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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger
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    Tageszeit zum Spinnangeln

    Hey,

    ich wollte mal eure Erfahrungen bezüglich der besten Fangzeiten am Tag auf Raubfisch hören. Dabei ist es egal, bzw. ihr könnt dann differenzieren, auf welche Fischart ihr geht oder auch welche Fischart beisst.
    Hintergrund ist, dass ich morgen frei hab und überlege, wann ich loslegen soll(lohnt es sich um 4 am Wasser zu sein oder soll ich lieber 2 Stunden länger schlafen? ;-)) bzw. ob es sich lohnt bei der Hitze über Mittag zu bleiben.

    Da ich in diesem jahr leider immer erst abends dazu gekommen bin, kann ich zumindest sagen, dass die Barsche bei uns (vom Ufer aus) ab 17:30 -18:00 ca 1 1/2 Stunden lang richtig Hunger bekommen. Dies war im Kanal.

    War dann auch einmal tagsüber an einem See und konnte mit einem Freund 6 eher kleinere Hechte fangen, die bissen dort ab 16:00...aber nach 45 Min. war der Spuk auch wieder vorbei.

    Habt ihr da Erfahrungen gemacht?
    Kann sowohl zur generellen Diskussion benutzt werden als auch zur Antwort auf meine Frage =)

    Grüße und Petri
    Chris

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Lahnfischer
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    Ich hasse frühes Aufstehen (muss ich immer, wenn ich arbeite) und gehe selten vor 9 oder 10 Uhr ans Wasser, noch lieber in den Abendstunden. Kann mich trotzdem nicht über mangelnde Fänge beklagen. Ist aber auch ein Unterschied, ob stehendes oder fließendes Gewässer, ich angele im Fluss...
    Gruß Thomas

    Der Lahnfischer

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lahnfischer für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Chris88 Beitrag anzeigen
    Hey,

    ich wollte mal eure Erfahrungen bezüglich der besten Fangzeiten am Tag auf Raubfisch hören. Dabei ist es egal, bzw. ihr könnt dann differenzieren, auf welche Fischart ihr geht oder auch welche Fischart beisst.
    Hintergrund ist, dass ich morgen frei hab und überlege, wann ich loslegen soll(lohnt es sich um 4 am Wasser zu sein oder soll ich lieber 2 Stunden länger schlafen? ;-)) bzw. ob es sich lohnt bei der Hitze über Mittag zu bleiben.

    Da ich in diesem jahr leider immer erst abends dazu gekommen bin, kann ich zumindest sagen, dass die Barsche bei uns (vom Ufer aus) ab 17:30 -18:00 ca 1 1/2 Stunden lang richtig Hunger bekommen. Dies war im Kanal.

    War dann auch einmal tagsüber an einem See und konnte mit einem Freund 6 eher kleinere Hechte fangen, die bissen dort ab 16:00...aber nach 45 Min. war der Spuk auch wieder vorbei.

    Habt ihr da Erfahrungen gemacht?
    Kann sowohl zur generellen Diskussion benutzt werden als auch zur Antwort auf meine Frage =)

    Grüße und Petri
    Chris
    Hi,

    natürlich auch wieder gewässerabhängig, aber meine Erfahrungen beziehen sich zum Großteil auf Hecht, Barsch und Salmoniden.

    Hechte fing ich sowohl um 6 Uhr früh, wie auch um 21-22Uhr abends, mittags war jedoch an den meisten Gewässern die beste Beißzeit zu verzeichnen.

    Barsche bissen hingegen den ganzen Tag ohne nenneswerte Pausen, allerdings in verschiedenen Tiefen zumindest bei klaren Gewässern, Zander verhielten sich ähnlich, allerdings verlagerten diese ihre Beißzeiten auf früh morgens und auf den Abend, manchmal mußte man sie aber auch längere Zeit suchen.

    Salmoniden bissen ebenfalls den ganzen Tag, während die größeren Exemplare meist die Gunst der Frühe und die Dämmerung am Abend nutzten, mittlere Forellen, Saiblinge und Äschen waren dagegen den ganzen Tag fangbar.
    Klar gingen auch mal große untertags an den Haken, dies waren jedoch entschieden weniger.

    So sieht es bei mir am Fließgewässer aus, an den meisten Seen oder Teichen konnte ich jedoch ähnliches beobachten.

    Zumal mache ich meine Angelausflüge nicht nach einem "Beißzeitenindex" abhängig, sondern gehe, wenn ich Zeit , Lust und Laune habe.
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Super-Profi-Petrijünger
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    Jupp, schonmal sehr interessant. Bei mir hängt es in dem Fall morgen auch nur davon ab, wohin ich gehe, weil der Eine ein badesee mit sehr gutem Besatz ist und ich da sicherlich um die Mittagszeit vertrieben werde...sollte ich Mittag also sowieso ausklammern, kann ich gleich woanders hin. Bin irgendwie in und hergerissen

  7. #5
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Wenn ich wählen kann, dann würde ich ein Fließgewässer immer einem See den Vorzug geben.
    mfg Jack the Knife

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  8. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Salmoniden Spezl
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    Also Ich gehe zu 99Prozent auf Salmoniden an meinem Hausgewässer und muß sagen die beißen denn ganzen Tag.
    Natürlich sind die morgen und abendstunden besser dazu sollte man aber Dinge wie Temperatur,Wasserstand,Wassertrübung, Bewölkung oder Sonnenschein schon ein wenig beachten.

    Grüße

  10. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Tageszeit zum Spinnangeln
    Wenn der Tag anbricht und am Abend.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  11. #8
    Der mit dem Barsch tanzt Avatar von Andree68
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    Sonnenaufgang/untergang würde ich wohl auch sagen.
    Ansonsten die tiefstmöglichen Stellen abklappern wenn es auch mal über den Tag auf Tour geht, die Hot Spots abklappern, unter Brücken, Pfeilern, Gumpen, Überhängen.
    Dort kann man auch mal Mittags einen Räuber aus der Reserve locken, aber auch das ist generell vom Wetter mitabhängig.

  12. #9
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    Hallo,
    hatte gestern und vorgestern jeweils eine Tour mit meinen Angelgästen auf dem Plauer See. Zwischen 17 und 20 Uhr war Spinnfischen angesagt- vorrangig auf Hecht. Super gefangen- es geht also auch abends.

    Jack, ich kann nicht nachvollziehen, warum du ein Fließgewässer einem See vorziehst. Bekanntlicherweise werden Fische in Seen größer und schwerer aufgrund des riesigen Nahrungspotentials, zumindest bei den Hechten und das war ja einer der Zielfische.

    Angeln auf dem Plauer See: www.angeln-in-plau-am-see.de

  13. #10
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Also ich schliesse mich in Marburg an der Lahn regelmaessig mit 2 weiteren Kameraden der Barsch-/ Hechtfront kurz.

    Auch wenn einige es nicht hoeren moegen und ich auch nicht aberglaeubisch bin, so verzeichne wir 75-80 % der Faenge zu den Zeiten aus den Beisszeitenkalendern.

    Ich geh meist morgens / Mittags. Der zweite geht zumeist Mittags/ Nachmittags und Letzterer angelt dann Nachmittags/ Abends.
    Breit gefaechert.
    Von den Faengen liegen wir im Mittel gesehen etwa gleich. Lediglich der Abendangler faengt etwas besser. Doch der kennt das Gewaesser auch 5 Jahre laenger.....
    Mein Blog

    Lahn-Tackle.Blogspot.de

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    Versteh mal einer die Fische.
    Die werden nicht umsonst mit F wie Frauen geschrieben.....

  14. #11
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Blaubarschmann
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    Also ich denke, dass da auch viel, ich sag mal Aberglaube hintersteckt.
    Ich habe bisher nicht wirklich viele Unterschiede feststellen können ob ich Abends oder Morgens fischen war. Ich habe große Barsche Morgens, Mittags und Abends gefangen und gerade die gelten auch als sehr launisch. Manche sagen die würden nur Abends aktiver werden, andere stehen schon um 5 Uhr dafür am Wasser.... Für mich sind eher die Aktivitäten der Futterfische, die Windrichtung, die Gegebenheiten des Vortages und die Luftfeuchtigkeit ausschlaggebend. Allerdings achte ich vor dem angeln so gut wie NIE darauf, ich gehe wenn ich Lust habe und es für mich selbst nicht zu ungemütlich ist ( Also Windstärke 12 oder 55°C im Schatten meide ich da lieber )
    Allerdings ist das bestimmt auch mehr Aberglaube von mir selber, wenn die Fische da sind und Lust haben, beißen sie auch, komme was wolle!
    Man bzw. Ich, ziehe meine Schlüsse erst nach dem fischen, wenn ich das nicht vergessen sollte Ist eher nebensächlich, deshalb nur im Nachhinein interessant. Alles kurz notieren und fertig. Das mach mal 1, 2 Jahre und du hast deinen ganz eigenen, auf dein Gewässer abgestimmten Beißzeitenkalender, der hundertmal genauer ist als die standartisierten

    LG Tobi
    Ein Satz der immer fällt,selbst wenn es um Autos geht:


    .. Ich würde dir die Red Arc empfehlen.....




    Angler an die Macht

  15. #12
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Pikeguide Beitrag anzeigen
    Hallo,
    hatte gestern und vorgestern jeweils eine Tour mit meinen Angelgästen auf dem Plauer See. Zwischen 17 und 20 Uhr war Spinnfischen angesagt- vorrangig auf Hecht. Super gefangen- es geht also auch abends.

    Jack, ich kann nicht nachvollziehen, warum du ein Fließgewässer einem See vorziehst. Bekanntlicherweise werden Fische in Seen größer und schwerer aufgrund des riesigen Nahrungspotentials, zumindest bei den Hechten und das war ja einer der Zielfische.

    Angeln auf dem Plauer See: www.angeln-in-plau-am-see.de
    Ganz einfach, warum ich ein Fließgewässer einen See vorziehe.

    1. Brauche ich kein Boot.

    2. Ist das Spektrum der auf Kunstköder zu fangenden Fische höher wie im See.

    3. Auf Größe kommt es mir nicht an, große und schwere Hechte habe ich auch in Flüssen und Bächen erwischt, Nahrung finden sie auch dort sehr viel.

    4. Kämpfen Flußfische besser wie Fische aus Seen.

    5. Bräuchte ich für einen See eine extra Karte, da ich nur eine Jahrskarte am Fließgewässer habe, DAV-Gewässer/DAV-Karte gibt es hier in Bayern leider nicht, daran sollten DAV-Mitglieder auch mal denken.

    6. Finde ich das Fischen im Fluß interessanter als in überdimensionierten Seen.

    7. Wanderangeln geht am Fließgewässer besser als am See, heißt ich erreiche erfolgversprechende Stellen auch ohne Boot und Echolot(ist bei uns meist nicht erlaubt).

    8. Für diverse Seen bekomme ich hier keine Jahreskarten ohne einem Verein beizutreten, darauf habe ich nicht wirklich Lust, zumal für Liegeplatz, Boot und so weiter Extrakosten entstehen würden.

    9. Sind Fische im Fließgewässer allgemein leichter zu fangen als im See.

    10. Werden Fische, welche beim Kunstköderangeln als Nachläufer fungieren, mal mit einem Ansitz mit Köderfisch bedient.

    Wer wo lieber fischt , ist jedem seine Sache, bei mir sind es eben Bäche, Flüsse und Kanäle, die es mir angetan haben, zumal ich auch an Fließgewässern großgeworden bin.
    Geändert von Jack the Knife (23.05.2012 um 21:05 Uhr)
    mfg Jack the Knife

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  16. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  17. #13
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    Wie gesagt: ich bin auch nicht aberglaeubisch. Ich schaue auch erst meist nach dem Angeln in die App. Naemlich dann , wenn ich fuers Fangbuch die Mondphase brauche ;-)

    Und dann stellt sich eben raus, dass der Fisch wieder einmal vor mir gelinst hat, um zur Beisszeit ein Rondevouz mit mir zu haben.


    Ich gehoere uebrigens auch zu den Anglern, die ein Fliessgewaesser vorziehen. Obwohl man im Marburger Verein echt gute Vereinsteiche hat.
    Ich find es einfach spannender und man hat nach nem Platzwechsel auch wirklich das Gefuehl, woanders zu sein.

    TapaTalk entschuldigt eventuelle Rechtschreibfehler....
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  18. #14
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Also ich habe bis jetzt keine Unterschiede feststellen können. Ich fing morgens bei Sonnenschein abends im Regen und mittags bei brütender Hitze. Selbst in Schnee und Eis.
    Das einzige was ich feststellen konnte ist das gezieltes Nachtangeln vll. mit weniger Bissen belohnt wird. Die Beute aber meist auch über dem Durchschnitt liegt was Grösse und Gewicht angeht.

    Gruss
    Olli

  19. #15
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    Hallo Jack,

    hoffe es wird jetzt kein Disput zwischen uns. Ich wollte dich in keinster Weise angreifen-wie du sagst, jeder da, wo er gern angelt. Aber wenn du dich zu einem Thema in 10 Punkten äußerst, breche ich eine Lanze für die "Seeangler".

    zu1: stimmt, von Stegen geht aber auch, zumindest auf Kleinfisch

    zu2: in MV sind in Seen und Flüssen die Fischarten fast identisch

    zu3: was ist bei dir groß? Ich habe Angelgäste, für die sind 80cm Hechte schon riesig. Von großen Hechten spreche ich ab 1m und die sind nun mal in Seen häufiger als in Flüssen.

    zu4: wenn du mal einen 1,25m Hecht gedrillt hast, revidierst du deine Meinung

    zu5: für deine Jahreskarte kann ich nichts

    zu6: jeder so wie er mag

    zu7: Wanderangeln am See-Anker hoch und nächste Stelle anfahren(geht auch ohne Echolot, wenn man das Gewässer kennt).

    zu8: wenn die Gesetzesregeln in Bayern so sind, ist es halt so-bei uns kannst du die Seen auch ohne Vereinsmitgliedschaft beangeln.

    zu9: leicht ist immer relativ-wenn man ein paar Grundregeln einhält und entsprechende Gewässerkenntnisse hat, stellt sich der Erfolg auch in größerer Zahl leicht ein.


    Angeln im Plauer See: www.angeln-in-plau-am-see.de
    Geändert von Pikeguide (24.05.2012 um 18:40 Uhr)

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