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Fliegenvorfach - Vorfach zum Fliegenfischen

Dieses Thema im Forum "Fliegenfischen" wurde erstellt von Johann1990, 9. Juni 2008.

  1. Johann1990

    Johann1990 Neuer Petrijünger

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    Ich komme aus der Sieg gegend ich hab gehört hier sollen die Barben legender sein. Daher habe ich vor mit dem fliegenfischen anzufangen habe mir ne Angelrute mit schnur und Fliegen gehollt. Zu dem zeitpunkt wusste ich aber noch nicht das man einen Spezielen Vorfach dafür braucht. meine Frage:

    kann ich anstatt einem fliegenvorfach auch eine normale angelschnur nehmen?

    danke
     
  2. Ruheangler

    Ruheangler Petri- u- Waidmann

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    Nein geht nicht!!
     
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  3. JJJ

    JJJ Petrijünger

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    Hallo
    Ruheangler hat Recht!
    Du brauchst ein verjüngtes Vorfach am besten 0,18 oder 0,20er Spitze auf Barben
     
  4. torben{spinnfischer}

    torben{spinnfischer} Super-Profi-Petrijünger

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    Sers,
    du kannst auch eine normale Angelschnur nehmen. Bei mir funktionierte es auch.

    Jetzt nehme ich einfach eine 0.25 dann eine 0.21 und dann eine 0.18 Schnur und binde sie aneinander. Das sollte dann eine länge von ca. 2 Metern ergeben.

    Mfg Torben
     
    Stephan Wolfschaffner gefällt das.
  5. Andreas Löfflmann

    Andreas Löfflmann Profi-Petrijünger

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    Mach es so wie Torben geschrieben hat. Ich würde das Vorfach aber länger
    Fischen wenn Du mit einer Schwimmschnur angelst. Mit einem 2m Vorfach
    solltest Du mindestes eine Sinktip verwenden. :)
    Gruß Andreas
     
    Stephan Wolfschaffner gefällt das.
  6. Johann1990

    Johann1990 Neuer Petrijünger

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    DAnke für die antworten =) wieso ist es eigentlich so wichtig das der vorfach nach vorne hin immer dünner wird?
     
  7. Fliegenpeitsche

    Fliegenpeitsche Allroundangler

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    Damit das Vorfach und damit die Fliege ausrollt und sanft auf dem Wasser landet, bei einem Vorfach mit durchgehender Stärke, würde die Fliege auf dem Wasser aufklatschen und somit die Fische vertreiben.
    Hier noch ein Tip: Versuch es mal mit s.g. Braidet Leader Vorfächern (z.B. von Exori), das sind geflochtene, sich verjüngende Vorfächer, bei denen man nur noch ein ca. 50-70cm langes Stück Mono einschlauft, dieses kann dann eine durchgehende Stärke haben. Diese Teile von Exori funktionieren wirklich gut und es gibt sie von schwimmend bis schnell sinkend. Man spart auch noch, da man ja nur eine kurze Spitze einschlaufen muss.
     
  8. Johann1990

    Johann1990 Neuer Petrijünger

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    Danke hat mir sehr geholfen.
     
    Stephan Wolfschaffner gefällt das.
  9. Eberhard Schulte

    Eberhard Schulte Flyfisher

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    Moin !
    Die Barbe ist ein Grundfisch, der nur sehr selten einmal zur Oberfläche aufsteigt. Das bedeutet, daß man am Grund fischen muß. Ist der Fluß eher flach, genügt eine Schwimmschnur. Ist der Fluß tiefer, sollte man eine Sinktip oder sogar eine sinkende Schnur verwenden. Man fischt am besten mit Nymphen, die so schwer sein müssen, daß sie nicht auftreiben. Eine Bachflohkrebs-Imitation mit schwerem Tungstenkopf bietet sich an. Dabei ist nicht unbedingt ein verjüngtes Vorfach erforderlich, weil das Gewicht der Nymphe so oder so das Vorfach streckt. Die Barbe steht gern in stärkerer Strömung, deshalb ist es wichtig, immer wieder den Strömungsdruck aus der Schnur zu nehmen, damit die Nymphe nicht auftreibt. Verwendet man verjüngte Vorfächer, sollte beim Barbenfischen die Vorfachspitze mindesten eine Stärke von 0, 22 - 0,25 mm haben. Auch sollte man eine Rute von mindestens Klasse 7 verwenden, denn die schweren Nymphen lassen sich sonst sehr schlecht oder überhaupt nicht werfen. Außerdem ist die Barbe ein Kraftpaket, das höchste Ansprüche an das Gerät stellt.
    Gruß
    Eberhard
     
    Stephan Wolfschaffner, fliafi und Harzer gefällt das.
  10. Harzer

    Harzer Salmonidenfreund

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    Verjüngte Vorfächer braucht man nur zum Trockenfischen. Barben sind wie schon
    beschrieben Grundfische und werden auch dort beangelt.
    Also nass.
    Machs wie Eberhard beschrieben hat.
    Gruß Armin
     
    Eberhard Schulte gefällt das.


  11. fliafi

    fliafi Fliangfischa

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    Ein verjüngtes Vorfach bringt eigentlich nur beim Trockenfliegenfischen etwas. Eberhard hat das sehr gut beschrieben. :klatsch
     
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  12. Torsten Rühl

    Torsten Rühl Angelguide - Niederrhein

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    Ich befische die Barben regelmäßig und ich fange auch regelmäßig grosse Fisceh was Eberhard und auch die Hitparade bestätigen kann.
    Beim Angeln auf Barben geht auch eine 30er monofile Schnur. Ich fische ein 3 Meter durchgehendes Vorfach. Meine Nymphen haben ein so hohes Eigengewicht das man das mit den sauberen Ausrollen ganz und gar vergessen kann. ich sprech jetzt nicht von 0,5 oder 1 Gramm. Die neuen Tungstenaufsätze die auf dem Markt sind haben alleine ein Gewicht von 1,5 bis 2,5 Gramm. Mit Bleidraht kann dann die Nymphe schnell 3 oder 4 Gramm wiegen was dann auch nur mit Rollwurf geworfen werden kann.
    Gerade die Barbenfischerei hat an vielen Gewässern zugenommen und viele Fliegenfischer versucehn sich dran. Dabei werden regelmäßig zuviele Fehler gemacht um von gezielten Fischen auf Barben zu sprechen.
    In der Scene haben sich mittlerweile 3 erfolgreiche Montage als erfolgreich herausgestellt.
    Zum einen die Montage die ich oben beschrieben habe mit durchgehenden Vorfach udn schweren Nymphen. Als zweite wäre zu nennen die Methode mit einem Polyleader und langen Vorfach und zweiter Nymphe als Springer. Und zuletzt gibt es noch einige die fischen mit Schockgummi zwichen verdrillten Vorfach und Flugschnur mit 1 Meter Tippet und ebenfalls 2 Fliegen.
    Die Montage mit einer Springerfliege ist aber dann nur möglich wenn es an diesem Gewässer erlaubt ist.
    Die 3te Montage fisch eich jetzt im Sommer auch gerne da ich da die maximale Dehnung erreichen der Vorfächer ohne das ich bei sehr starken Druck durch die Rute einen Fisch zu verlieren trotz mittelschneller Ruten.
     
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