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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Artenschutz an der Fischtheke

    Auszüge aus einem neuen Ratgeber der Umweltschutzorganisation Greenpeace

    Kauf unbedenklich: Zander, Regenbogenforelle, Pangasius und Karpfen

    Kabeljau: 13 verschiedene Bestände, Fänge aus Nordostatlantik, Nordostpazifik und mit Langleinen gefangene Exemplare aus der Barentssee sind zum Kauf akzeptabel (möglichst keine Schleppnetzfänge kaufen, nachfragen)

    Kauf bedenklich: Schillerlocke u. Seeaal (Teile von Haiarten, meist Dornhaien, die teilweise schon stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind).

    Hering: nicht vertretbar, wenn die Exemplare aus Nordsee, Skagerrak/Kattegat, West-Schottland, Nord-Irland u. dem östlichen Ärmelkanal stammen und mit Stellnetzen gefangen wurden

    Lachs: unbedenklich, wenn es sich um den pazifischen (vor Alaska gefangen) handelt

    Folgende Arten sollten nicht gekauft werden: Dorade, Heilbutt, Makrele, Marlin und Scholle

    ~~~

    Weltweite Fischbestände:
    - 52% maximal ausgebeutet
    - 17% überfischt
    - 7% erschöpft

    Generell gilt, dass Verbraucher die Herkunft und Fangart kritisch hinterfragen sollten.


    Der Fischratgeber zum Download:
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...ber_020908.pdf

    Mein Fazit: beachtenswerte Verbraucherinformationen ... und: selbst Angeln, dann sind Herkunft und Fangart gleich geklärt.

    Quellen: Berliner Morgenpost und Greenpeace (http://www.greenpeace.de/themen/meere)
    Geändert von Thomsen (01.10.2008 um 14:29 Uhr) Grund: Typo


  2. #2
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moin !
    Glaube kaum, daß die Verkäuferin am Fischstand oder im Fischgeschäft weiß
    ob ein Fisch mit Langleine oder Netz gefangen wurde und wo er gefangen wurde. Demzufolge ist die Aufforderung, dergleichen kritisch zu hinterfragen, von vornherein zwecklos.
    Gruß
    Eberhard

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  4. #3
    Petrijünger
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    Da setzt man wohl an der falschen Stelle an... meine Meinung.
    Ciao aus Würzburg

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an TS1304 für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Zitat Zitat von TS1304 Beitrag anzeigen
    Da setzt man wohl an der falschen Stelle an... meine Meinung.
    Ciao aus Würzburg
    Nein denn genau da kann man ansetzen, eine Schmälerung der Gewinnspanne ist das einzige was zieht.
    Wenn eine Fischart nicht mehr gekauft wird oder der Absatz den Aufwand nicht mehr rentabel macht dann wird dieser Fisch nicht mehr befischt.
    Heutzutage muss nachweisbar sein wann wo und wie der Fisch gefangen wurde. Herkunftsnachweise sind pflicht nicht nur bei Schlachtvieh.
    Alles andere zieht einfach nicht solange du nicht vorhast mit einem U-Boot auf Trawler Jagd zu gehen ist der Boykott dieser Arten die beste Waffe die man in der Hand hat.
    Doch leider wird man nie genug Menschen hierfür erreichen denn Fisch hat keine Lobby.
    Er ist nicht süss man kann ihn nicht streicheln und grosse dunkle Kulleraugen hat er auch nicht.

    Gruss
    Olli

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  8. #5
    Allroundangler
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    Letztlich entscheidet der Kunde ...

    darüber, ob eine Fischart befischt wird und somit gekauft wird, oder nicht!

    Allerdings darf doch stark Bezweifelt werden, ob die Verkäuferin hinter der Fischtheke im Supermarkt
    tatsächlich über das nötige Hintergrundwissen verfügt, wo und mit welcher Methode der angebotene Fisch gefangen worden ist.

    Da hilft einfach nur eine gründliche Recherche über den Lieferanten!

    Trotzdem gehören solche Produkte wie z.B. Schillerlocke, Seeaal, Thunfisch, etc. meiner Meinung nach nicht in die Fischtheke!

    Ich kann Euch gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal Schillerlocke oder Thunfisch gegessen habe, ist einfach zu lange her!
    Seit dem ich Angeln gehe (das sind auch schon ein paar Tage ), hab ich sogut wie keinen Fisch mehr gekauft!
    Flüsse, Seen und ihre Bewohner wurden zur Erholung weiser Menschen gemacht
    und für Dummköpfe, damit sie unbedacht daran vorbeilaufen.
    (f. n. Izaak Walton)

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  10. #6
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Leute ,

    als Koch erfährt man viel über die Angelpraktiken der beruflichen Fischer .
    Da ich zwar jetzt nicht mehr als Koch arbeite , aus gesundheitlichen Gründen , aber früher war es meine Aufgabe Bestellungen usw zu tätigen .
    Da kann man solche Dinge erfahren , wie zB die Fische gefangen wurden (Netz,Stellnetz, Langleine , Grundschleppnetz usw) .
    Je nach Fangart wirkt sich dies natürlich auf den Preis , aber auch auf die Qualität des Fisches aus .
    Wenn ich Fisch kaufe , was selten vorkommt , hinterfrage ich immer bzw es steht in guten Fischgeschäften ausgeschrieben wie sie gefangen wurden .

    Im normalen Supermarkt wird die einfache Verkäuferin dies kaum Wissen , da meist die Marktleiterin oder der Marktleiter nur mit Lieferranten zutun hat .

    Wo der Fisch teurer ist , als im Supermarkt , wird meist auch nur Langleinenfang angeboten , die Qualität spricht für sich !!!

    mfg Jacky1

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  12. #7
    Torsten1
    Gastangler
    Ein guter Ratgeber von Greenpeace.
    Aber ernsthaft was bringen wird Er nicht.Leider.
    Fakt ist doch eins.
    Der Bedarf an Meeresfisch wird steigen.
    Ich Glaube auch nicht,das sich jemals wieder diese Bestände erholen.
    Die Menschheit wächst und damit die Nachfrage.
    Klar kann ich als Verbraucher Netzfischerei,oder bedrohte Fischarten boykottieren.
    Leider richtet sich ein Großteil der geforderten Menge nach dem Preis.
    Und wer nun mal einen kargen Geldbeutel hat,Fisch aber wenigstens hin und wieder zu sich nehmen möchte,dem wird es aus diesem Grunde egal sein ob er mit Netz gefangen wurde oder bedroht ist.
    Denn was nützt Ihm in seiner Situation ein schonender gefangener Fisch,wenn Er Ihn sich finanziell nicht leisten kann ?
    Und jeder ist halt nicht Angler.
    Deshalb wird immer die Nachfrage nach diesem Fisch bestehen.
    Ich Glaube auch nicht aus diesen Gründen das der Druck auf Vertreiber dieser Produkte wächst.
    Vielleicht verkaufen Sie dann in Deutschland nur Fisch der mit Langleinen gefangen wurde,den größten anders gefangenen Anteil werden Sie locker woanders los.
    Die Verkäuferin an der Theke,hat doch auch selten genauen Einblick und muss sich eh auf das verlassen was der Verkäufer Ihr mitteilt oder behauptet.
    Ich persönlich kann mir aussuchen was an Fisch ich konsumiere und selektieren ob mir die Fangmethode genehm ist.
    Kann es mir finanziell leisten.
    Ein Großteil der Menschheit aber nicht.
    Und solange die EU und andere Staaten nicht in der Lage ist,vertretbare Fangmengen und Methoden durchzusetzen,wird der Appell der Leute an der Theke leider wenig Einfluss haben.

  13. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Torsten1 für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Allroundangler
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    Absatz reguliert das Angebot!

    Zitat Zitat von aalklaus 1 Beitrag anzeigen
    ...Ich Glaube auch nicht,das sich jemals wieder diese Bestände erholen...
    Das fürchte ich auch!
    Da hilft nur... sach ich jetzt nicht, hab ich schon mal in einem anderen Trööt gepostet!

    ...Klar kann ich als Verbraucher Netzfischerei,oder bedrohte Fischarten boykottieren....
    Und das sollte auch jeder tun!

    ...dem wird es aus diesem Grunde egal sein ob er mit Netz gefangen wurde oder bedroht ist...
    Dieses Argument gilt nicht nur für einen schmalen Geldbeutel, vielen Leuten ist es einfach egal, was sie da auf dem Teller haben!

    ...Und solange die EU und andere Staaten nicht in der Lage ist,vertretbare Fangmengen und Methoden durchzusetzen,wird der Appell der Leute an der Theke leider wenig Einfluss haben.
    Wenn der Kunde aber konsequent (was er leider nicht ist) den Kauf von "zweifelhaftem" Fisch vermeidet, wird dieser früher oder später aus dem Sortiment verschwinden!
    Habe diese Woche erst festgestellt, das mein Lieblings-Pizza-Teig aus der Kühltheke verschwunden ist.
    Ich fragte dann beim Filialleiter nach, der sagte mir daß der Markt das Produkt aus dem Sortiment genommen hat, weil keine Nachfrage da war!

    So geht´s!

    Aber wie Olli schon schrieb:
    Doch leider wird man nie genug Menschen hierfür erreichen denn Fisch hat keine Lobby.
    Er ist nicht süss man kann ihn nicht streicheln und grosse dunkle Kulleraugen hat er auch nicht.
    Flüsse, Seen und ihre Bewohner wurden zur Erholung weiser Menschen gemacht
    und für Dummköpfe, damit sie unbedacht daran vorbeilaufen.
    (f. n. Izaak Walton)

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  16. #9
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Georg, daß der Fisch als Lebensform keine Lobby hat, ist völlig klar. Daß er keine großen, runden Kulleraugen hat, man ihn nicht streicheln kann und er einen nicht lieb ansieht, ist auch richtig.
    Jetzt aber: Hat ein Wurm oder hat eine Made eine Lobby ? Jeder von uns hat schon mit Wurm oder Maden gefischt. Die Lebendköderung eines Fisches ist verboten, aber auch Wurm u. Made sind Lebewesen. Wo ist der Unterschied ? So gesehen dürfte man überhaupt nur noch mit Kunstködern angeln. Ich habe es z. B. nie übers Herz gebracht, eine Heuschrecke lebend auf den Haken zu spießen, weil ich als Kind Freude daran hatte, wie sie springen konnten, wenn man sie fing und dann wieder frei ließ. Soviel zur Lobby, die gewisse Tierarten haben oder auch nicht haben. Das ist einer der Gründe (abgesehen von dem Spaß, den ich dabei habe) daß ich heute fast nur noch Fliegenfischer bin.
    Gruß
    Eberhard

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  18. #10
    Allroundangler
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    Hallo Eberhard!

    Der Unterschied zu (in diesem Trööt von Thomas augelisteten) von Geenpeace aufgelisteten bedrohten Fischarten besteht darin,
    das sie zum einen nicht bedroht sind und zum anderen, das es Fischarten gibt,
    die auf die Fliege oder den Wobbler nicht ansprechen!
    Mir ist noch kein Aalfang oder Ruttenfang bekannt, der auf Fliege oder Bliker erfolgt ist.

    Der Grund warum ich mit der Fliege fische liegt Zweifelsohne darin, daß man immer den passenden Köder zur Hand hat,
    ohne vorher in den Angelladen zu müssen, daß liegt aber nicht nur daran, daß ich meine Fliegen selbst binde.

    Natürlich kennt jeder den Spruch: Quäle nie ein Tier,.... (kennt jeder)
    Aber das ist nunmal nicht das Thema dieses Threads sondern die komerzielle Fischerei
    und der Verkauf von bedohten Fischarten!

    Ich habe ja auch kein Problem damit, wenn Leute Fische aus Aquakulturen kaufen,
    mir kommt aber die Galle hoch, wenn sich Angler mit dicken Laichdorschen ablichten lassen
    oder beim Netzfischen von Thunfischen Unmengen von Delphinen in den Netzen verrecken!

    Ebenso wenig kommt mir der Sinn im Verspeisen von Bauchlappen von Haien.
    Was geschieht eigenlich mit dem Rest des Haies?
    Warscheinlich endet der klägliche Rest in einer Fischmehlfabrik!

    Ich bin ja immernoch der Meinung, gebt jedem der Fisch essen will eine Angel in die Hand!

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    (f. n. Izaak Walton)

  19. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Fliegenpeitsche für den nützlichen Beitrag:


  20. #11
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Georg,
    über die Ansichten von Greenpeace, PETA und anderen entsprechenden Organisationen sind wir uns doch wohl einig!? Sie sehen im Angler nicht ihren Gegner, sondern ihren Feind!!!
    Auch ich habe noch nie vom Fang eines Aals oder einer Rutte mit der Fliegenrute gehört, aber für unmöglich halte ich es nicht. Wenn ein Zander einen tief geführten Streamer nimmt, warum sollte es nicht auch mal ein Aal oder eine Rutte? Die meisten Angler würden Dich auch als einen fähigen Nachfolger des Barons von Münchhaúsen (den Lügenbaron) halten, wenn Du ihnen erzählen würdest, daß Du einen Aal auf Spinnköder gefangen hast. Und doch war ich vor Jahren selbst Zeuge, als ein Angelfreund einen Aal auf einen großen Heintzblinker (!!!) fing. Wenn ich Dir nun auch noch erzähle, daß er diesen Aal mehrere Minuten drillte und bis zum Schluß der Meinung war, einen Hecht zu drillen, wirst selbst Du mir das nicht glauben, oder doch ? Ich habe es selbst gesehen. Wir wissen doch alle: bei Gott und beim Angler ist nichts unmöglich!!
    Gruß
    Eberhard

  21. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  22. #12
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hi Georg, mein letzter Beitrag war natürlich ein Abschweifen vom eigentlichen Thema des Threads. Wenn wir nun zur Berufsfischerei und ihren Methoden zurückkehren, so sollten wir doch nicht vergessen, daß die meisten selbständigen Berufsfischer so ziemlich am Existenzminimum vegetieren. Das heißt auf unseren Thread bezogen, daß sie um ihren Lebensunterhalt kämpfen. Es wäre nun ein neuer Thread, in welchem darüber diskutiert werden müßte, ob menschliche Interessen oder die Interessen des Naturschutzes Vorrang haben, aber das würde wieder ein 60-Seiten-Thread.
    Gruß
    Eberhard

  23. Der folgende Petrijünger sagt danke an Eberhard Schulte für diesen nützlichen Beitrag:


  24. #13
    Super-Profi-Petrijünger
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    Hallo Georg,

    Zitat Zitat von Fliegenpeitsche Beitrag anzeigen
    Ich bin ja immernoch der Meinung, gebt jedem der Fisch essen will eine Angel in die Hand!
    damit würdest Du das eigentliche Problem nicht lösen, sondern nur neue schaffen.

    Was die nachhaltige Bewirtschaftung von Fischbeständen durch die kommerzielle Fischerei angeht, gibt es mit dem MSC (http://www.msc.org/de) mehr als nur gute Ansätze.

    Viele Grüße

    Lars

  25. #14
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Hallo Georg,
    über die Ansichten von Greenpeace, PETA und anderen entsprechenden Organisationen sind wir uns doch wohl einig!? Sie sehen im Angler nicht ihren Gegner, sondern ihren Feind!!!
    Diese Ansicht teile ich nicht, hier sollte unbedingt sauber differenziert werden.

    Greenpeace ist eine Umweltschutzorganisation, die PETA eine Tierrechtsorganisation.
    Auch Naturschutzorganisationen wie NABU oder BUND haben keine Gegnerschaft gegenüber Anglern in ihren Statuten verankert.

    Ebenfalls bin ich nicht der Meinung, dass wir als Verbraucher völlig machtlos sind, die Nachfrage regelt das Angebot, nicht umgekehrt.

    Gerade Greenpeace hat 1995 mit der Kampagne gegen die Versenkung der Brent Spar gezeigt, dass auch Multikonzerne in die Knie gehen, wenn der Verbraucher erst aufgeklärt wird und dann nachfolgend Konsequenzen zieht. Selbstverständlich habe ich nicht nur damals boykottiert, sondern boykottiere Shell generell, indem ich dort nicht tanke.

    http://www.friedenspaedagogik.de/the...gezwungen_1995

    Mein persönliches Fazit 'selbst Angeln' sollte übrigens auch nicht heißen, dass nun die gesamte Weltbevölkerung zur Angel greifen sollte, sondern dass es gerade für uns Angler eine leichte Entscheidung ist, auf die gehandelten Fänge der kommerziellen Fischerei zu verzichten und uns selbst mit Fisch zu versorgen.

  26. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Thomsen für den nützlichen Beitrag:


  27. #15
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Thomas,
    NABU und BUND mögen die Gegnerschaft gegenüber Anglern nicht in ihren Statuten verankert haben, nichtsdestotrotz ist sie aber bei den meisten (oder sagen wir: bei sehr vielen) Mitgliedern dieser Organisationen vorhanden, wie ich aus eigenen Gesprächen mit Leuten des BUND weiß.
    Recht gebe ich Dir, daß ein Angler natürlich eher die Möglichkeit hat, keinen Fisch aus der professionellen Fischerei zu kaufen, weil er ihn sich selbst fangen kann. Trotzdem sollte man auch die Handlungsweise der Berufsfischer, wenn schon nicht billigen, so doch verstehen. Wie ich schon schrieb: viele davon vegetieren am Existenzminimum. Die Umstellung z. B. vom Netz auf Langleinen können sich viele finanziell einfach nicht leisten. Nebenbei weiß ich nicht, ob der Fang mit Langleinen sehr viel humaner ist als der Netzfang. Wir Angler haben gelernt, den Fisch möglichst nicht schlucken zu lassen. Fische, die an den Langleinen hängen, haben fast alle den Haken geschluckt und kämpfen mit dem Haken im Inneren stundenlang oder auch schon mal tagelang um ihr Leben.
    Gruß
    Eberhard

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