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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Echolot Bilder "auswerten"

    hallo zusammen. wir fahren im sommer wieder nach südschweden. in dem see soll es sowohl schleien/karpfen als auch brassen geben. also wollen wir unser glück auf schleien probiern und brassen möglichst vermeiden. außerdem haben wir ein echolot, mit dem wir die tiefen und bodenstrukturen ermitteln können. nun meine fragen:

    1. wo stehen schleien und wie machen sich diese stellen auf dem echolot bemerkbar?

    2. welchen köder/anfutter sollte man verwenden um gezielt auf schleien zu angeln?

    vielen dank schonmal für alle antworten

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger
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    Um ein Echolot richtig "lesen" zu können brauchst Du wirklich Erfahrung.
    Das geht nicht mal schnell zu beschreiben, wenn ein verständliches beschreiben überhaupt möglich ist.
    Und was den Zielfisch Schleie betrifft findest Du viele Antworten hier:
    http://www.fisch-hitparade.de/fischh...0-schleie.html

    mfG Lazlo
    Die Ignorier-Taste darf gerne benutzt werden

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  4. #3
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Wie Lazlo schon schreibt, das mit dem Lesen eines Echolotes ist nicht mal eben schnell beschrieben, die Stellen werden sich auch nicht auf dem Echolot einfach bemerkbar machen.
    Dabei ist sicher auch entscheidend welches Echolot Du hast. Ich halte es, je nach Fischaufkommen, für gar nicht einfach oder gar möglich, eine Schleie zuverlässig an Ihrer Echosichel zu erkennen.

    Bei der Bodenbeschaffenheit würde ich mich auf weichen Untergrund konzentrieren und klassische Spots mit Seerosenfeldern, Schilfgürtel u.ä. bevorzugen.

    Petri Heil
    Stephan

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  6. #4
    Raubfischpolizei Avatar von tingelianer
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    Nicht nur das das lesen eines Echolots Erfahrung erfordert, abgesehn davon wirsd du wohl keine Schleie sehen, weil wenn du an die Spots wie oben schon genannt fährst sprich Seerosenfelder und co. um dort zu Loten, werden die Schleien ganz schnell reiß aus nehmen und ersteinmal verschwunden sein.
    Ich glaube auch es ist leichter Schleienspots so über der Oberfläche zu erkennen als auf dem lot.
    Was du machen kannst ist mit dem Lot in Krautfeldern evtl Lücken suchen in denen du deine Montage ablegen kannst.
    zukünftig tolle fänge durch catch and release!!

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  8. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von Old Crow
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    Schleien

    Hallo Iorn ! Wir waren mal in der Nähe von Eksjö an einem kleinen See mit breiten Schilfgürtel . Ich hab den Tag mit Schleppfischen verbracht , und mit Einbruch der Dämmerung fuhr ich an mein Anlegeplatz im Schilf . Ich saß noch eine Weile ruhig im Boot und beobachtete die Natur um mich herum . Dabei bemerkte ich , wie sich die Schilfhalme über der Wasseroberfläche ruckartig bewegten . Mein Fazit : da mussten sich größere Fisch durch´s Schilf wühlen . Nächsten Tag Würmer besorgt , abends ans´ Ufer gesetzt (ganz ruhig ) und nur Hauptschnur mit Vorfach vorne reingelassen . Hakengr. 8 mit 30er Vorfach .Und siehe da , nicht nur das Schilf , auch ich fing an zu zittern . Die Ruten spitze wurde nach unten gezogen , ein kurzer Drill und zum vorschein kam eine schöne Schleie . Auf diese Art habe ich dort einige schöne Schleien gefangen . Und keine kleinen ! Und bis auf die Mücken hat diese Angelei unheimlich Spaß gemacht . Was ich damit sagen wollte , ein Echolot speziell für den Schleienfang tut meines erachtens nicht Not . Gruß Old Crow

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  10. #6
    Profi-Petrijünger
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    Hallo,

    Ihr habt da was falsch verstanden.
    Er will ja keine Schleien auf dem Echolot identifizieren, sondern nur die Bodenbeschaffenheiten finden an denen sich die Schleien aufhalten.

    Aber im Sommer braucht er das ja nicht. Einfach bei den Seerosen angeln.

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Tschensen für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo.

    Die Größe einer Sichel hängt in erster Linie von der Größe der Fische ab und als zweites von der Bootsgeschwindigkeit. Befinde ich mich mit dem Sendekegel lange genau über dem Fisch oder einem Plateau wird es in die Länge gezogen und erscheint riesig. Weiterhin kommt es auf die Bildlaufgeschwindigkeit, kann man bei einigen Echoloten einstellen, an. Auch das beeinflusst die Größe eines anzuzeigenden Gegenstandes auf dem Display.

    Die Größe eines Sendekegels hat was mit dem Sendewinkel, der zu erreichenden Tiefe in Verbindung mit der Sendeleistung und der KHz-Frequenz des Echolotes zutun. Je größer der Sendewinkel, desto größer wird die Fläche im Wasser, die abgetastet wird. Das ist auch wieder abhängig von der Gewässertiefe. Stell Dir den Sendekegel wie eine spitzzulaufende Glühbirne vor.

    Wenn die Aussage richtig wäre, was sie nicht ist, dann müsste man ja bei den QuadraBeam Gebern von Humminbird bei einem 20cm Rotauge eine 5cm Sichel auf dem Lot sehen. Das ist devinitiv nicht der Fall.

    Ich kann dem Ein oder Anderen mal das Sonderheft von Rute & Rolle http://www.ruteundrolle.de/component...id=17&vmcchk=1
    ans Herz legen da steht alles drin was man braucht. Und wenn das nicht reicht, dann schaut mal unter http://www.angel-schlageter.de/

    Der Thomas Schlageter ist ein super Typ und kann wirklich jedem helfen. Er ist sehr nett und kompetent!!!


    Das eigentliche Thema ist schon behandelt worden, deshalb spare ich mir das.

    MfG
    Markus
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    @ Tschensen

    ....auch wenn lorn nur die Bodenbeschaffenheit erkennen möchte, dann braucht man einfach bisschen mehr Informationen um wirklich helfen zu können.

    Auf meinem Echolot ist weicher Untergrund in gelb zu erkennen, Wasserpflanzen zeichnen sich grau ab und eine Fischsichel in den Pflanzen, ab einer gewissen Größe, in gelb/orange/rot, harter Grund ist rot/schwarz.
    Empfindlichkeit, Greyline oder Colorline ..... irgendwie alles von Bedeutung, hilft dem User aber nichts, wenn er nicht das gleiche Gerät und die selben Einstellungen hat, oder?

    kleines Beispiel:


    in diesem Fall sind die "schwarz/roten" Wolken Brutfischschwärme,
    bei den großen Sicheln dürfte es sich um Raubfische bei der Jagd handeln. Auf Grund des mir gut bekannten Fischbestandes, kann man deuten, dass es sich bei den dickeren kleinen Sicheln an der Oberfläche um Rotaugen oder auch Barsche handelt. Die schlankeren Sicheln im Mittelwasser sollten Renken sein.
    Der Grund ist erst weich und wird dann grober Kies/Stein.

    Hoffentlich hat unser lorn jetzt das gleiche Gerät wie ich

    Petri Heil
    Stephan

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  16. #9
    zandergrundel Avatar von zandergrundel
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    Wie erkenne ich ??

    Hi Kollegen,
    viel Erfahrung und genaue Gewässerkenntnis sind die Vorrausetzung für
    das einsetzen von Echolot bzw. Fischfinder.
    Bei Raubfisch Hecht, sieht man im Monitor nur ein Symbol, keine Punkte,
    oder Sicheln, bei Zander kurzes Symbol und sofort wieder nichts mehr,
    auch Rapfen geben das selbe Bild - Welse haben immer Bodenberührung.
    Ich verwnde Humminbird Piranha Max 230 PT.
    Petri Heil Zandergrundel

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  18. #10
    Profi-Petrijünger
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    erstmal danke für alle antworten. ich besitze ein eagle cuda 300 portable. also denke ich nicht, dass ich alles so genau und in farbe sehen werde.^^

  19. #11
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Hi Marcel,

    ich sehe auf meinem Echolot (Eagel Fish Elite 642c iGPS) die Anzeige genau so wie im Sonarviewer und der Screenshot ist von einem auf SD-Karte aufgezeichneten Sonarfile.

    auf diesem Bild siehst Du wie es im Einsatz aussieht


    Petri Heil
    Stephan

    LG
    Stephan

  20. Der folgende Petrijünger sagt danke an Stephan Wolfschaffner für diesen nützlichen Beitrag:


  21. #12
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Da hast Du natürlich Recht Marcel, das Zeitfenster zur Betrachtung auf dem Echolot ist um einiges kürzer als auf dem PC oder Laptop, ich bevorzuge die Darstellung mit dem SonarViewer auch deswegen, und ich halte es für den ungeübteren Betrachter für leichter verständlich.


    LG
    Stephan

    PS. ich wußte bereits aus seinem posting, dass er ein Humminbird Piranha Max 230 PT hat

  22. #13
    zandergrundel Avatar von zandergrundel
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    Echolot

    Zitat Zitat von El Hechti Beitrag anzeigen
    Hallo Stephan!

    Ich habe mich falsch ausgedrückt, sorry...natürlich zeigt der Sonarviewer die Daten so an, aber weniger - kein Echolot auf der Welt hat so viel waagerechte Pixel, wie ein PC-Bildschirm...ich wollte damit nur sagen, dass auf dem Echolot nicht so viel gleichzeitig angezeigt wird, wie auf dem Sonarviewer...
    Die Anzahl der Hersteller und unterschiedlichen Grundein-
    stellungen verwirren die Angler.
    Einstellung nur große Fische: Bei dieser Einstellung darf das Gerät auch
    nur große Fische anzeigen.
    Um das zu überprüfen geht man zu einen Fischhändler und probiert es aus, sicher muß man ihn gut kennen.
    Erst nach der überprüfung kann man wissen was sich im Sendebereich
    abspielt und welche Fische im Sendebereich befinden.
    Einige Herstelle ändern die Grundeinstellung.
    Petri Heil Zandergrundel

  23. #14
    Profi-Petrijünger
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    um wieder zum thema zurückzukommen:

    bei karpfen ist es ja so, dass sie sehr gerne auf plateaus (weiß nicht ob es richtig geschrieben ist) fressen. wenn ich also in dem see ein plateau mit dem echolot finde, macht es dann sinn dort anzufüttern (boilies, hartmais, pellets) und es dort auf schleien zu probieren?

  24. #15
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    @ el hechti,

    sorry, da hab ich mich getäuscht und das von lorn mit dem Gerät von der Zandergrundel verwechselt.

    Grüße
    Stephan

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