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Bestimmungen:
Fischen nur mit spezieller Salmoniden-Angelberechtigungskarte des LAV M-V gestattet.
Nur Fliegenfischen erlaubt (keine tierischen Köder, Würmer, Maden oder Köfis).


Beschreibung:

Die Nebel ist das bekannteste Salmonidengewässer Mecklenburgs, es ist wie fast alle Salmonidenstrecken hier ein Seenabfluß, die Nebel verläßt den Krakower See bei Serrahn, der erste Teil ihres Laufs nach Verlassen des Sees ist ein landschaftlich sehr schöner Durchbruch durch eine Endmoräne, ist aber ein Totalreservat und darf somit nicht befischt werden.
Der in den Krakower See einmündende Quellbereich ist anglerisch unbedeutend, b.z.w auch gesperrt.
Der Bereich unterhalb von Klueß ist allgemeines Angelgewässer des Verbandes.
Der Fluß galt oder gilt als artenreichster Fluß Deutschlands, in dem auch viele seltene Kleinfischarten vorkommen, auch gibt es einen großen Bestand an Bachneunaugen.
Zu den anglerisch nutzbaren Hauptfischarten gehören Bachforelle, Äsche, Döbel, Barsch, Hecht und diverse Weißfische, auch der Aal ist recht häufug zu finden, man fängt ihn zwar eher nicht mit der Fliegenrute sieht ihn aber manchmal in dem meist glasklaren Wasser umherziehen.
Der Fluß ist im Durchschnitt 4-6m breit und durchschnittlich 60-80cm tief, jedoch gibt es bis zu 3m tiefe Gumpen und Kolke.
An vielen Bereichen sind die Ufer schwer begehbar, auch gibt es an manchen Stellen Hangmoore, dort ist der Boden nur direkt am Ufer und in der Bachsohle tragfähig. In viele Bereichen gibt es eine nahezu undurchdringliche Ufervegetation, allerdings gibt es auch auch teilbegradigte Bereiche, die technisch recht einfach zu befischen sind.
Fast der gesamte Flußlauf liegt in einem Naturschutzgebiet, darf aber befischt werden, jedoch gibt es einige kleine Totalreservate, welche an Fischaufstiegshilfen und in Naturschutzgebieten besonderer Bedeutung(seltene Erdorchideen) liegen, diese Totalreservate sind aber nur wenige hundert Meter lang und mit roten auf der Spitze stehenden Quadraten ausgeschildert.
Die Strecke ist zu etwa 75% reine Fly-only-Strecke(ausgeschildert, gelbes auf der Spitze stehendes Quadrat mit einem F), nur in begrenzten Bereichen ist die Spinnrute gestattet(gelbes Quadrat).
In den Sommermonaten sprießt im Gewässer eine üppige Wasserpflanzenwelt, jedoch bleibt der Fluß einigermaßen beangelbar.
Hauptbeute sind die Bachforellen, welche teilweise recht beachtliche Größen aufweisen können, der Äschenbestand ist gewissen jährlichen Schwankungen ausgesetzt, wirklich große Exemplare sind sehr rar.

Schonzeiten, Mindestmaße, Fangbegrenzung

Bachforelle : 1. Okt. bis 31. März 30 cm
Äsche: 1. Jan. bis 15. Juni 30 cm
Hecht: 1. März bis 31. März(nur in Salmonidengewässern) 45 cm
Döbel: keine Schonzeit
Regenbogenforelle: keine Schonzeit(kommt manchmal, wenn auch sehr selten vor, durch einen Forellensee bei Kuchelmiß), kein Maß
Barsch: keine Schonzeit 17 cm
Meerforelle : 1. August bis 31. März 45 cm

Pro Angeltag dürfen 3 Salmoniden entnommen werden(Regenbogner beliebig)
Alle Nichtsalmoniden sind unter Beachtung der Schonbedingungen zu entnehmen und sinnvoll zu verwerten.

Erlaubte Angelgeräte:
Fliegenrute mit nur einer eigenschweren Fliege mit Einzelhaken, also keine Strecker -Springermontagen und zusätzlichen Beschwerungen.

Spinnrute mit Spinnködern ausschließlich aus Hartstoffen, Blinker, Spinner, Wobbler, Köder aus Elasten(Twister, Gummifische usw) oder Zusätzen aus Elasten sind verboten, der Spinnköder darf nur einen (Mehrfach-)Haken aufweisen.

In der Zeit vom 1.Oktober bis 31. Dezember ist der Gebrauch der Spinnrute generell untersagt, vom 1.Januar bis 31. März jegliche Befischung.
Watverbot in der Zeit vom 1. April bis 1. Mai.

Tageskartenpreis 18,- Euro (Stand 2004), Karte gilt für alle Salmonidenstrecken M/V´s.

Für die Vergabe kann es bestimmte Steuerungsmechanismen, betreffs der Gesamtanzahl/Zeit geben.
Von Emailkontakten würde ich dringend abraten, sondern lieber zum Telefon greifen.https://www.fisch-hitparade.de/gewaessertipps.php?

Informationen zum Gewässer: Nebel bei Kuchelmiß
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nachtrag zur Nebel

Ab der Straßenbrücke Hoppenrade stromab finden im Moment umfangreiche Renaturierungsarbeiten statt, dieser teilbegradigte Bereich wird in ein neu gebaggertes Flußbett verlegt, daß dem früheren ursprünglichen Zustand nahe kommt, das neue Flußbett ist inzwischen teilweise geflutet(ca. 50% Wassermenge), im alten Flußbett ist der Wasserstand demzufolge stark gesunken, was Auswirkungen auf die Angelei haben dürfte, das neue Flußbett, bisher ohne jegliche Einstände, Pflanzen u.s.w. ist nicht befischbar!
Die Maßnahme nimmt noch geraume Zeit in Anspruch.
 
So hier einige Fotos vom Abschnitt Kirch-Rosin.
 

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Die Renaturierungsmaßnahme an der Nebel im Bereich Hoppenrade ist abgeschlossen, der Bereich besitzt allerdings noch wenig Ufervegetation, ist auch von Fischen nur schwach besiedelt, wenn man von den Jungäschen absieht.
 
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Hier weitere Fotos von der Nebel bei Klueß.
 

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Und hier noch Bilder von der Nebel bei Hoppenrade.
 

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Wie das erste Bild von mmiske eventuell erahnen lässt, hat der Fluß seinen Lauf noch nicht gänzlich gefunden.
Der weiche Boden(Torf mit Sandauflage) begünstigt ein starkes mäandrieren, da er vom Wasser recht leicht abgetragen werden kann, wird sicher sehr interessant in den nächsten Jahren, was das Flüsslein so anstellt, Platz ist ja ausreichend da.

So sah der Bereich kurz nach der teilweisen Flutung aus.

2006_0414Bild0051.jpg
 
finde das Thema interessant....
kann den jemand mal aktuelle Bilder von dem o.g. Flußabschnitt einstellen.
Wie sich die Natur in den letzten 5 Jahren da entwickelt hat.
 
Achso oben wurde noch ein über einen Forellenteich geschrieben,den gibt es nicht mehr!Aber wer da schon hinfährt braucht dort auch nicht zu angeln.Ich stand vor kurzer Zeit auf einer Brücke die in Kuchelmiß über die Nebel führt und konnte gleich 2schöne Bachforellen sehen.@Knasti,habe leider keine Fotos gemacht und im Netz bloss das hier gefunden, http://de.wikipedia.org/wiki/Kuchelmiß Grüße Micha.
 
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