im Einzugsgebiet der Donau liegt!

    Ich tediere auf Besatz... wollte es damals selbst schon machen,
    warum sollten es andere nicht getan haben?
    Nix wie her mit immer mehr Illegalen!

    Das wichtigste beim Angeln ist ja schließlich ein guter Fisch am Haken der einen ordentlichen Drill liefert, stimmt doch oder?
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

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  9. #5
    Porzellanstadtangler Avatar von pike 84
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    @ West sind die bei euch schon zur Plage geworden?

  10. #6
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    @West,
    Woher willst Du den wissen wie weit der Wels einmal verbreitet war?
    Aale gab es damals keine in der Donau... wie auch!
    In alten Torfstichen, in Norddeutschland wurden Welse harpuniert!
    Durchatmen, überlegen.. dann Ausbleien!

  11. #7
    verkauft nix Avatar von west
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    Zitat Zitat von Betta Splendens Beitrag anzeigen
    @West,
    Woher willst Du den wissen wie weit der Wels einmal verbreitet war?
    Aale gab es damals keine in der Donau... wie auch!
    In alten Torfstichen, in Norddeutschland wurden Welse harpuniert!
    Durchatmen, überlegen.. dann Ausbleien!
    Der Wels in D ist im Donausystem heimisch. In andere Gewässer wurde er eingesetzt oder ist seit bestehen des Rhein Main Donaukanals in das Rheinsystem eingewandert.

    Hatte letzte Woche ne Unterhaltung mit einem französischen Welsangler der felsenfest behauptete das der Wels schon immer in Frankreich heimisch war.
    Auf meine Frage woher er das weiß, bekam ich zur Antwort: Er hat es mal gelesen dass vor 300, 400 Jahren Welse in der nähe von Paris für den Adel gezüchtet wurden.

    Auf etwa die gleiche Art, durch Fischzucht dürften Welse schon früher in D verbreitet worden sein.
    Also sagen wir mal, was vor 100 Jahren mal irgendwo eingesetzt wurde gilt heute als heimisch. In weiteren 100 Jahren sind es dann Nilpferde im Rhein, Krokos in der Elbe und was weiß ich nicht noch alles!
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

  12. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei west für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
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    Lieber West,
    ich denke mal das auf deinem Teller Kartoffeln häufiger als Pastinaken liegen, in deiner Region Wein angebaut wird
    und du etwas französisch sprichst!
    Eigentlich ist das sehr "undeutsch", "unkeltisch"!?!

    Wenn schon, denn schon, dann auch Waller in der Weser.

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an Betta Splendens für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #9
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    Zitat Zitat von west Beitrag anzeigen
    Also sagen wir mal, was vor 100 Jahren mal irgendwo eingesetzt wurde gilt heute als heimisch. In weiteren 100 Jahren sind es dann Nilpferde im Rhein, Krokos in der Elbe und was weiß ich nicht noch alles!
    Ja, das ist ganz normal, der Karpfen kam ja auch im Mittelalter nach Europa und ist heute kaum wegzudenken. Ich zumindest freue mich das der Wels auf dem Vormarsch ist, kenne auch Leute die heimlich Welse besetzen und finde es persönlich gut weil ein Wels schon eine Bereicherung ist.

    Nilpferde am Rhein gabs übrigens schon, allerdings war er schon lange weg als ein Mensch dort auftauchte.

  16. Der folgende Petrijünger sagt danke an Koala für diesen nützlichen Beitrag:


  17. #10
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    Ach, unser West hat Angst um seine Hechte.
    Welsfutter

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Betta Splendens für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #11
    verkauft nix Avatar von west
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    Zitat Zitat von Betta Splendens Beitrag anzeigen
    Ach, unser West hat Angst um seine Hechte.
    Welsfutter
    Nein er hat keine Angst um seine Hechte, er hat nur was gegen Arten die in nicht heimischen Gewässern nix verloren haben!

    Übrigens liebe Welsangler jeder Wels an meinem Haken der gelandet wird, wird das Wasser nicht mehr wieder sehen. Welse und andere nicht heimische müssen hier entnommen werden, ist auch gut so!
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

  20. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei west für den nützlichen Beitrag:


  21. #12
    Ausdauer-Angler
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    ich denk nicht das die alles wegfressen. in italien,spanien etc. haben die waller noch bessere bedingungen als in deutschland und dort gibts auch gute ( wenn nicht bessere)
    hecht und zanderbestände als bei uns.

    mfg und petri heil

  22. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Wobbel-Gummimann für den nützlichen Beitrag:


  23. #13
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Hallo Wolfgang,

    leider kenne ich den Bericht nicht. Vielleicht findet sich dazu ja was im I-Net.
    Wie man schon lesen konnte, gehen die Meinungen zum Wels auseinander. Daher kann ein Bericht über den Wels auch gut "gefärbt" sein. Aber man kann sich ja auch mal selber ein paar Gedanken dazu machen und vielleicht entlastet das den Wels oder es macht ihn zum Problemwels.

    Was Hubert schreibt ist richtig: "Der Wels in D ist im Donausystem heimisch. In andere Gewässer wurde er eingesetzt oder ist seit bestehen des Rhein Main Donaukanals in das Rheinsystem eingewandert." Das dieser Fisch schon seit geraumer Zeit in unseren Gewässern lebt, macht ihn noch nicht zum heimischen Fisch.
    Um zu der Artenzusammensetzung zu kommen, wie sie lange Zeit in offenen Gewässern vorgeherrscht hat, braucht die Natur seine Zeit. Wenn jetzt ein neuer Bewohner einzieht, dann bedeutet das Veränderung. In der Regel wird diese Veränderung zum Nachteil des Systems sein, weil einfach die Adaptionszeit zu knapp ist. Das ist nicht nur im Wasser so.
    Die Konsequenz ist, irgendwer oder irgendwas muß leiden. Vielleicht auch der Zander, der ja auch kein alter Teutone ist...

    Oder man muß seine Sichtweise anpassen. Wie in einem Tröt über Streifenbarsche zu lesen ist, greift dort die Verordnung über die Verwendung nicht heimischer und gebietsfremder Arten in der Aquakultur. Man muß sich nur durchlesen, wie dort "heimisch" und "gebietsfremd" definiert wird und schwubs hat Hubert unrecht und der Wels ist heimisch.

    Zitat Zitat von Betta
    Wenn schon, denn schon, dann auch Waller in der Weser.
    Du meinst, das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und jetzt kann man auch hinterherspringen? Eine eher fatalistische Einstellung, oder?

    Mir gefällt der Wels übrigens als Filet am besten.

    Gruß Thorsten

  24. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  25. #14
    BadBoy Avatar von Erich49
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    Heimisch hin heimisch her, der Wels ist nicht beweiten ein so großer Räuber wie immer behauptet!
    Und wie das Beispiel Po, Ebro und Co. zeigen, muß in einem Fluß eine gesunde Welspopulation noch lange nicht bedeuten, das dort nur wenig Zander, Barsch, Karpfen und Co. vorhanden sind
    Selbst wenn nicht mehr soviel Zander gefangen wird dann sollte man sich mal fragen, was es für andere Gründe geben könnte als immer dem Wels alles zuzuschieben
    Der Rapfen als Beispiel hat sich in den letzten Jahren sehr stark vermehrt und wird mit Sicherheit auch ein Grund sein (frisst die Brut anderer Fische).
    Ein aus meiner Sicht viel größerer Grund ist für mich aber der Angler selbst, wenn ich sehe was in vielen Stauseen abgeht, ist es kein Wunder das so oft Waller gefangen werden. Da stehen an den zanderträchtigen Stellen 15 oder 20 Boote auf engstem Raum und jeder maßige Fisch wird entnommen, wenn dann mal jemand nen Waller oder Rapfen fängt, wird nur vereinzelt mal ein Fisch mitgenommen. Ist klar das sich das auf die Fangergebnisse und das Gleichgewicht der Fische auswirkt

    Wirklich schadhaft sind die Waller nur in kleinen stehenden Gewässern, wo sie über längeren Zeitraum die Bestände an Weißfisch stark dezimieren.
    Aber wer hat den diesen Trend zu verschulden? Meist sind es die Idioten, welche sie früher aus Flüßen in die Teiche und Seen besetzt haben und jetzt am lautesten rumschreien!!!
    MFG Matze

    IG Elbe
    IG Spinnfischen
    IG Waller Deutschland

  26. Folgende 11 Petrijünger bedanken sich bei Erich49 für den nützlichen Beitrag:


  27. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von Carper_Nbg
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    Alle sprechen über heimisch oder nicht heimisch.
    80% aller Fische sind in manchen Gewässer deutschland nicht heimisch.
    Es werden Fische zu Räubern gemacht die vielleicht nicht mal so schlimm sind.
    Richtig ist doch das jeder Raubfisch seinen Beitrag leistet oder?
    Zander frißt kleine Fischlein, Hecht frißt alles was ihm vor die Linse kommt,
    Waller frißt meist auch alles wenn es ihm nicht zu schnell ist.

    Das Problem liegt eher da drin das niemand den Fisch richtig beangelt,
    jeder will nen schönen Zander oder nen Meterhecht.
    Wenige mögen Waller fangen, bzw. gleuben nicht mal das in ihrem Gewässer welche drin sind.
    Habs am Dienstag wieder erlebt war klasse.
    An einem See bei mir in der Nähe war ich mit noch nem älteren Angler zu gange,
    als die Sonne dann langsam unter ging kam der Große "Platsch".
    Er kam gleich rüber und fragte ob ich den großen Karpfen gesehen hätte.
    Ja sicher war meine Antwort war ja 10m von meinem Angelplatz weg, aber das war sicher kein Karpfen.
    Er: Was war es dann?
    Ich: Das war ein Waller mit ca. 1,50m.
    Er: Nie im leben die sind hier nicht drin nur Karpfen Zander Hecht und Weißfische.

    Nun ja das hätte ich ihm auch geglaubt aber ich hab den Schwanz des Fisches gesehen und auf 10m erkenne ich was es war.

  28. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Carper_Nbg für den nützlichen Beitrag:


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