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  1. #1
    Petrijünger
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    Talking Futterstelle anlegen?

    Hi,
    möchte mal anfüttern!
    auf Brassen,rotaugen und Kleinfische,(angle an einem großen see,der mal trüb mal klar ist),Vielleich könnt ihr mir eine gute stelle vom ufer aus verraten?(hätte auch ein boot zur verfügung).
    Ich wollte einen Futterplatz festlegen,den ich 5-6 Tage anfütter.
    Nur der Haken ist,welches Futter nehme ich dafür?
    ich habe an ein selbst hegestelltes Futter gedacht,(weil das Fertigfutter wird auf dauer zu teuer ,oder wen ihr ein günstiges Futter kennt was meinen zielfischen entspricht sagt mir bitte bescheid ),oder ihr gebt mir ein rezept für das Futter was ich benötige.
    ich habe nicht viel erfahrung mit Futter und Anfüttern!
    deshalb wäre ich euch dankbar mir euer rezept und eure Tipps mitzuteilen.

  2. #2
    Gesperrt Avatar von Hornhechtejäger
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    Das wichtigste beim Anfüttern ist der Platz! Gut zugängliche und vielbesuchte Stellen kannste vergeßen. Suche dir eine Stelle an die man nur schwer rankommt. Beim Futter selbst kannst du deine Fantasien freien Lauf lassen. Man sollte nur auf die Grundfärbung achten und eventuell auf die Strömung und das Futter anpoassen.

  3. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von JOJO
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    Mach es so wie ich sammle alles was Du zu Paniermehl verarbeiten kannst Brot,Brötchen ,Kuchen,Gebäck usw das machst Du alles zusammen zu Paniermehl,sieben das die großen Krümmel raus sind dann holst Du dir Vanillezucker giebst was dazu fertig.Und achte darauf das es keiner sieht sonst sitzt da ein anderer der sich freut über die zahlreichen Fische.

  4. #4
    Petrijünger
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    Wink Karpfen

    hi,
    danke für eure tipps,
    was kann ich denn für Karpfen nehmen?
    auf Karpfen wollte ich ca. 6 Tage anfüttern!

  5. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von JOJO
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    Also mein Sohn hat sich eine große Tüte Mais geholt,aus einem Raifeisenmarkt,koche ihn dann lege ihn in irgend einem Süßen Lockstoff ein lass ihn einige Tage darin und nehme diese zum Anfüttern,manch nehmen Boilies aber die sind wohl zu Teuer fürs anfüttern es sei denn Du machst sie selbst .Aber wie das Funktioniert muss dir jemand anders erklären

  6. #6
    Petrijünger
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    Unhappy

    hi,
    Was für ein Lockstoff kann man denn nehmen?
    ich war mal im Angelladen! da gibt es 100 verschiedene sorten.
    das Gleiche mit Boilies, hunderte!
    Welcher Lockstoff ist überhaupt gut?kann ja nicht hundert verschiedene ausprobieren.
    Und welche Boilies nutzen was?
    Welche methoden gibt es noch außer mit Mais anzufüttern?
    wie schon gesagt angle an einem großen see!
    weiß echt nicht weiter,und möchte ja schließlich erfolg haben.
    Bitte helft mir!!!!!!!!!!!!
    Erik

  7. #7
    Petrijünger
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    Hi Erik, du hast ne Menge Fragen. Bezioeht sich deine letzte Frage auf die eingangs erwähnten Brassen oder nun auf Karpfen?

  8. #8
    Petrijünger
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    Wink

    hi,
    Auf Karpfen ,Vanille Boilies sollen gut gehen?
    oder???????????
    Geändert von Erik (13.06.2005 um 16:52 Uhr)

  9. #9
    BeiRegenZuHauseBleiber Avatar von Kevin2311
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    im GRUNDE egal!

    im GRUNDE ist es egal welche geschmacksrichtung du beim anfüttern nimmst... wenn du diese eh 6 tage lang fütterst bevor du überhaupt angeln gehst gewöhnen sich die fische schon daran... der einzige haken beim aroma ud köder ist, dass der Köder den du im endeffekt zum angeln nimmst der selbe mit zumindest dem selben geruch ist...

    oben weiter wollte, glaub ich, jemand wissen wie man boilies selber macht...

    zutaten für schritt 1:
    -150g Casein
    -50g Lactalbumin
    -50g Caseinat
    -30g Gluten
    -15g vitamine&mineralstoffe (gibts als brausetabletten etc.)
    -~1 Teelöffel voll farbstoff (am besten auf Zuckerbasis & geruchlos)

    so... diese dinge werden dann alle zusammen in ne große schüssel gehauen und mit nem.. kA wie dis gerät heisst.. rührgerät oder so*g... ordentlich vermischt jedenfalls...

    zutaten für schritt 2:
    -~5 große eier
    -~2.5 ml geruchsstoff

    zuerst werden die 5 eier in eine zweite, möglichst große schüssel geschlagen (ohne die schale*g) und dann der geruchsstoff beigemengt
    wenn ihr eier und geruchsstoff gut vermengt habt kommen wir zu schritt 3...

    3.
    nun wird das pulver von schritt 1 langsam in die schüssel mit den eiern und dem aromastoff gegeben und nebenbei immer direkt via rührgerät oder sonstwas zum umrühren vermengt... sobal der dadurch entsetehende Brei kein pulver mehr aufnimmt, hört ihr auf welches dazuzugeben...
    dann wird der brei 5 minuten stehen gelassen, sodass der sämtliche feuchtigkeit und so weiter aufnehmen kann...
    nun wird die masse mit den händen ordentlich durchgeknetet... ist sie zu feucht noch mehr pulver beimengen und mit den händen weiter durchkneten und das halt solange bis man eine gut formbare Paste erhält

    4.
    diese paste wird nun zu kleinen "Würsten" gerollt, die etwa den durchmesser der späteren Boilies haben (bzw. den die boilies später haben sollen ) etwas margarine auf der arbeitsfläche und auf den handflächen verhindert, dass euch die Paste an den pfoten kleben bleibt... wer zuhause von der frau oder der mutter eine teigspritze vorfindet kann sich dies natürlich ersparen und die würste direkt via teigspritze herstellen
    die Länge der jeweiligen Würste entscheidet ihr, sie spielt auch eigentlich keine Rolle...

    5.
    nun kneift ihr jeweils immer kleine, genauso lange stücken, wie der durchmesser der wurst, ab und formt diese zwischen den Handflächen zu kleinen kugeln... dies macht ihr dann mit der gesammten masse...
    und wer hätts gedacht? auch hierfür gibts wieder erleichterungen... sogenannte Rolling Tables oder direkt spezielle Boilieroller (die allerdings auch nichts anderes als Rollingtables machen), die fertigen Boilies legt ihr dann halt ersteinmal beiseite auf ein tablett oder so

    6.
    nun wirds heiß...
    zuersteinmal stellt ihr einen Kochtopf mit wasser auf den herd und lasst diesen ordentlich heiß werden, solange bis er zu kochen anfängt (und gleich im vorraus: bis ihr den letzten boilie herausgenommen habt zum schluss darf das wasser nicht zu kochen aufhören, da eure boilies das wasser sonst aufnehmen und matschig werden etc.)
    okay und weiter gehts: etwa 2 hände voll boilierohlinge senkt ihr in einem sieb in das wasser und lasst sie jeweils etwa 2 minuten kochen... wenn die boilies von allein an die oberfläche aufsteigen werden sie herausgenommen und zum trocknen in ein Handtuch gewickelt... dies macht ihr dann halt bis eure ungekochten kugeln alle sind

    7.
    jeh länger die Boilies an der luft liegen, desto trockener und härter werden sie... hierbei ist es wichtig das "gesunde" mittelmaß zu finden... im normalfall lässt man sie etwa eine nacht lang liegen (also 8-12 stunden)

    8.
    am ende werden die nun fertigen Boilies in einen beutel mit irgendeinem verschluss gefüllt (es muss luftdicht sein)
    ihr könnt wenn ihr wollt noch auf den beutel schreiben wann ihr sie hergestellt wird (vorteilhaft, wenn nicht gleich alle verangelt oder verfüttert werden)
    und was nicht sofort zum angeln / füttern verwendet wird sollte man eh in der Gefriertruhe lagern (sodass schimmel keine chance hat)

    9. Abschließend noch:
    Die beschriebene Rezeptur ist sehr Nahrhaft und hat somit eine sehr anziehende wirkung... das ganze eiweiß in den dingern dürfte bei einer fütterzeit von einer knappen woche bei einem mittelgroßen karpfen der täglich die futterstelle besucht sicherlich ~500g extra an gewicht bringen*g

  10. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Kevin2311 für den nützlichen Beitrag:


  11. #10
    Kaulbarschangler Avatar von Andreas_s
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    Scopex ist für brassen nich schlecht.
    Auf 1 kg Trockenfutter ca. 1 EL nehmen.
    Kannst aber auch Vanillezucker nehmen.
    Ein Geheimtip ist etwas Taubenkacke .

  12. #11
    Allrounder Avatar von Tacklebrother
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    Zitat Zitat von Andreas_s
    Ein Geheimtip ist etwas Taubenkacke .
    Die Geschichte mit dem Taubenmist habe ich auch bereits mehrfach gehört - weiß aber nicht, was ich davon halten soll. In Deutschland ist der HANDEL damit sogar verboten (was aber sicherlich niemanden vom GEBRAUCH abhalten könnte! )
    In den NL gibt`s den "Flugratten-Guano" in jedem besser sortierten Angelladen...
    Auf jeden Fall enthält der Mist, Reste von Pflanzen-/Frucht-/Hülsenteilen und wirkt damit gerade angeblich auf Rotaugen und Brassen anziehend. Andererseits ist das sicherlich eine Zusatzbelastung für die Gewässer durch Ammoniak, enthaltene Keime und Nitrit (oder war es Nitrat?-die Biologen unter euch werden mich jetzt wohl steinigen. )
    Die Arbeiter in der Reinigungsbranche müssen mit Schutzkleidung (Augenmaske, Staubfilter etc.) das Zeug wegmachen, während wir es munter in unser Lockfutter rühren...Ich bin ein experimentierfreudiger Angler, werde auf diese Zutat aber wohl auch in Zukunft verzichten. Aber wer weiß, was sich so alles in manchen Fertigfuttermischungen verbirgt?

    Viele Grüße
    Tacklebrother
    "Erzähl Leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen." - Marc Twain

  13. #12
    Petrijünger
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    hi, also ich verwende für solche Fälle meist ein gekauftes von Sensas mit dem Namen Match 2000!
    Petrie Heil!

  14. #13
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Smile **Augen auf beim Anlegen einer Futterstelle....

    Moin,
    keine schlechte Idee, um erfolgreich insbesondere auf Brassen, Güstern und Rotaugen oder Rotfedern zu angeln...

    Über die Zusammenstellung des Lockfutters hast Du ja bereits genug Ratschläge bekommen, ich nehme Paniermehl, Waffelmehl, fertiges Anfütterungsmittel für Weißfische, dazu einige Maden und Back-Aroma-Stoffe wie Rum-Extrakt oder Vanille, jeder schwört auf seine Mischung.

    Ich bin immer spät Abends zu der Stelle am See gegangen, wo ich dann am Wochenende angeln wollte. Es müßte auch eine Stelle sein, zu der kaum ein Angler hinkommt. Auch sollte man vorher doch noch schauen, ob nicht ein anderer Angler in der Nähe sitzt, denn sonst könnte es passieren, wie es mir passiert ist, dass am Wochenende jemand Anderer an der Stelle saß, mich schadenfroh angrinste und nach kurzem Anhieb eine Brasse, groß wie ein "Klosettdeckel", mittels Kescher aus dem Wasser hob!

    Beim Hineinwerfen der Anfütterungs-Kugeln darauf achten, dass man einigermaßen immer die gleiche Stelle trifft. Es hilft, wenn man auf der anderen Seeseite z.B. einen dort stehenden Baum anfixiert und dann in die Richtung gerade hineinwirft, damit nicht eine zu große Streuung erzielt wird. Die Entfernung zum Ufer kann man sich gut merken, damit die Anfütterung optimal wird.

    Wenn Du dann morgens kommst und angeln willst, gleich eine oder zwei größere Futterkugeln an den Stellen einwerfen, wo Deine Posen liegen sollen, später in Abständen nur noch taubeneigroße Futterkugeln werfen, nicht dass die Fische zu satt sind und wollen deine Köder gar nicht mehr!

    Munter bleiben, Ohren steif halte und durch
    CLIFF

    _____________________________________
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

  15. #14
    BeiRegenZuHauseBleiber Avatar von Kevin2311
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    original von Cliffhänger:
    Über die Zusammenstellung des Lockfutters hast Du ja bereits genug Ratschläge bekommen, ich nehme Paniermehl, Waffelmehl, fertiges Anfütterungsmittel für Weißfische, dazu einige Maden und Back-Aroma-Stoffe wie Rum-Extrakt oder Vanille, jeder schwört auf seine Mischung.
    ist das mit dem rum-extrakt dein ernst? ich mein, gibts wirklich schon solche alkoholikerfische, die anfangs das bier von jugendlichen anglern einsaugten und nun auf den geruch von alkohol gehen? oder lieg ich grad ganz falsch und rum extrakt hat nichts mit dem alkohol zu tun? falls nicht, womit könnte man den geruch vergleichen?

  16. #15
    Raubfischjäger Avatar von Illex Master
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    Hallo Erik,

    wenn ich Dich richtig verstanden habe, möchtest Du zum einen auf Brassen, Plötzen und Co fischen und zum anderen auf Karpfen und das alles so günstig wie möglich! Richtig?

    Für Brassen und Co kann ich Dir auch einfaches Paniermehl empfehlen.
    Da kannst Du noch ein bißchen billiges Vanillepulver und ein paar Tropfen Vanillearoma zu geben und fertig ist Dein einfaches Futter.

    Übrigens:
    Du brauchst für Brassen und Co nicht ein paar Tage vor Füttern.
    Bei einem normalen Bestand hast Du spätestens eine Stunde nach dem Einwerfen des Futters ein paar Fische am Platz.

    Für Karpfen kann ich Dir zum einfachen Anfüttern auch Mais empfehlen.
    Damit Fütterst Du Deine Stelle ein paar Tage vor und nimmst dann zum Fischen eine einfache Maiskette als Köder.

    Diese Methoden sind recht preisgünstig und bringen in der Regel trotzdem Erfolg.
    Kannst ja mal berichten wenn Du es probiert hast.

    Gruß
    Olli
    Petri Heil

    Kunstköder heißen nicht so weil sie künstlich sind, sondern weil es eine Kunst ist mit ihnen umzugehen!

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