Hecht - Kunstköder - Strecke machen?

Dieses Thema im Forum "- Raubfischangeln" wurde erstellt von Heinrich2, 24. Mai 2018.

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Wie lange 1 Platz am Fluss beangeln?

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  1. Heinrich2

    Heinrich2 Petrijünger

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    Wenn ich mit Kunstködern auf Hecht am Fluss angeln bin, sollte ich mich länger an einem Platz aufhalten und ihn beangeln?
    Sagen wir ein Baum im Wasser, weit und breit nichts besonderes - keine Buhne und ähnliches. Oder soll ich nach paar Würfen weiter gehen und versuchen so viel Fläche wie möglich zu beangeln? Denn wo kein Fisch, da auch kein Fang.

    Wie lange haltet ihr euch an einer Stelle auf (Würfe - Minuten) bis ihr weiter geht?
     


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  3. c@fish

    c@fish Petrijünger

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    Sehr gute Frage.

    Üblicherweise mache ich drei bis fünf Würfe pro Spot. Quasi einen Flussaufwärts, einen mittig und einen Flussabwärts. Bei großen Flüssen sind es fünf.
    Aber wie du schon sagst, bei einem strukturschwachen Gewässer macht man an den Hotspots doch mehr Würfe. Ich tendiere dann dazu, den Köder zu wechseln. Wenn ich weiß das an dem Spot ein Fisch stehen müsste und ich keine Reaktion auf meinen Köder bekomme, dann Probiere ich verschiedene Köder an einem Spot.
     
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  4. kkorbi

    kkorbi Petrijünger

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    Hallo Heinrich,

    Ich kann mich meinem Vorredner hier nur anschließen. Gerade bei Spots wie du sie beschreibst, probiere ich an ruhigen Tagen schon mal die ganze Köderpalette durch.
    Ich denke so ein Mittelding aus "Strecke machen" und "den Hotspot abfischen" ist hier die richtige Taktik. Wenn trotz Köderwechsel nichts geht, dann spricht erstmal nichts gegen das Weiterziehen. trotzdem kann man den Spot ja im Hinterkopf behalten und später nochmal auf ein paar Würfe vorbeischauen. Gerade beim Spinnfischen auf Hecht, ist es mir schon öfter passiert, dass sich der Räuber erst beim zweiten (oder dritten) Besuch am Spot überzeugen lies den Köder zu nehmen.
     
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  5. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Hi Leute,

    wielange ich einen Platz befische hängt natürlich ganz vom Gewässer ab.

    An einem kleinen Bach mache ich pro Stelle nie mehr wie 5 Würfe, fächerförmiges Abfischen der Stelle Rechts-Links-Mitte oder umgekehrt, selbes gilt für Flüsse, allerdings mache ich da schon mal 10 Würfe und mehr pro Platz.
    An kleinen bis mittleren Seen, welche ich vom Ufer aus beangle verfahre ich ebenso.

    An einem sehr großen Fluß oder so bleibt man schon mal länger auf einem Platz kleben, gerade wenn vom Boot geangelt werden darf.

    Sollte ich an besagten Gewässern einen Nachläufer haben, wird der Köder gewechselt, erfolgt trotzdem kein Biß wechsle ich sofort die Stelle, und schaue grundsätzlich beim Zurückgehen nochmal vorbei und serviere was anderes als Köder, gerne auch mal einen Köfi.
     
  6. Jens_FHP

    Jens_FHP Profi-Petrijünger Moderator Gutachter-Kollegium

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    Beim Hechtfischen wechsel ich grundsätzlich eher häufig die Stelle, während ich beim Zanderangeln im Fluss den Hotspot gelegentlich durchaus stundenlang abklopfe. Da der Hecht in der Tendenz eher ein Standfisch ist, macht es wenig Sinn abzuwarten, bis einer vorbeikommt. Suchen ist also angesagt.

    Hat der Hecht keinen Hunger, wird er sich mit dem entsprechenden Köder vll noch zu einem Aggressionsbiss verleiten lassen. Ansonsten, wie oben empfohlen, einfach später probieren...irgendwann knurrt jedem der Magen.

    Anders verhält es sich natürlich im Winter...dann können potentielle Winterstandplätze der Hechte (und Weißfische) durchaus intensiv und lange ausgefischt werden. Beispielsweise schön langsam mit aktiv geführtem Köfi oder wechselnden Kunstködern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2018
  7. angelhoschi76

    angelhoschi76 Tinca-Fan Gutachter-Kollegium

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    Hallo Zusammen,

    In puncto Hecht kann ich eindeutig sagen: Strecke machen = deutlich mehr Kontakte
    Gerade Anfang Saison ist mein Gewässer noch ziemlich klar und die Sichtweiten sind gut. Bekomme ich nicht innerhalb von 5 Minuten an einem Platz Kontakte, dann wechsle ich sofort. Was aber nicht heißt, dass der Platz beim Rückweg nicht nochmal ein paar Würfe wert ist, aber mit der selben Maxime: Aller höchstens 5 Minuten, dann gehts weiter.

    Kenne ich den Standplatz eines Fisches, dann ändert das an meiner Vorgehensweise wenig. Ich gebe den bekannten Hotspots maximal 10 Würfe, wobei ich dann oft 2 verschiedene Köder versuche. Geht nichts, dann komme ich auch hier auf dem Rückweg nochmals kurz vorbei.

    Seit 2011 parktiziere ich das mittlerweile so und konnte meine Fänge dadurch deutlich steigern. Das gillt auch, fast sogar noch extremer, für die Forellenangelei an Bächen oder kleinen Flüssen. Dort können pro Hotpsot 5 Würfe ausreichen, dann gehts weiter. Die meisten Bisse kommen wirklich innerhalb dieser paar Würfe und kurzer Zeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2018
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