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  1. #1
    Petrijünger
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    Boilie vs. Kartoffel

    frage: versauen sich alle die fänge gegenseitig?

    wie habt ihr vor boilie und co. karpfen usw. gefagen?
    nehme mal karpfen als top beispiel weil es da am meisten lockmittel, futter und boilies etc. gibt, gibts ja für fast alle fische, aber karpfen liegt der industrie wohl im haupt augenmerk.

    früher ging karpfen gut auf kartoffel, mais usw. halt naturköder.
    ich angel jetzt nicht so sehr auf karpfen aber lese hier immer mal so welcher boilie, welches futter usw.

    darum kam mir mal die frage wieso gibt man nen haufen geld für das zeug aus wenn es doch mit ner normalen kartoffel funtionieren sollte.

    ist das überhaupt nicht mehr zutreffend weil die fische von vanille, schoko, honey und weiß ich was alles verwöhnt wurden?
    hats mal jemand mit ner kartoffel oder sowas versucht und was geht damit noch?
    auch das anfüttern, helfen haferflocken, mais usw. da nicht auch?

    wäre auf erfahrungen gespannt von leuten die beides öfters ausprobiert haben und generell auf vor und nachteile von "industriefutter" und dem "handelsüblichem".

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an aberjetz für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
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    Ich kann dich beruhigen gibt noch genügend die Vintage auf Karpfen angeln und auch fangen. Die Proteinbomben haben halt einfach teilweise ne stärkere Lockwirkung und bequemer sind sie auch.
    C&R Debatten Nerven und bringen nix!!!!

    Geht fischen und hört auf zu streiten!

  4. #3
    SchleienSchreck Avatar von Euli
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    Ich Angel noch oft mit Kartoffel, mein Favorit im Hochsommer bei 35grad!

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Euli für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von gecko03
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    wird die Kartoffel eigentlich roh oder gekocht serviert?

  7. #5
    ehemaliger Hirnazubi
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    @gecko
    Kartoffel leicht und kurz kochen, dann in Achtel oder Sechzehntel schneiden ab an Haken.
    Nette Anglergrüße
    grannie881





    _____________
    gehirn.exe hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden.

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an grannie881 für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Hardstyle Angler
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    Haferflocken,Mais habe ich in der Futterspirale geht auch super

  10. #7
    __________ Avatar von ToBo
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    Boilies geht sowieso nur da wo die Karpfen das kennen.
    Vereinzelnt kann man zwar auch mit nem Boilie an nem "nicht Boilie verseuchten See" Glück haben, aber das ist wohl eher die Ausname.

    Angel mal mit Kartoffel oder Schwimmbrot an einem sogen. Karpfenpuff, du "kannst" wahre Sternstunden erleben.

    Meiner meinung nach sind Boilies nur gut um ne menge Kohle in die Herstellerkassen zu schaufeln.

    Startschuss
    Die "Karpfenprofis" werden da aber Massiv wiedersprechen, da fängt nur das was auch richtig Geld kostet

  11. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei ToBo für den nützlichen Beitrag:


  12. #8
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    Was ist spannender als nen Karpfen an der Oberfläche mit ner Flocke zu Ködern...

    Auch Würmer werden gerne von Karpfen genommen mit denen fischt fast keiner mehr.
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  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Donau Fischer für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
    __________ Avatar von ToBo
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    Ne...Würmer kannste nicht nemen, die haben keine extrem coole Namen, die heißen einfach Wurm.

  15. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei ToBo für den nützlichen Beitrag:


  16. #10
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    Zitat Zitat von ToBo Beitrag anzeigen
    Ne...Würmer kannste nicht nemen, die haben keine extrem coole Namen, die heißen einfach Wurm.
    Nun gut gibt noch Regenwurm Tauwurm Dendrobena....
    Man nehme nur den Gigant Kanadian Nightcrawler wenn sich das nicht cool anhört...
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    Geht fischen und hört auf zu streiten!

  17. #11
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Zitat Zitat von aberjetz Beitrag anzeigen
    darum kam mir mal die frage wieso gibt man nen haufen geld für das zeug aus wenn es doch mit ner normalen kartoffel funtionieren sollte.
    Kann ich dir noch nicht einmal wirklich beantworten. Meine Vermutung ist, dass das Marketing der "Karpfenjäger"-Industrie ein solcher Selbstläufer ist, dass Karpfenangler, die sich für modern halten, gar nicht über den Tellerrand schauen wollen. Das gilt aber inzwischen nicht mehr nur für diese Gruppe unter uns Anglern!

    Auch halte ich es, obwohl ich es heutzutage nicht mehr wirklich verstehe, für ziemlich bequem, sich einfach am großen Angebot zu bedienen, was einem serviert wird. Da wird nicht nachgedacht: Was brauche ich wirklich? Nein, es ist scheinbar Gesetz, dass zum Karpfenangeln eine Freilaufrolle, eine Karpfenrute (natürlich mit Weitwurfgriff, auch wenn man den gar nicht braucht), diese und jene Spezialschnur, diese Haken und solche Bleie genauso gehören, wie die Elektrischen Bißanzeiger, der Rod-Pod, die "Karpfenliege", das Bivy und diese und jene Boilies. Einzig der Karpfenkescher macht in meinen Augen ernsthaft Sinn, aber eher weil inzwischen so wenige Karpfen entnommen werden, dass die Größe vieler Exemplare solch einen Kescher notwenig machen.
    Gerade Boilies sind sehr bequem, wenn man sie fertig kauft. Um alle anderen Karpfenköder, die gute alte Maisdose einmal außen vor gelassen, muss man sich schließlich wirklich kümmern (Kartoffeln/Hartmais richtig kochen, Tauwürmer selbst suchen, Teig richtig kneten..), weil es keine Industrieware ist.
    Es kursieren Gerüchte, dass das Boiliearoma danach gewählt wird, was dem Angler am besten schmeckt, der muss dann auch dippen, schließlich schmeckt's ihm abends auf dem Sofa mit Sößchen auch besser. Früher waren Karpfenangler spartanischer: Süß (Honig/Vanille oder fleischiges Aroma).

    Genug auf den Karpfenanglern herumgetrampelt: Andere Angelarten sind inzwischen genauso. Wer glaubt, dass man mit einer Baitcaster-Rolle nicht Posenangeln kann, dass man möglichst viele unterschiedlichste Ruten (für jede Situation/jedes Gewässer und "Zielfisch") dringend braucht und sich jeden neuen Gummikunstköder genauso zulegt wie Japanwobbler, der ist der beste Freund der Industrie und der Angelgerätehändler. Noch schwindliger wird es einem nur noch im Premium- und Luxussegment beim Gerät.


    Was bei all dem allerdings vergessen wird, ist eine Schattenseite. Die alten Angelmethoden werden entweder völlig vergessen oder bewusst abgelehnt, wenn nicht gar bekämpft, schließlich kennt man sich mit denen auch heute nicht mehr aus (wie Opa einst seine Karpfen fing..). Man hat keine Ahnung davon, also muss es schlechter sein. Das fängt bei der Kartoffel oder dem ungekochten Teigkloß an, geht über alte Hakentypen und hört beim Blinker auf. Mit dem kann man zwar genauso Zander fangen, bei gleicher Köderführung, wie mit Gummifischen, aber wer weiss das schon noch?

    Jeder soll kaufen und angeln wie er will, trotzdem denke ich, dass Angeln von vielen "Sportfischern" zu bequem gesehen wird, mehr Vielfalt haben wir dadurch scheinbar im Laden erreicht, die Auswahl ist deutlich größer wie früher, in unseren Köpfen und am Wasser ist die meist eher geschrumpft.

  18. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei Tommy80 für den nützlichen Beitrag:


  19. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Pacman33
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    Hallo zusammen...

    Mal ne Gegenfrage.... Wer von euch fährt noch ein Auto ohne Klimaanlage, oder wer schaut noch mir nem Schwarzweisfehrnseher abends seinen krimi?
    Wohl eher die Minderheit.
    Klar sind das von euch alles super Karpfenköder, aber wie schon erwähnt wurde, hat der Boilie einen entscheidenden Vorteil, er ist "bequem".

    Ich als Karpfenangler, möchte ans Wasser nicht nur um Fische zu fangen, sondern um Ausspannen zu können! Da ist mir der Boilie gegenüber nem Dosenmais wesentlich lieber, da ich den auch mal 24Std im Wasser lassen kann, ohne einen Weißfisch nach dem anderen an Land ziehen zu müssen!
    Wenn das nicht die Art zu fischen ist die euch gefällt ist das auch euer gutes Recht, nur solltet ihr dann auch diejenigen nicht verurteilen die anders angeln als ihr. (Ich rede hier nicht von Leuten dir Kübelweise Futter ins Wasser schütten, die mag ich selbst nicht) Jeder hat nun mal seine Vorlieben.
    Und außerdem ist, genau so wie der Boilie, werde der Mais, der Kartoffel noch der Tauwurm ein "natürliches" Futter der Karpfen!!

    Gruß Pac
    Geändert von Pacman33 (17.06.2013 um 20:22 Uhr)

  20. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Pacman33 für den nützlichen Beitrag:


  21. #13
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Nur weil die Angelindustrie uns eine "Wundermurmel" nach der Nächsten um die Ohren haut,hat sich der Geschmacksinn der Karpfen ja nicht verändert.Natürlich fangen die "alten" Köder noch ihre Fische, das werden sie auch immer. Nur, wer mal selbst Kartoffeln fürs Angeln gekocht und gezuckert hat, der weiß auch was das für eine klebrige Sauerei ist.

    Ich benutze beides gern, kleine Boilies und Dosenmais.Es sind einfach "bequeme" Köder die man immer schnell zur Hand hat.Und gerade in der heutigen Zeit, wo jede freie Minute gut genutzt werden muss,macht das einfach den Unterschied.

    Viel mehr als die Köderfrage,beschäftigt mich immer das Drumherum, dieser Ausrüstungswahn.

    Die Einfachheit des Angelns ging irgendwo in der Werbeflut der Angelindustrie unter.
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  22. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Maestro für den nützlichen Beitrag:


  23. #14
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von Pacman33 Beitrag anzeigen
    ... genau so wie der Boilie, werde der Mais, der Kartoffel noch der Tauwurm ein "natürliches" Futter der Karpfen!!
    ...
    Gruß Pac
    Also zumindest Würmer fallen des Öfteren auch mal ins Wasser und werden von Fischen verspeisst.

    Boilie Fischerei ist ja auh nur ne Weiterentwicklung hier gings nicht darum Boilies schlecht zu machen (als Köder an sich) nur die Umsetzung ist oft fragwürdig. Ein Bekannter Angeljournalist, der auch selbst Bolies entwickelt hat mal gesagt das er nur die nimmt von der einen Firma weil er die auch bedenkenlos selber essen kann und hat dann auch welche gemampft (Waren glaub ich Honig Vanille und keine Monster Crap ).
    Aber leider gibt es soviele Schwarze Schafe in der Industrie da werden dann Konservierer und was weiß ich alles an Zusätzen beigemischt kann das noch gesund für unsere Gewässer sein?
    Dazu kommt noch das unvernünftige Verhalten vieler Bolieangler das obwohl bekannt ist das ~50 Kollegen auch schon einen See mit Bolies beangeln sich jeder seinen eigenen Platz anlegt oder evtl. sogar zwei falls der erste belegt ist. Und ironischerweise füttern ~30 Leute den Platz an wo man mit dem Auto ganz nah rankommt damit sie ihr ganzes Takle und Zelt (Bivy) und Liege und was weiß ich alles nicht weit tragen müssen. Und das zu beobachten wie heimlich versucht wird anzufüttern, das ja niemand mitbekommt das sich jemand "seinen" Platz herrichtet ist immer schön anzusehen.

    Mein schönstes Erlebniss war ein Mann mit Hund der an den See fuhr, ausstieg die Lage abcheckte, dann sah das Angler am Wasser waren, Heckklappe auf Hund raus, Bauchtasche umgeschnallt Wurfrohr versucht hinter seinem Arm zu verstecken, und dann ab zum Ufer Stock gesammelt und abwechselnd mit dem Stock den Hund über die Wiese geschickt zum apportieren und abwechselnd mit dem Wurfrohr wie aus Versehen einige Bolies im See versenkt...

    Bevor hier Klagen kommen ich habe "einige" "viele" und was weiß ich benutzt um die vernünftigen auszuklammern und die unvernünftigen dürfen sich ruhig angesprochen fühlen.

    Sorry fürs kurze Off Topic!!!!

    Ja Würmer fallen ab und an ins Wasser
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  24. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von Pacman33
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    Ich will nicht bestreiten das Würmer des Öfteren ins Wasser fallen, aber als natürliche Nahrung würde ich sie dennoch nicht bezeichnen!

    Ja, ja der Matze Koch. Ich mag den Kerl, macht unterhaltsame Filmchen.

    Stimme dir vollkommen zu, das manche Karpfenangler es teilweise Maßlos mit dem Füttern übertreiben. Zum Glück ist bei uns am Vereinsgewässer das anfüttern verboten. Man erkennt es auch sehr schnell an den Fischen, alles wohlgeformte schöne Karpfen ohne Mastwampe!
    Auch mit dem Teil, das es schwarze Schafe unter den Herstellern gibt, bin ich einer Meinung mit dir, aber wie soll man das als Endverbraucher feststellen? Essen kann man bestimmt jeden der Boilis, selbst einen Monster Crap oder Hallibut, sogar nen Red Spice Fish, aber das sag leider noch nicht's über die Verträglichkeit in Allgemeinen aus. Noch dazu isst Herr Koch sie ja auch nicht in Massen, so wie die Fische! Dennoch bin ich der Meinung das der Boilie ein sehr fängiger und selectiver Karpfenköder ist und glaube das man in bei der modernen Karpfenangelei nicht mehr wegdenken kann!


    Gurß Pac

  25. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Pacman33 für den nützlichen Beitrag:


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