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  1. #1
    Petrijünger
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    Spro Baitcastrute, Wurfgewicht verwirrend...

    Hallo liebe Angelgemeinde,

    ist schon ein bissel her, seitdem ich mich wieder melde.
    Hatte viel um die Ohren, aber da das Wetter jetzt wieder etwas besser wird, kann ich mich wieder dem Angeln widmen.

    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Wir sind gestern auf der Rückfahrt von Trier an einem etwas größeren Angelcenter in Luxemburg vorbeigekommen.
    Da ist mir eine Baitcastrolle ins Auge gefallen,
    hab ich mir dann genommen:
    Daiwa-Crossfire 150L

    (ich weiß, man sollte schon was für 150-200 Euro nehmen für Baitcastrollen um lange Freude zu haben, aber darum soll es jetzt nicht gehen...)

    Der Händler hatte auch eine handvoll Baitcastruten dort stehen, die ich mir anschaute.
    Schlieslich habe ich mir diese hier genommen, auf Anraten des Verkäufers,
    weil die Rute auchmal einen größeren Hecht aushalten würde...
    Spro-Screamin Jerker Baitcast 200

    Als angeblich passenden Wobbler hat er mir diesen hier gegeben:
    Spro-Power-Catcher

    Was mir jetzt aber an der ganzen Zusammenstellung etwas Kopfweh bereitet und ich auch dem Verkäufer gesagt hatte:

    Auf meiner Rute steht c.w.60-120g, was auf deutsch Wurfgewicht 60-120g heißen sollte und ja der Wobbler, den er mir verkauft hat vom Gefühl her so 15/20g haben müßte.
    Ob da nicht meine Rute eher für riesige Wobbler eher geeignet wäre.
    Er meinte aber,
    dass man das nicht so sehen sollte und der kleine Wobbler, den ich dann genommen habe perfekt auf meine Rute und auch die Rolle passen würde.

    Ich habe schon in letzer Zeit ein wenig über das Fischen mit der Baitcastrolle gelesen und Videos geschaut und so rausgelesen,
    das sehr fein das Wobblergewicht mit der Rute und der Rolle harmonieren muß.

    Ich hatte dort im Geschäft zuerst auch eine etwas feinere Baitcastrute im Augenmerk, die hatte laut Erinnerung ein Wurfgewicht von 15-40g und die war auch in der Gesamtheit sehr dünn und die Rutenspitze auch sehr dünn.

    Als ich nach der fragte,
    sagte der Verkäufer, das diese eher was für das Forellenfischen sei und das sie für dickere Hechte ungeeignet wäre.

    Ich will halt an etwas größeren Weihern auf Hecht gehen mit dem Wobbler,
    was ich ihm auch gesagt hatte.

    So,
    meine Frage an euch:
    Hat er mir eine unpassende Rute verkauft für meinen Zweck...?
    In meiner Angelprüfung hatten wir das Thema Wurfgewicht und Aktion angesprochen, und das war schon ein bissel verwirrend.
    Ich weiß,
    das Baitcastruten schon sehr steif sein müssen um die Kunstköder auswerfen zu können.

    Die dünnere Baitcastrute, die er mir für Forellen angepriesen hat war halt auch steif in der Gesamtheit, nur die Spitze war halt im Durchmesser dünner, als die ich jetzt habe.

    besten Dank schonmal für eure Hilfe:

    Micha

  2. #2
    Webhamster
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    Tja,
    ich wuerde mal behaupten, der Verkaeufer hat 'nen dummen gefunden.
    Alternative koennte man unterstellen, der Verkaeufer hatte keine Ahnung von den Produkten, die er da verkauft.

    btw: von den geannten Ruten waere keine was fuer Forellen gewesen ;-)

    regards
    Peter

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an zottel für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Stachelträger-Fan Avatar von JP Live4Pikes
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    Kann ich mich nur anschließen. Die Rute die du hast, ist wohl eher was für Jerkbaits oder so. Wie es auch der Name sagt.
    ich denke nicht das du da mit dem Wobbler gut werfen kannst.
    Ich hätte die andere genommen, die klingt so als würde sie mit dem Wobbler deutlich besser zurechtkommen.
    Der hat dich angeschmiert.
    oder er hatte wirklich keine Ahnung.
    Was er wohl mit Wobbler in dem Fall meinte, sind Jerkbaits die meistens klein ( so bis 12cm) aber sehr schwer, im Vergleich zu Wobblern, sind.
    Und 15-40gr für Forellen??
    Sowas nehme ich fürs Jiggen und Wobbeln.
    Geändert von JP Live4Pikes (16.03.2012 um 16:01 Uhr)
    Grüße aus Hamburg
    von John Paul

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an JP Live4Pikes für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi

    man müsste halt mal wissen was du dem Verkäufer erzählt hast. "Reine Hechtrute,auch für große, die muss richtig stabil sein,ich will auch mal Jerkbaits ausprobieren..." Wenn du ihm sowas gesagt hast, dann kann die Rute durchaus ok sein für das was du vor hast.
    Wenn du gesagt hast: "Ich will genau DEN Wobbler damit fischen,dafür soll es optimal sein", dann würde ich das Gerät auch als "aufgeschwatzt" betrachten. Manchmal weiß aber der Kunde selbst nicht so genau was er will geschweige denn was er braucht. "Am liebsten soll sie alles können" hört man immer mal wieder oder liest es hier im Forum...darüber kann ein erfahrener Spinnfischer nur schmunzeln...


    Ich fische übrigens auch sehr schwere bullige 8cm und schlanke 11cm Wobbler mit meiner 60-100g Spinnrute mit Stationärrolle, sie ist natürlich keineswegs dafür gedacht und es sind ausschliesslich Köder die super fliegen, aber es funktioniert. Das geht immernoch besser als mit einer zu schwachen Rute zu schwere Köder rauszuschlenzen oder solche die zuviel Druck machen zu animieren.
    MfG Lorenz

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  8. #5
    Webhamster
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    Noe Lorenz!
    Alleine eine 150er Rolle auf eine richtige Jerke zu schrauben ist schon fahrlaessig.
    Dann aber - nenen wir es Daiwa Einstiegsmodell - auf ne Jerke zu schrauben, ist entweder dreisst oder dumm.

    regards
    Peter

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  10. #6
    . Avatar von Lorenz89
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    Zitat Zitat von zottel Beitrag anzeigen
    Alleine eine 150er Rolle auf eine richtige Jerke zu schrauben ist schon fahrlaessig.
    Dann aber - nenen wir es Daiwa Einstiegsmodell - auf ne Jerke zu schrauben, ist entweder dreisst oder dumm.
    Nach der Rolle hab ich jetzt nicht geguckt,wobei ich eh keine Ahnung von Multis und Baitcastern hab. Wenn die auch nicht passt, dann tät ich dir natürlich zustimmen.
    MfG Lorenz

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  12. #7
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Ich denke auch mal, dass der Verkäufer nen Dummen gefunden hat.

    Ist nicht böse gemeint, doch selbst ich als ein Neuling sehe die Kombo nicht für diese Köder passend.
    Aber vielleicht ist die Rute ja ein Wabbelstock und lädt sich deshalb swchon mit solchen Ködern ordentlich auf.....;-)
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    Versteh mal einer die Fische.
    Die werden nicht umsonst mit F wie Frauen geschrieben.....

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  14. #8
    Petrijünger
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    Hi,

    erstmal danke für eure Antworten.
    Das mit dem dumm lasse ich mal so stehen,
    weil ich ja schon vorher selbst tendenziell zu der feineren Rute gegriffen hätte.
    (Ein bischen lese ich mich ja auch ein, bevor ich was kaufe.)
    Immer bedenken:
    Ich habe noch nie Spinngefischt, sonst hätt ich nach Jahren zwangsläufig auch mehr Ahnung.

    Der Händler hat mir das Gerät genauso angesagt,
    wie ich oben geschrieben habe.
    Deshalb habe ich dann auch nach mehrmaligen Nachfragen das so hingenommen, da ich einfach davon ausgegangen bin, das der weiß was er sagt...

    @Lorenz89:
    Wie du schreibst kann ich dann halt Jerkbaits mit angemessenen Gewicht verwenden, besser als ne zu feine Rute für schwere Köder...
    Wenn ich zu leichte Köder nehme,
    dann kann es sein, das ich diese nicht auf Weite bekomme, weil sich die Rute nicht auflädt beim Wurf...?


    zur Rolle:
    Wird mir dann die Rolle explodieren,
    wenn ein mittelgroßer Hecht dran zoppelt...?
    Was wäre denn z.B. eine angemessene Baitcastrolle für meine Rute...?


    vielen Dank für eure Antworten:

    Michael

  15. #9
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi
    Zitat Zitat von Mekong Beitrag anzeigen
    Wie du schreibst kann ich dann halt Jerkbaits mit angemessenen Gewicht verwenden, besser als ne zu feine Rute für schwere Köder...
    Wenn ich zu leichte Köder nehme,
    dann kann es sein, das ich diese nicht auf Weite bekomme, weil sich die Rute nicht auflädt beim Wurf...?
    Ich kann nur für die Stationärrolle sprechen. Auch unterhalb des optimalen Köderspektrums kann man eine Rute bzw. Köder noch fischen, oberhalb eher weniger.
    Grundsätzlich sollte man aber eine Rute nehmen die zu dem Köderspektrum möglichst optimal passt. Fischt man viele verschiedene Köder, dann läuft das auf doch so einige verschiedene Spinnruten hinaus.



    Wenn das Gerät neu und ungenutzt ist, dann kannst du es vielleicht zurückgeben,umtauschen oder verkaufen. Letzteres lieber jetzt wo es noch neu ist, um den eventuellen Verlust möglichst gering zu halten.

    Darf man fragen wieso du als Spinneinsteiger eine Baitcastkombi verwenden willst?
    MfG Lorenz

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  17. #10
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Der Form halber auch noch ein Sorry von mir.
    Sollte nicht verletzend mit dem " Dummen" sein, sondern die Redewendung unterstreichen.

    Also wie schon einmal zu nem anderen Thema erwaehnt, interessiert mich die Technik in solchen Rollen schon. Prinzipiell behaupte ich und bin fuer mich auch davon ueberzeugt, dass Multirollen vom System her stabiler sjnd. Vorrausgesetzt, sie sind ordentlich verarbeitet und die unter Last stehenden Punkte sind nicht aus Plastik bzw. gross genug dimensioniert.

    Die Belastung wirkt bei den BCs ja nicht unbedingt beim Wurf, sondern bei der Koederfuehrung. Nachdem ich mit nem Kumpel am WE etwas gefachsimpelt habe, konnten wir einen sehr wichtigen Punkt ausmachen. Die Sideplate, an der das Kugellager drin steckt. Denn wenn die Rolle zusammengebaut ist und man nen Koeder jerkt, kommt Druck ueber die Schnur auf die Rolle und somit auf die Spulenachse. Diese leitet / gibt den Druck weiter auf die beiden Kugellager. Das eine auf der Kurbelseite ist meist im Alutraegergehaeuse. So kann dort kein Plastik arbeiten. An der Sideplate jedoch sitzt das Kugellager in Plastik und das schliesst bestenfalls buendig mit der runde Oeffnung, wo die Spuoe durchgesteckt wird. Trotzdem arbeitet das Plastik und nutzt sich ab. Bei schweren Koedern mit viel Wiederstand im Wasser natuerlich staerker. Bei billigen BCs kann es auch sein, dass das Sideplate nur durch diese Art Drehverschluss arretiert wird. dann ist die Belastung natuerlicb nur genau auf diesen Nasen. Das ist noch schlechter.

    Bei extremer Ueberbelastung und einer Schnur, die nicht reisst, wuerde also entweder etwas an ner Sideplate brechen oder die Achse verbiegen. Natuerlich ueberspitzt gesprochen.

    @Lorenz :
    Warum soll er denn keine BC nehmen? Wenn man so wie ich das Werfen ordentlich gezeigt und erklaert bekommt, dann ist es genauso leicht wie mit ner Stationaerrolle. Ich konnte jedenfalls schon nach ner halben Std mit allen angetesteten Koedern eine Reichweite von mindestens 2/3 der Reichweite meiner Stationaer erzielen. Selbst mit nem 8 gr Spinner. Mein Angelkamerad, der mich " angelernt " hat, konnte vielleicht 20% mehr Reichweite mit meiner Rolle erzielen.
    Und ich habe die Bremsen auch fast komplett offen.

    Ich habe mich auch lange genug von diversen Aussagen abschrecken lassen, dass BCs ja sooooo schwer zu werfen sind. Alles heisse Luft! Wer nicht unbedingt 2 linke Haende hat, bekommt da kejne Probleme.
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  19. #11
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    Hi,

    also Baitcastrollen hatte ich schonmal in meinem USA Urlaub in der Hand,
    lange bevor es sie hier in Deutschland gab und ich fand sie damals schon klasse.
    Und wenn man jetzt die Möglichkeit hat sie wieder auszuprobieren...

    @fwmachine:
    Ja,
    das mit dem Plastikseitenteil stimmt bei meiner, dort ist das Kugellager drin und lässt sich auch per Druckknopf aufklappen.

    Aber für mich sieht das fast so aus, als ob die meißten, auch höherpreisige Baitcasterrollen dieses abnehmbare Seitenteil haben.
    Das Internet ist schon manchmal ein Segen,
    gerade wegen der Auswahl, aber es dürfte doch schwierig werden genau rauszufinden, welche Rolle denn jetzt das Kugellager in stabilem Metall im Seitenteil gelagert hat.
    (Kann man aus der Beschreibung jedenfalls nicht rauslesen.)
    Und dann gibt es ja auch noch sehr zähen Kunststoff, der nicht totzubekommen ist....
    ...sowie auf der anderen Seite schlechten, spröden Metalldruckguß.
    (Aber bestimmt auch hochmoderne Legierungen, die einen von außen unsichtbaren Microriss haben und beim ersten Drill auch brechen.)

    Wie kann man sich da allein nur durch den Preisunterschied sicher sein.
    Es soll ja auch manchmal Sachen geben, die preisgünstig und trotzdem gut sind...

    Wollen wir nicht allzusehr abschweifen:
    Nochmal Frage an die Experten,
    was für ne Baitcasterrolle wäre denn für meine Rute sinnvoll,
    wenn ich doch mit Jerkbaits umdie 60g fischen wollte und auch mal ein größerer Hecht beißt...?

    besten Dank für eure Hilfe:

    Micha

    P.S.:
    Habe gerade diese Form der Rolle gefunden:
    Abu-Jerkbait
    Gut,
    etwas zuviel Schnurfassung und wohl eher geeigent vom Boot aus,
    aber sieht für mich nach weniger Plastik und sehr stabil aus...
    Und wenn sie direkt für das Jerken angepriesen wird.
    Wäre das vielleicht was für meine Rute.

    Ich mein der Fisch sagt sich ja nicht,
    der hat am Weiher eine komische Rolle drauf, da beiß ich nicht an...

  20. #12
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Fuer diese Aussage werde ich bestimmt gleich gesteinigt:

    Genau das WG von 30-70 gr hatte ich bei meiner Planung im Hinterkopf. Ich dachte daran, dass ich mit ner guenstigen Orra SX (80 euro) die Technik erlernte und dann, wenn ich in der Lage sein sollte, auch leichte Gewichte zu werfen, mir eine Abu Premier oder Shimano Chronarch hole. Diese dann fuer das WG von 5-30 gr und die Orra dann fuer alles, was drueber geht.

    Ich werde auf jeden Fall auch damit grosse Wobbler ala KillBill etc fischen.

    Ohne schlechtes Gewissen.

    Im Mai weiss ich dann mehr ueber die Belastbarkeit. Dann habe ich naemlich Urlaub und die Schonzeit fuer Hecht ist rum.
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  22. #13
    Petrijünger
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    Hallo,

    wollte mal ne kurze Rückmeldung geben,
    war heute kurz am kleinen Weiher bei mir hinterm Haus.

    Bespult habe ich die Crossfire mit 0,25er Mono von DAM,
    nicht zu voll.
    Im Angelladen habe ich mir noch einen 45g Gummifisch mit Bleikopf genommen, weil Rute ja wg60-120g.

    Was mir dann beim Werfen auffiel war,
    das beim Halten der Rute mit dem 45g Köder die Spitze doch schon etwas durchbog, ist das normal...?
    Weil das untere Wurfgewicht der Rute ja mit 60g angegeben ist...

    Die Achsbremse habe ich so eingestellt, das bei Freigabe der Köder unter leichtem Ruckeln nach unten glitt.
    Die Magnetfliehkraftbremse hatte ich auf 10 stehen,
    wie für Anfänger empfohlen um Backlashes zu vermeiden.

    Die ersten Würfe gingen auf 10 Uhr auf die Hälfte der Strecke, die ich anvisiert hatte.
    (obwohl ich auf 12 Uhr gezielt hatte.)
    Da war wohl noch der Auslösepunkt der gewohnten Stationärrolle drin...

    Als ich dann ein bissel geübt hatte,
    konnte ich so umdie 40m damit Werfen und mit dieser Einstellung gab es auch keine Backlashes ohne mit dem Daumen abzubremsen.
    Aber machte ich nur einen Klick weniger bei der Achsbremse, sodaß der Köder bei Freigabe leicht zu Boden lief, hatte ich die ersten Backlashes.
    Bekam ich aber direkt schon gut wieder raus,
    einfach beim Einkurbeln permanent mit dem Daumen gedrückt.
    Beim nächsten Auswurf war alles wieder sauber.

    Ich hatte aber auch den leichten Spro-Wobbler dabei,
    wie am Threadanfang verlinkt...,
    der lies sich komischerweise auch relativ gut auswerfen.
    Würde sagen,
    das ich damit auch gut 30m hinbekommen habe, obwohl der gefühlt vielleicht umdie 10g wiegt.

    Irgendwie macht mich das alles stutzig,
    wenn die Rute sich schon bei nur 45g Köder beim waagerechten Halten schon merklich durchbiegt, wie sieht das dann bei 120g aus...

    danke noch für eure Antworten:

    Micha

  23. #14
    Petrijünger
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    Hallo,

    erstmal sorry, das ich keinen Edit gemacht habe,
    aber nur so wird es vielleicht noch gelesen.

    Also ich hab das jetzt mal ausgemessen.
    Hab die Rute waagerecht zu meiner Tischkante Gehalten mit dem 45g Jig vorne dran.
    (Rute am Handgriff fixiert, so wie sie auch gehalten werden sollte).
    Die Krümmung an der Rutenspitze beträgt genau 8cm...
    Als ich diesen 45g Jig am Weiher eingeholt habe war die Durchbiegung der Rute nochmals um einiges größer, würd sagen so umdie 15-20cm.
    (Im rechten Winkel zum Köder gestanden und mit normaler Geschwindigkeit ohne Ruckeln eingerollt.)

    Auch beim Auswerfen fühlte sich das fast für mich so an, als ob die 45g schon etwas zu schwer wären für die Rute.
    Kommt mir schon relativ viel vor die 8cm Auslenkung beim bloßen Halten des 45g Jigs,
    vorallem weil sie ja mit 60-120g Wurfgewicht angegeben ist.
    Die Rute ist genau 2m lang.

    Kann es also sein,
    das bei manchen Ruten die aufgedruckten Wurfgewichtswerte mit der Realität nicht übereinstimmen...?

    danke für eure Hilfe:
    Michel

  24. #15
    Petrijünger
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    Zitat Zitat von Mekong Beitrag anzeigen
    Kann es also sein,
    das bei manchen Ruten die aufgedruckten Wurfgewichtswerte mit der Realität nicht übereinstimmen...?
    Die stimmen so gut wie nie, bzw hat jede Firma seine eigenen Angaben.
    Wie auch bei denHakengrößen usw.
    Ich persönlich kaufe meine Ruten nicht nach den Angaben die auf die Blanks gedruckt sind, sondern nehme diese eher als Anhaltspunkte und die Entscheidung fällt dann nach Gefühl.

    Gutes BEispiel ist die Berkley skeletor 4-24g, würde sagen dass die eher Richtung der 40g geht.

  25. Der folgende Petrijünger sagt danke an Wuaschdbrod für diesen nützlichen Beitrag:


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