Auf zu neuen Ufern – von der Badehose bis zum Angel-Kajak

Dieses Thema im Forum "- Angeltechniken" wurde erstellt von FHP Redaktion, 13. Juli 2018.

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Schonmal vom Stand Up Paddle Board gefischt?

  1. Ja

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  2. Nein

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  3. Nein, will ich aber unbedingt mal ausprobieren

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  1. FHP Redaktion

    FHP Redaktion Super-Profi-Petrijünger Mitarbeiter

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    Nahezu alle Angler sind sich darüber einig, dass die besten Angelplätze nicht direkt am Parkplatz liegen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Plätze, die augenscheinlich gut und bequem zu erreichen sind, werden häufig befischt. Um aussichtsreiche Plätze erkunden zu können oder seine Chance auf den Fang des Lebens zu erhöhen, ist hin und wieder etwas Kreativität gefragt.Hier verrät euch unser Autor Dennis mit welchen Hilfsmitteln er ins oder aufs Wasser und somit zum Fisch kommt.
     


  2.  
  3. Fliege 2

    Fliege 2 Fliegenfischer

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    Für mich wäre das Stand Up Paddle Board nichts. Da ziehe ich die Wathose oder ein Boot vor. Was passiert eigentlich, wenn man auf so einem Board fischt und ein wirklich großer Fisch geht an die Angel? Wasserski soll ja auch Spaß machen. Abgesehen davon, stelle ich es mir sehr schwer vor, einen Fisch zu drillen und zu Keschern. Dann muss ich den Fisch ja noch waidgerecht versorgen. Also, nichts für mich und es kommt auch nicht in Frage.

    Fliege 2
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2018
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  4. BIG OMA

    BIG OMA Maisbademeisterin

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    ja neu ist das nicht....... vor ca. 35 jahren haben wir von den großen delta surfbrettern geangelt oder aus dem faltboot von pouch ..... was ich vorgezogen hatte, aus den gründen die fliege schon erwähnte ........ :zwinkernd

    das kajakangeln auf räuber macht mir persönlich immer noch sehr viel spaß, übrigens am montag bekomme ich mein neues geliefert ...... aus dem muß ich mich nicht mehr rausschälen hihi

    ne wathose wäre auch was feines ........ hab nur in der größe schmal elefant noch keine bekommen :nixweiss:
     
  5. Jens_FHP

    Jens_FHP Profi-Petrijünger Moderator Gutachter-Kollegium

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    Ich finde das SUP gerade im Sommer sehr interessant, hab es aber noch nie probiert. Vor allem bei Gewässern die flacher sind und wo man stehen kann, sollte man auch einen großen Fisch gut behandeln können (Angler ins Wasser, Fisch aufs SUP). Zum Drillen kann man auch im Schneidersitz auf das SUP, damit ist es sicherlich weniger kippelig.

    Wenn ich in Wathose 300 Meter vom Ufer entfernt stehe, habe ich ähnliche Probleme bei einem Kapitalen. Ein guter Kescher sollte also definitiv mit. Dann kann man sogar aus tieferen Wasser mit dem Fisch ins Flachere, um ihn dort zu versorgen.

    Im Winter würde ich das allerdings nicht nutzen, denn es kann schon passieren, dass man ins Wasser muss. Dann schon lieber ein Belly Boot.
     
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  6. angelhoschi76

    angelhoschi76 Tinca-Fan Gutachter-Kollegium

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    Hallo Zusammen,

    Ein interessanter Beitrag!
    Die Wathose ist ein unglaublich nützliches Hilfsmittel, um seinen Aktionsradius zu erhöhen. Schon ein paar Meter waten ins Gewässer können ausreichen, um an Stellen angeln zu können, die sonst nicht oder nur sehr erschwert befischbar wären. Wenn man ein wenig auf die Pflege achtet und die Hose vor allem nach längerem Tragen gut trocknet, dann hat man lange Freude an seiner Wathose. Ich habe z.B. eine Neopren-Wathose von Behr, die es immer wieder im Sonderangebot bei Askari gibt. Wer die Augen offen hält und etwas Wartezeit mitbringt kann für ca. 60 - max. 80€ tolle Schnäppchen machen.

    Extra-Tipp: Meine alte Wathose wurde nach einigen Jahren an einer Naht im Schritt undicht. Entsorgen? Ne, ich habe die Hose unterhalb der undichten Stelle einfach abgeschnitten. So habe ich aus einer undichten Wathose noch Watstiefel gemacht, die ich nun auch schon die 3. Saison verwende.

    Das Stand-Up-Paddle-Board dagegen wäre nichts für mich. Ich habe jahrelang mit einem (billigen) Schlauchboot gefischt. Das geht, ist aber eher eine Notlösung. Stehend werfen im Schlauchboot geht nur, wenn man als Boden noch eine zusätzliche stabile Platte, z.B. eine Siebdruckplattte verwendet und selbst dann ist es nicht besonders komfortabel. Großer Nachteil der leichten Schlauchboote: Holt man einen Köder mit höherem Laufwiderstand ein, z.B. Wobbler oder Spinner, dann dreht sich das Schlauchboot ständig Richtung Köder. Und an jedem Sopt ankern ist meist auch nicht sonderlich praktikabel. Ich vermute, dieser Effekt wird beim SUP nicht anders sein. Ansonsten habe ich mit dem Schlauchboot hauptsächlich geschleppt oder es als Transportmittel genutzt um an Stellen zu kommen, die vom Ufer aus nicht zugänglich sind. Ich habe auch noch nie einen Kollegen gesehen, der vom SUP aus fischt. Wäre mal interessant, ob jemand mit dieser Methode schon Erfahrungen gesammelt hat.
     
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