Brassen - Feedern als Neuling im Fluß, der Weser und Futterzusammenstzung

Dieses Thema im Forum "- Friedfischangeln" wurde erstellt von rhyn, 10. Juli 2017.

  1. rhyn

    rhyn Neuer Petrijünger

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    Hallo. :)

    Ich möchte bald in der Weser feedern, und habe nicht wirklich viel Erfahrung darin.

    Z.B. habe ich das Problem, das ich die Fische nicht "finde"

    Ich werfe in die Mitte, lasse den Korbn an die Kante treiben, und habe oft keine Bisse, ab und zu (selten) läufts aber "ganz gut"



    Ich bin unsicher ob ich nun beim Vereinsangeln mit der Kopfrute oder der Feederrute fischen soll.
    Kopfrute naja, haben sehr sehr viele Grundeln, und das währe echt mega Arbeit, stets die Rute zu verkürzen usw.


    Ausserdem probiere ich gerad mit einem Futter, will morgen mal damit los gehen.

    Was haltet ihr generell von dieser Zusammensetzung?

    Erster Mischtest:


    1kg Browning M7 Feederfutter Champions Choice
    2kg Paniermehl
    1kg Tee Bisquit
    0,5kg Coprah Melasse
    0,5kg Maismehl gelb
    1 Päckchen Lockstoff T-Orange von M. Van Den Eynde
    2 Hände Haferflocken

    neulich bekam ich wiedermal keinen Biss, weis aber nicht obs nun an dem Futter lag, oder die Fische einfach nicht wollten :D

    Wie finde ich den Spot der Fiche am besten?

    Dichter dran mit der Kopfrute gabs damals immer Fisch, aber naja mit dem Körbchen in den Steinen zu fischen, will ich auch nicht.
     
  2. spaceace82

    spaceace82 Never kill a barbel

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    Moin!

    Also Spots finden ist Sucharbeit. Achte nicht nur auf Strömungsverhältnisse, sondern auch auch Untergrund und Tiefe.
    Selbst wenn Fische da sind müssen sie nicht beißen. Das kann u a auch an Hakengrösse, Köder und evtl sichtbare Schnur liegen.

    Dein Fütter selbst kenne ich nicht, nur wenn ich das so lese packst du ganz schön viel unterschiedliches rein. Meine Erfahrung sagt mir das simpler oft besser fängt.

    petri

    Björn
     
  3. angelhoschi76

    angelhoschi76 Tinca-Fan Gutachter-Kollegium

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    Hallo,

    Mir kommt der Paniermehlanteil zu hoch vor. Hast Du mal einen Korb gefüllt und im Flachwasser getestet ob sich das Futter gut löst?
     
  4. rhyn

    rhyn Neuer Petrijünger

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    hi.

    ja ich habe hinterm haus einen bach, warf den vollen futterkorb rein, und es fing an sich nach ungefähr 30-60 sekunden aus dem korb zu lösen. nach 2 minuten ca. war der korb so gut wie entleert.

    ich habe zwar 2 kilo paniermehl, aber ja durch 1kg bisquitmehl und dem kilo fertigfutter, und dem halben kilo maismehl, dachte ich würde das verhältnis wieder zueinander passen. hm...

    gefischt habe ich mit einem 14er haken am 16er vorfach die hauptschnur war eine 30er monofile. vorfachlänge lag bei knapp 80 cm

    ausser paar grundeln war nicht viel zu holen. aber die sind ja sowieso überall :D


    muss ich aber denn eher dichter oder weiter raus fischen in der weser?

    in der weser war dann beim korb rausholen nach 1-2 minuten beim anfüttern der korb immer leer.


    oder sollte ich schauen wo ca der korb ran treibt, und dann die range beim auswerfen verkürzen, damit er da nicht ganz so weit hinrollen muss, bis er ankommt?
     
  5. Chris88

    Chris88 Super-Profi-Petrijünger

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    Ich würde mit der Vorfachlänge experimentieren. Finde 80cm sehr lang, da können die ja ewig dran rumspielen und du merkst nichts...


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  6. Modellbauer

    Modellbauer Profi-Petrijünger

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  7. spaceace82

    spaceace82 Never kill a barbel

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    Das was Hoschi mit dem Paniermehl sagte, dem stimme ich voll zu. Benutze nie Paniermehl beim feedern. Noch ein Tipp, nie die ganze Menge Futter sofort anrühren. Lieber erst mit nem Kilo anfangen, brauchst du danach mehr kannst du immernoch Futter nachmachen. Ansonsten kann das ne sehr kostspielige Angelegenheit werden auf Dauer.
     
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  8. rhyn

    rhyn Neuer Petrijünger

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    ok also das paniermehl komplett weg lassen und dann durch was ersetzen?
     
  9. kingfisher61

    kingfisher61 Profi-Petrijünger

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    Du machst einen viel zu grossen Aufwand es gibt fertiges Brassenfutter. Für Fliessgewässer brauchst Du schweres Futter wenn es Brassen werden sollen Anisgeschmack dran und Hartmais ans Haar in der Elbe klappt das
     
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  10. angelhoschi76

    angelhoschi76 Tinca-Fan Gutachter-Kollegium

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    Hallo rhyn,

    Mit Paniermehl im Futterkorb habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb frage ich. Das Futter löste sich bei mir sehr schlecht aus dem Korb, weil das Paniermehl zu stark klebt.

    Generell zu Deinem Futter: Haferflocken treiben auf. Das ist im See teilweise erwünscht, bei Strömung im Fluss eher nicht. Durch das Abtreiben der Flocken mit der Strömung werden die Fische oft vom Platz gelockt. Ähnliches gilt für Paniermehl, das ich am See als billiges Binde- und Lockmittel einsetze. Aus dem Futter treiben immer wieder Paniermehlflocken auf und bilden eine Futterwolke. Aber bei Strömung sollte das Futter eher schwerer sein und kompakt am Platz liegen bleiben.

    Was ist eigentlich Dein Hakenköder? Das ganze Zeug, das Du in Dein Futter packst ist ja nicht der Köder. Maden, Würmer, Mais oder was setzt Du ein? Davon sollte sich ja auch ein Anteil im Anfutter wieder finden.

    Eine mögliche Lösung hast Du jaußerdem schon selber parat:

    Vielleicht musst Du Dich nach den Fischen richten und da angeln wo sie sind. Wenn der Futterkorb in der Steinpackung nicht geht, dann musst Du die Methode anpassen. Muss ich beim Hechtangeln auch sehr oft machen. Das beste Futter bringt Dir nichts, wenn es im fischleeren Raum lockt.
     
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  11. rhyn

    rhyn Neuer Petrijünger

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    ich fische zu 90 % mit maden, ab und zu wenn nichts geht hänge ich einen rotwurm ran.

    die frage ob feeder oder kopfrute deshalb, weil wir uns bei der anmeldung zum vereinsfischen schon entscheiden müssen, ob gefeedert oder gestippt wird.

    ok, danke,dann lasse ich die haferflocken lieber weg.


    ich muss mal sehen, ich denke am besten teste ich mein futter in einer buhne oder? da ist meist fisch und wird dann durchs futter gelockt oder eben nicht, wenns schlecht sein sollte...

    wie kann ich verhindern, das übermäßig viele grundeln beissen, wenn ich ja weisfisch brauche fürs vereinsangeln..?

    gruß rhyn
     
  12. loerdchen

    loerdchen Profi-Petrijünger

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    Zu dem Thema kannst du 5 Angler fragen und bekommst 6 Antworten.

    Ich habe keine Ahnung wie man den Grundeln entgehen kann, aber aus Erfahrung an Spree und Elbe kann es manchmal es hilfreich sein 2 Futterplätze einzurichten. Einen mit viel Futter, aber ohne deinen Köder (Made) und dann noch einen etwas abseits mit weniger Futter wo dann auch dein Köder liegt. Das hilft dann und wann sich die kleinen Fische vom Hals zu halten.

    Zum Futter selbst: Probieren ist hier das Zauberwort. Mein Angelfreund und ich versuchen je nach Gewässer immer das richtige herauszufinden. Mal geht es mit Vanille, dann mit Rum oder manchmal auch ohne Zusatzstoffe. Manchmal funktionieren die Haferflocken, manchmal nicht. Es ist nicht einfach....
    Das gleiche gilt auch für den Köder: Wurm, Made, Hundefutter, Mini-Boilie, Heilbuttpallets oder auch Made/Mais Kette.

    Viel Glück
     
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  13. tinchie

    tinchie Petrijünger

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    Zur Futtermischung: Die finde ich ziemlich voll geproppt. Ein einfach Futtermischung aus dem Laden ohne viele Lockstoffewürde auch ausreichen. Was bei mir sehr gut geht ist das Jenzi Lockfutter Konzentrat (hier) zusammen gemixt mit einem Grundfutter (1:2 anmixen) das sollte zum Feedern reichen.

    Es ist auf jeden Fall wichtig, dass du erstmal die kleinen Fische anlockst, dadurch werden die größeren Exemplare aufmerksam und gehen langsam zur Futterstelle. Versuch mal ein Futterkorb mit Futtermix und kleinen Castern. Darauf fliegen die Weißfische. Immer wieder mal den Futterkorb neu befüllen und wieder reinwerfen. Evtl. auch mal auf längere Distanz versuchen und Futterkorb länger drinnen lassen. Als Köder sind Mückenlarven super für Brassen.
     

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