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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Das richtige Vorfach zum Raubfischangeln!

    Ich bin durch " West " auf diesen Artikel gestoßen, finde den sollte man mal gelesen haben. Gibt ja oft genug Diskusionen über das richtige Vorfach. Hier mal ein Artikel eines Fachmann's.


    Reine Kopfsache!
    (Sichtbare und unsichtbare Schnüre, Vorfächer usw
    .)



    "Mit Stahl (-Vorfach) auf Zander!?" "Kevlar ist doch viel weicher und Hardmono sogar unsichtbar! Auf die Rolle soll ich gelbe Schnur machen? Die sieht doch jeder auf 30 Meter Entfernung!" Ein Kunde, dem ich das gerade empfohlen habe, zweifelt an meiner fachlichen Qualifikation. Trotzdem stehe ich zu meiner Empfehlung, denn der Angler möchte mit Kunstköder in der Strömung fischen.

    Immer wieder stelle ich fest, dass Angler ihre Fanghoffnungen an falsche Gerätezusammenstellungen knüpfen und den Blick selten auf wirklich wesentliche Faktoren richten.

    Diese Faktoren variieren mit den Gegebenheiten. Deshalb ist es völliger Blödsinn, z.B. Hardmono als "bessere Alternative" für Stahl herzunehmen. Die Einsatzbereiche sind grundlegend unterschiedlich! Hardmono ist durch verschiedene "Tests" mit seiner erhöhten Abriebfestigkeit in´s Gespräch gekommen. Immer wieder wird betont, dass es dick genug sein muß, um dem Hechtgebiss wirklich Paroli zu bieten. Schon als Kind haben mir chronische Stahlverweigerer erklärt, dass dickes Monofil genauso gut und sicher wie Stahl sei. Mag sein, dass die Zähne jetzt dem dickeren "Mono" besser standhalten, aber entscheidenden Nachteile bleiben: Hohe Steifigkeit und extreme Materialstärke behindern in hohem Maße das Köderspiel. Je kleiner der Köder ist, desto stärker wird die Fängigkeit eingeschränkt. Stahl bietet hier 100 % Sicherheit und ist sensationell gut geworden. Wissen Sie eigentlich, wie gut und vielfältig die verschiedenen Stähle am Markt sind? Aus Spaß habe ich mit modernem, dünnem 7x7 bereits gestippt und gefangen... Versuchen Sie das einmal mit Hardmono, Kevlar oder plastikumanteltem Stahl!

    Trotzdem gibt´s Probleme mit Stahl: Im Kopf einiger Angler gibt es eine "Blockade" bei Stahlvorfach. Bitte lachen Sie nicht, aber viele Angler entschuldigen Ihren Misserfolg mit der Sichtbarkeit des "leider vorgeschriebenen Stahlvorfachs". Zugegeben, auch ich erwische mich immer wieder dabei, Erklärungen für ein momentan schlechtes Beißverhalten zu finden. Mein Tipp für solche Fälle: Abbrechen und nach Hause gehen, denn Fangerfolg fängt im Kopf an und wird durch ausdauerndes, effektives Fischen perfekt! Ein Angler, der fest an "seine" Montage glaubt, fängt immer mehr" und umgekehrt! Mit Vertrauen in das, was man tut, angelt man deutlich konzentrierter und ausdauernder. Deshalb empfehle ich jedem Angler, zunächst intensiv über seine Überzeugungen und möglichst gut auch über die technischen Zusammenhänge und Notwendigkeiten der jeweiligen Angel-Situation nachzudenken. Machen Sie sich die Konzentration auf das Wesentliche, die Köderpräsentation und sichere Landung des Fisches, so leicht wie möglich.

    Ich nehme nochmals das aktuelle Beispiel "Hardmono". Es ist zwar durchsichtig und relativ bissfest, aber trotzdem für den Fisch sichtbar. Lediglich Fluorocarbon (bitte nicht mit Hardmono verwechseln) hat durch seinen ähnlichen Brechungsindex wie Wasser eine reduzierte Sichtbarkeit, aber auch reduzierte Bissfestigkeit. Hier verlagere ich mein Augenmerk auf eher nebensächliche Faktoren. Welche Eigenschaften benötige ich für meine konkrete Angelsituation wirklich? Bissfestigkeit? Die sollte bei Hechten immer oberste Priorität haben und deshalb hat Stahl hier bei mir oberste Priorität!

    Geschmeidigkeit und Dicke des Vorfachs?

    Ich meine, die bestmögliche Köderbewegung kombiniert mit einer problemlosen Präsentation macht in entscheidendem Umfang den Fangerfolg aus. Je nach Angelsituation brauche ich manchmal festere Vorfächer oder sogar Spinnstangen, um die Angelei z.B. mit großen Shads oder Jerk-Baits überhaupt möglich zu machen. Je größer die Verwicklungsgefahr, desto steifer sollte das Material sein. Je kleiner der Köder und je vibrierender sein Spiel, desto dünner und geschmeidiger muß das Vorfachmaterial sein. Ich wäre ein Banause und Grobmotoriker, würde ich aus Angst vor sichtbarem Stahlvorfach einen kleinen Wobbler mit knüppeldickem Hardmono (nur das hält!) kombinieren. Viele Angler meinen, Kevlar wäre eine tolle Alternative ist es aber nicht. Kevlar ist zwar geschmeidiger, aber erstens nicht zahnfest und zweitens extrem dick. Es quillt durch die Wasseraufnahme sogar noch weiter auf und behindert das Spiel eines wackelnden Kunstköders ungemein. Hier zählt nur "dünn". Sevenstrand bei mittleren Ködergrößen (10-20 cm) und 7x7 bei kleinsten Wobblern, Jigs und Blinkern sind durch ihren minimalen Durchmesser bei maximaler Bissfestigkeit und Geschmeidigkeit meine erste Wahl. Ein zahnfestes "Monovorfach" ist um den Faktor 3-4 dicker als ein gleichwertiges Stahlvorfach (ohne Plastikmantel!). Gerade beim Fischen mit Jigs habe ich neben der eingeschränkten Wendigkeit des Köders auch einen stark erhöhten Auftrieb in der Strömung, den ich mit zusätzlichem, den Fang minderndem Bleigewicht wieder ausgleichen muß.

    Fische ich jedoch mit einem schweren Jerk-Bait oder Großshad, so ist dünnes Stahlvorfach die falsche Wahl. Erstens verdreht sich die Montage dauernd und macht die Angelei sehr uneffektiv und zweitens sind die Lasten beim Wurf und der ruckartigen Köderführung so groß, dass Stahl schnell ermüdet und nach relativ kurzer Zeit den Köder "händlerfreundlich freigibt". Hier handelt es sich nicht um einen Materialfehler, sondern um einen "Auswahlfehler"...

    Übrigens ist das beste Material nichts wert, wenn der Köder an diesem Vorfach dann falsch befestigt wird. Eckige Karabiner, schwere Wirbel oder direkte Knoten an den Köder sind völlig falsch, wenn ich ein maximales Spiel anstrebe. Der Köder muß in einer runden, beweglichen Befestigung liegen, um frei wackeln und vibrieren zu können. Deshalb liefern viele Köderhersteller ihre Wobbler bereits mit montierten Sprengringen oder den sogenannten Duolocks. Rapala empfiehlt für das Anknoten der Schnur einen eigenen Knoten, den sogenannten Rapala-Knoten, den ich als Alternative zu Sprengringen oder Duolocks empfehlen kann.

    Bei Jerk-Baits, die durch ihre Eigenmasse gerne ihre eigenen Wege schwimmen, brauche ich eine etwas steifere Verbindung, damit das Vorfach (oder die Spinnstange) "vorhergeschoben" werden kann. Ich habe beobachtet, dass die Räuber umso argloser zubeißen, je größer die Köder sind. Deshalb ist es bei Ködern über 20 cm relativ unerheblich, wie sichtbar und steif die Vorfächer gewählt werden. Die momentan erhältlichen Spinnstangen sind allerdings viel zu schwer, dick und steif für Köder unter 20 cm. Die Beweglichkeit und damit auch Fängigkeit des Köders würde zu stark eingeschränkt.

    Neben dem großen Thema Kunstköder und deren optimale Präsentation spielen natürlich auch Köderfische eine wichtige Rolle für Raubfischangler. Hier erhält die Beweglichkeit des Köders eine untergeordnete Rolle, weil der Köder (in der Regel) tot ist und stationär präsentiert wird. Räuber haben deutlich mehr Zeit, ihre Beute zu prüfen und können diese auch nach der Aufnahme wieder ausspucken, ohne dass ein Haken gesetzt wird. Für das Aufnehmen eines Köders ist deshalb die Sichtbarkeit manchmal bedeutsam. Hier kommen "unsichtbare" Vorfächer manchmal etwas besser weg, wenn der Köder frei hängend im Wasser angeboten wird. Liegt er am Grund, ist auch hier die Bedeutung der Sichtbarkeit untergeordnet. Für das Festhalten des Köders nach der Aufnahme durch den Räuber (viele Raubfischangler lassen den Räuber ja gerne erst einmal "gehen"...) ist dann die Geschmeidigkeit des Vorfachs besonders wichtig. Kevlar- und 7x7 Vorfächer schneiden für diese Bedürfnisse dann am besten ab. Wegen der besseren Zahnfestigkeit empfehle ich jedoch dünne 7x7-Vorfächer.

    Die Angelschnur

    Ähnlich wie beim Vorfach sollten wir unsere Auswahlkriterien auch bei der Angelschnur anpassen. Fische ich "kurz" oder auf Distanz? Große oder kleine Köder? Jigs, Wobbler, Spinner oder andere Köder? Muß ich einen kräftigen Anhieb setzen oder reicht eine Erhöhung der Spannung, um den Haken zu setzen? Dient die Schnur vielleicht als "Informant" für Köderbewegung, Grundkontakt und Bisse?

    In den meisten Fällen entscheide ich mich für Premium-Flechtschnüre. Dünn müssen sie aus den gleichen Gründen wie das Vorfach sein. Dünn bleiben sollten sie auch, wenn sie ins Wasser gelangen. Große Flechtpunktabstände lassen die Schnur aufquellen und dicker werden. Deshalb interessieren mich die (meist schwer nachvollziehbaren) aufgedruckten Durchmesserangaben der Flechtschnüre überhaupt nicht. Ich achte auf einen runden Querschnitt, minimales Aufquellen und wenn nötig auf eine besonders gute Sichtbarkeit. Die Schnur ist nämlich mein Bissanzeiger, den ich wie ein Luchs im Auge behalte! Mag sein, dass der eine oder andere sich unwohl fühlt, mit einer fluo-gelben Schnur ans Wasser zu ziehen. Lassen Sie andere Angler lästern, die Konzentrationshilfe durch bessere Sichtbarkeit lässt Sie länger effektiv fischen. Der dann größere Erfolg gibt Ihnen recht. Sollten Sie das "Kopfproblem" wegen der Sichtbarkeit der Schnur in Ködernähe besitzen, können Sie von Zeit zu Zeit die letzten Meter der Schnur abdunkeln oder ein Stück "mono" zwischenschalten. Es ist allerdings lediglich eine Maßnahme für Ihren Kopf der Fisch sieht´s, ist jedoch nicht intelligent genug, Zusammenhänge herzustellen.

    Die Angeldistanz halte ich ebenfalls noch für ein wichtiges Auswahlkriterium. Große Distanzen zum Fisch machen weite Würfe und kräftige Anhiebe nötig. Ein klarer Fall für glatte, dünne Flechtschnüre. Fische ich allerdings kurz auf wilde Fische, könnte Monofil Vorteile bieten. Die sonst unerwünschten Dehnungseigenschaften helfen, Fischverluste durch die Pufferfunktion zu reduzieren. Auf kurze Distanz (bis ca. 20 Meter) habe ich mit Monofil auch ausreichend Kontakt zum Köder und kann einen effektiven Anhieb setzen. Insbesondere für Barsche und Forellen habe ich dann bevorzugt Monofile im Einsatz.


    Mit Genehmigung von Uli Beyer
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.


  2. #2
    verkauft nix Avatar von west
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    Exclamation Immer Stahlvorfach

    Ja Spaik, wenigstens von einigen werden die Links gelesen die hier eingestellt werden!

    Zum Thema Vorfach: Für mich gibt’s nur eine Alternative beim Raubfischangeln und dass ist das Stahlvorfach ob’s der Hecht sieht oder nicht ist mir egal!
    Mir ist aber nicht egal wenn Hechte mit abgerissenen Kunstködern oder Köfis im Schlund herumschwimmen und daran eingehen! Hab schon ein paar von denen Tod gefunden!

    Einige gehen vermutlich auch auf nein Konto!
    Ich habe früher viel mit Kevlar auf Zander gefischt und bei Hechtbissen auch einige verloren! Ob die überlebt haben weiß ich nicht, hoffe aber dass!

    Zur Spinnstange: Die hab ich vor 20-25 Jahren selbst gebaut und auch den ein oder anderen Hecht verloren. Nicht weil der Draht gebrochen ist, sondern weil die Dinger zu kurz waren!

    An ein Erlebnis kann ich mich noch gut erinnern, auf einen großen Heinz Blinker an einer Spinnstange hatte ich in einem Rheinhafen einen heftigen Biss. Der Fisch blieb stehen und schüttelte nur mit dem Kopf, kurz danach war die Schnur schlaff! Vermutlich hatte der den Blinker mit Stange voll inhaliert und sägte mit den Zähnen die Hauptschnur durch!

    Einmal gab’s das auch schon mit Stahlvorfach!

    Deshalb beim Spinnfischen Stahlvorfach verwenden mindestens 30cm besser noch 40cm lang!
    Beim Köfi mindesten 60cm lang!
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

  3. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei west für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Ich selbst verwende nur noch 7x7 als Vorfach.
    Ich kaufe Meterware und bastele sie selbst. So kann ich die Länge, Wirbel und Ösen selbst bestimmen.
    Lediglich die Tragkraft hab ich erhöht, von 5 auf 9kg!
    Sowohl Roland als auch ich, haben damit alle Hechte und Zander gefangen. Wenn sie Hunger haben stört sie auch kein Stahlvorfach, solange es nicht gerade die stärke eines Abschleppseils hat.
    Geändert von Spaik (27.11.2007 um 22:49 Uhr)
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Hi Bernd und west
    Ihr sprecht mir aus der Seele. Ich weiß gar nicht wie ich mich noch bedanken sollte
    als es einfach hier noch mal zu sagen.
    Gruß Armin

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Harzer für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Lahnfischer
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    Eine einfache bebilderte Anleitung zum Herstellen von Stahlvorfächern habe ich hier auf meinem Blogger niedergeschrieben.
    Auf gleichem Blogger ist noch meine persönliche kleine Vorfachkunde zu finden, vielleicht ist sie ja für den einen oder anderen hilfreich...
    Gruß Thomas

    Der Lahnfischer

  9. Folgende 12 Petrijünger bedanken sich bei Lahnfischer für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Schneiderchen
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    Hallo Leute.
    Ganz Klar zum Spinnfischen nehme ich immer ein stahlvorfach.Wer schon einmal einen schönen Hecht beim zanderangeln verloren hat, nur weil kein stahlvorfach drann war ist denke ich beim nächsten mal schlauer.
    Hab sogar schon Erlebt wollte nur paar Barsche überlisten und wer nimmt den Köder?
    Na klar wie solls anderst sein Hecht.
    Carmen.
    Es grüßt dich ganz lieb eine Anglerin aus Runkel an der Lahn.

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Schneiderchen für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Petrijünger
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    Zitat Zitat von Lahnfischer
    Eine einfache bebilderte Anleitung zum Herstellen von Stahlvorfächern habe ich hier auf meinem Blogger niedergeschrieben.
    Auf gleichem Blogger ist noch meine persönliche kleine Vorfachkunde zu finden, vielleicht ist sie ja für den einen oder anderen hilfreich...
    Hallo

    ich nehme auch nur noch 7x7 zum Spinning bzw zum Köfiangeln. Ich glaube das wir das unseren Räubern schuldig sind. Wer schon mal verendete Hechte mit Gummis im Hals gesehen hat, weiss was ich (wir) meine.

    @Lahnfischer
    Danke für Deinen Link, sehr zu empfehlen!!!!!!

    Thorsten

  13. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Angelthorsti für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Freut mich das dieser Artikel so viel Anklang findet.
    Ein Danke an " West " ohne ihn wäre ich nicht darauf aufmersam geworden.
    Und ein fettes Danke an Uli Beyer dem Autor des Artikels, er gab sofort sein ja, zum einstellen ins Forum.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Spaik für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Sandro Probst Avatar von Hechtspezialist
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    Wink Hardmono fluoro-carbon oder Stahl?

    Servus,
    ich verwende wenn s auf Hecht geht und ich mit großen Ködern wie Castaic in 30cm schleppe, Stahl. Tue ich spinnfischen auf Hecht dann Hardleader Jackson STL Fluoro-carbon. Schleppe oder spinnfische ich auf Forelle, Barsch, Zander dann nehme ich auch Hardleader STL Jackson Fluoro-carbon in 15 bzw 12kg her, da es am abrissfesten ist und auch der sichbarkeitsfaktor 0 ist.
    Grüße & Petri.
    Tight lines.
    Sandro
    Geändert von Hechtspezialist (29.11.2007 um 21:00 Uhr)
    *fishing is flow*

  17. #10
    Profi-Petrijünger
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    Hechtgefahr

    Hallo zusammen,

    auf Hecht verwende ich grundsätzlich ein Stahlvorfach.
    Nach der Schonzeit der Forellen spinne ich grundsätzlich ohne Stahlvorfach und hatte so auch schon den ein oder anderen Hecht dran,
    bei kleineren bis mittleren Hechten besteht eine gute Quote zum Landen des Fisches, aber sobald der Hecht etwas größer ist...
    Läßt sich aber so nicht vermeiden, denn die Forellen gehen mit Stahlvorfach nicht an den Haken.
    Dies ist ein Aspekt, den man ebenso betrachten sollte, denn in diesem Fall ist der Hecht ja "nur Befang"!

    Petri Heil!
    18greg60

  18. #11
    verkauft nix Avatar von west
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    Zitat Zitat von 18greg60
    Hallo zusammen,

    auf Hecht verwende ich grundsätzlich ein Stahlvorfach.
    Nach der Schonzeit der Forellen spinne ich grundsätzlich ohne Stahlvorfach und hatte so auch schon den ein oder anderen Hecht dran,
    bei kleineren bis mittleren Hechten besteht eine gute Quote zum Landen des Fisches, aber sobald der Hecht etwas größer ist...
    Läßt sich aber so nicht vermeiden, denn die Forellen gehen mit Stahlvorfach nicht an den Haken.
    Dies ist ein Aspekt, den man ebenso betrachten sollte, denn in diesem Fall ist der Hecht ja "nur Befang"!

    Petri Heil!
    18greg60
    Was ist mit dem Rest der Quote?
    Und der Beifang mit dem abgerissenen Köder kann ja ruhig verrecken!
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

  19. #12
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Ein weitgehend guter und vernünftiger Artikel, den 'der Uli' da geschrieben hat ... aber:

    Der Titel lautet nicht wirklich 'das richtige Vorfach zum Hechtangeln'?

    Oben geht es mit Zandern los und endet unten mit Barsch und Forelle? Also eher 'Das richtige Vorfach zum Raubfischangeln' (Bernd?) ...

    Bei einigen (wenigen) Dingen stimme ich keineswegs überein ...

    Die Schnur ist nämlich mein Bissanzeiger, den ich wie ein Luchs im Auge behalte! Mag sein, dass der eine oder andere sich unwohl fühlt, mit einer fluo-gelben Schnur ans Wasser zu ziehen. Lassen Sie andere Angler lästern, die Konzentrationshilfe durch bessere Sichtbarkeit lässt Sie länger effektiv fischen

    Wir sollten dem Uli mal ein Guiding mit Henry sponsern (oder er sich besser noch selbst) ... im Dunkeln mit Kunstködern auf Raubfische.

    Beim ersten verdrehten Kopf gegen den Nachthimmel hört er dann sicher wie das Amen in der Kirche von Henry: "Na, Uli, schon wieder komplett den Köderkontakt verloren?"

    Zum zweiten fehlt mir ein Hinweis zum Hechtangeln und den Duo-/Crosslocks ... die sind mit Sicherheit das Beste, was ein Raubfischangler einsetzen kann (ich benutze nur die), Hechte können sich in der Endphase des Drills aber nochmal durch Drehen an der Oberfläche einwickeln und über Spreizen der Kiemendeckel die Locks öffnen (Karabiner wären weniger anfällig) ... mir einmal passiert (somit hoffentlich auch nie wieder), darauf muss also geachtet werden.

    Und das sollte auch jemand (möglichst vorher) wissen, der sie einsetzen will oder einsetzt ... alles reine Kopfsache also.
    Geändert von Thomsen (28.11.2007 um 19:20 Uhr)

  20. #13
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Thomsen
    Ein weitgehend guter und vernünftiger Artikel, den 'der Uli' da geschrieben hat ... aber:

    Der Titel lautet nicht wirklich 'das richtige Vorfach zum Hechtangeln'?

    Oben geht es mit Zandern los und endet unten mit Barsch und Forelle? Also eher 'Das richtige Vorfach zum Raubfischangeln' (Bernd?) ...

    Bei einigen (wenigen) Dingen stimme ich keineswegs überein ...

    Die Schnur ist nämlich mein Bissanzeiger, den ich wie ein Luchs im Auge behalte! Mag sein, dass der eine oder andere sich unwohl fühlt, mit einer fluo-gelben Schnur ans Wasser zu ziehen. Lassen Sie andere Angler lästern, die Konzentrationshilfe durch bessere Sichtbarkeit lässt Sie länger effektiv fischen

    Wir sollten dem Uli mal ein Guiding mit Henry sponsern (oder er sich besser noch selbst) ... im Dunkeln mit Kunstködern auf Raubfische.

    Beim ersten verdrehten Kopf gegen den Nachthimmel hört er dann sicher wie das Amen in der Kirche von Henry: "Na, Uli, schon wieder komplett den Köderkontakt verloren?"

    Zum zweiten fehlt mir ein Hinweis zum Hechtangeln und den Duo-/Crosslocks ... die sind mit Sicherheit das Beste, was ein Raubfischangler einsetzen kann (ich benutze nur die), Hechte können sich in der Endphase des Drills aber nochmal durch Drehen an der Oberfläche einwickeln und über Spreizen der Kiemendeckel die Locks öffnen (Karabiner wären weniger anfällig) ... mir einmal passiert (somit hoffentlich auch nie wieder), darauf muss also geachtet werden.

    Und das sollte auch jemand (möglichst vorher) wissen, der sie einsetzen will oder einsetzt ... alles reine Kopfsache also.
    Der richtige Titel steht oben drüber, bevor der eigentliche Text beginnt. Ich habe den Artikel auch nicht so rein gestellt, dass hat sich einer der Mod's so ausgedacht.
    Meins lautete, dass sollte man mal gelesen haben!
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  21. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  22. #14
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    Zitat Zitat von 18greg60
    ...Nach der Schonzeit der Forellen spinne ich grundsätzlich ohne Stahlvorfach und hatte so auch schon den ein oder anderen Hecht dran,
    bei kleineren bis mittleren Hechten besteht eine gute Quote zum Landen des Fisches, aber sobald der Hecht etwas größer ist...
    Läßt sich aber so nicht vermeiden, denn die Forellen gehen mit Stahlvorfach nicht an den Haken.
    Dies ist ein Aspekt, den man ebenso betrachten sollte, denn in diesem Fall ist der Hecht ja "nur Befang"!

    Petri Heil!
    18greg60
    Inakzeptabel!

  23. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Pescador für den nützlichen Beitrag:


  24. #15
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Zitat Zitat von Spaik
    Der richtige Titel steht oben drüber, bevor der eigentliche Text beginnt. Ich habe den Artikel auch nicht so rein gestellt, dass hat sich einer der Mod's so ausgedacht.
    Meins lautete, dass sollte man mal gelesen haben!
    Die Mods sind unschuldig, ich war's! Titel in der Art wie "bitte lesen" oder "ich brauche Hilfe" werden von mir zielführend korrigiert. Um so schneller wird so ein Thread auch über Google gefunden (teilweise schon nach nur 24 Stunden kommen Besucher über google die diese zielführenden Suchwörter eingegeben haben). Also nicht wundern, wenn der Titel plötzlich anders lautet, es ist nur zum Guten unseres Forums!
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

  25. Der folgende Petrijünger sagt danke an Angelspezialist für diesen nützlichen Beitrag:


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