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Naturschutz - Wie trockene Gewässer dem Klima schaden

Dieses Thema im Forum "- Natur- und Gewässerschutz" wurde erstellt von FHP Redaktion, 11. Mai 2020.

  1. FHP Redaktion

    FHP Redaktion Super-Profi-Petrijünger Mitarbeiter

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    Immer mehr Angelgewässer fallen vorübergehend, teilweise oder dauerhaft, auch trocken. In der Berechnung der CO2 Emissionen wurden diese Flächen bisher nicht berücksichtigt. Jetzt haben Forscher im Projekt “dryflux” den Ausstoß aus trockenfallenden Gewässerflächen gemessen – mit brisanten Erkenntnissen. Hier geht's zum
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  2.  
  3. Bemidji

    Bemidji Petrijünger

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    Interessant.. Natürlich will keiner von uns, ob mit oder ohne Mikroben, dass die Angelgewässer austrocknen!

    Danke fürs Teilen.
     
  4. theduke

    theduke Dackel Fischer

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    Verstanden hast du aber das gelesene anscheinend auch nicht.

    Seltsam das die letzten 3 oder 4 Jahre vermehrt über Renaturierung der Torfabbaugebiete berichtet wird, wo gerade
    die noch existierenden "Torfstecher" sich dafür stark machen um abgegrabene Flächen wieder mit Spagnum
    zu vernässen und zu begrünen. Klar stecken auch Subventionen dahinter, denn umsonst ist der Tod und der kostet das Leben. Ich kenne aber keine Berichte wo mal darüber berichtet wird wie Moore auch durch den Sommer 2018 und 2019
    abgestorben sind. Sicher können Moore mehr Wasser gesichert speichern als offene Gewässer.

    Ok ich bin kein Experte, somit nur meine Meinung. Ein fliesendes Gewässer hat sicher weniger Anaerobe Mikroorganismen als ein stehendes. Fällt ein Bachlauf vorrübergehend trocken oder wird zum Rinnsal, dann gibt dieser weniger CO² ab als ein stehendes Gewässer das kaum noch einen Wasserstand hat.
    Teiche, große Weiher, Seen (Beispiel Spremberg) deren Wasserstand über längere Zeit fällt haben noch kein großes Problem, denn die Anaeroben Mikroben befinden sich im Bodenschlamm weitab vom Ufer. Die Aeroben Mikroben die sich im Wasser und über den Bodenschlamm befinden die weichen mit dem fallendem Wasserstand zurück.
    Es ergibt sich durch einen fallenden Wasserstand aber ein anderen Problem. Die bewachsenen Rand.- und Uferzonen fallen trocken und in dem Bereich befinden sich Pflanzen, Moose und beide Arten an Mikroben, also Aer.- und Anaerobe. Bekommen diese Rand und Uferregionen kein Wasser mehr, geben diese Feuchtrandbiotobe CO² ab und zwar das gespeicherte, und zusätzlich noch die Gase beim absterben der Feuchtzonen.
    Es folgt durch weniger Niederschläge auch weniger Wassereintrag durch Regen von oben, und weniger durch die Einläufe. Also auch weniger Sauerstoffeintrag, geringerer Wasseraustausch, es sterben die Aeroben ab, es wird weniger Nitrit in Nitrate umgewandelt, stehende Gewässer vergiften sich somit selber.
    Somit ist es ein Rattenschwanz, denn es kommt zum Fischsterben durch Entzug von Sauerstoff und durch erhöhte Anreicherung von Nitrit usw. somit folgt erhöhen sich die Faulgase abermals.
     

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