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  1. #1
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Angeln mit Stellfischmontage

    Hallo Leute,

    ich möchte dieses Jahr an einem Fluss gezielt den Hechten nachstellen. Der Fluss hat es in sich. Strömungsgeschwindigkeit im Normalfall bei etwa 3 Metern pro Sekunde (!), ziemlich verwilderte und schwer zugängliche Uferstrecken, viel Kraut. Aber eben auch viel Hecht:

    DSCN4341.jpg

    Habe die Jahre zuvor schon die Spinne geschwungen, auch mit Erfolg. Nur an viele richtig gute Stellen kommt man damit nicht ran. Deshalb die Idee es mal mit Stellfischrute und toten KöFi zu versuchen.

    Die Hechte vermute ich hinter der Steinschüttung. Das ist etwa 4 bis 5 Meter weit draußen und bis zu 2 Meter tief. Das ganze stelle ich mir etwa so vor:



    Hat von Euch Jemand Erfahrung mit dieser Art Angelei und kann mir bitte paar Tipps zu Gerät und Montage geben?

    LG,
    Peter

    Geändert von FM Henry (11.01.2015 um 17:37 Uhr) Grund: so ist es einfacher
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  2. #2
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Hi, Stellfischrute/Montage funktioniert.
    Der Drill istit solch einem Knueppel natürlich kein wirklicher Spaß.

    Tipp: bevor Du teure Anschaffungen machst: oftmal genuegt auch eine Karpfenrute mit auftreibender Grundmontage.
    mfg Jens


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  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Neutzel für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Ein Problem bei Grundmontage ist die Strömung. Mit KöFi dran ist der Strömungsdruck so groß, der versetzt mir sogar ein 200g Noppenblei. Am Ende setzt sich das Blei meist zwischen den Steinen fest. Deshalb dachte ich an eine Posenmontage ohne Grundkontakt. Ob das bei der Strömung funktioniert weiß ich nicht.

    Dazu kommt, dass die Rute ja so 6m plus haben müsste. Damit der Strömungsdruck die nicht durchbiegt müsste das ein ziemlich steifer Stock sein. Und das Landen stell ich mir mit dem ganzen Gemüse am Ufer auch nicht ganz easy vor. Also für Geräteempfehlung oder wenn Jemand ne andere gute Idee hat - einfach mal rausblubbern lassen
    Geändert von Peter85 (11.01.2015 um 12:22 Uhr)
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  5. #4
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Zitat Zitat von Peter85 Beitrag anzeigen
    Ein Problem...die Strömung
    .... versetzt mir sogar ein 200g Noppenblei. Am Ende setzt sich das Blei meist zwischen den Steinen fest.
    Ob das bei der Strömung funktioniert weiß ich nicht.
    6m plus haben müsste.
    Haste Dir doch selbst beantwortet...
    Btw.: Welcher Fisch wartet und lebt in socher Stroemung? Da kannst Du, falls am Rand od Kehrstroemung was lauert, ein Koefi/Fetzen mit der einworfenen Posenmontage vorbeidriften lassen.

    Oder Wallerstyle: Boje oder Steinmontage setzen.
    Wenn ein 200gr Blei floeten geht, brauchst Du mit der Stellfischrute gar net erst anruecken.

    Meine Meinung
    mfg Jens


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  6. #5
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Da fehlt mir die Erfahrung. Wieviel Blei brauch ich schätzungsweise denn bzw. wieviel Tragkraft der Schwimmer, um nen KöFi einigermaßen grundnah zu halten? Driften sollte ja nicht mehr das Problem sein, hängt ja am Stock...

    Die Hechte stehn dort an der Kante in Grundnähe, das weiß ich. Dort ist vermutlich weniger Strömung. Nur die Schnur und alles was dran hängt kriegt den Strömungsdruck halt trotzdem ab.

    Mir gehts eigentlich nur um eins: Hab ich mit der Idee ne relle Chance, oder wird die Montage am Ende so elefantös, dass ich mir das Geld fürs Tackle gleich sparen kann.
    Geändert von Peter85 (11.01.2015 um 18:07 Uhr)
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  7. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von Spinnfischer-DN
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    Also ich hatte vor es mit der Stellfischrute nach der Schonzeit am Rhein zu versuchen. Vorn am Buhnenkopf wo der Gumpen ausgespült ist vom Kehrwasser.
    Hier gibt's keinen José, hier bin ich glücklich

  8. #7
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    Hallo !
    Schau dir das mal an



    Ansonsten gibt es eine Menge andere Videos übers Stellfischangeln .

    MfG
    Geändert von FM Henry (23.01.2015 um 05:20 Uhr) Grund: so ist es besser

  9. #8
    Petrijünger
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    Hallo,
    ich bräuchte eure Hilfe. Hab mir vor kurzem eine Stellfischrute gekauft um bei einem Fließgewässer (max. 1,50m tief) bei und auf Aal zu gehen. Da es ja nachts oft schwierig ist, interessante Stellen unter Bäumen z.B. anzuwerfen, dachte ich mir, mit der Stellfischrute wird das Problem gelöst. Den gewollten "HotSpot" kann ich zwar jetzt mit der Posenmontage gut erreichen, habe aber jetzt im Gegensatz zur Grund-Blei-Montage folgende Probleme: 1. die montierte Pose (bisher ca. 10-20gr) liegt fast waagrecht auf dem Wasser und 2. der Wurm blubbert in der Verlängerung etwa 20 cm unter der Oberfläche hin und her. Für den Ansitz auf Aal ist mir das eigentlich zu unruhig. Was mach ich falsch?
    Bin gespannt auf eure Antworten
    Gruß
    Axel

  10. #9
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    Zitat Zitat von Schuppenfreund Beitrag anzeigen
    1. die montierte Pose (bisher ca. 10-20gr) liegt fast waagrecht auf dem Wasser und 2. der Wurm blubbert in der Verlängerung etwa 20 cm unter der Oberfläche hin und her. Für den Ansitz auf Aal ist mir das eigentlich zu unruhig. Was mach ich falsch?
    schiebe die Bebleiung schön kompakt zusammen(auf wenige Zentimeter) oder benutze gleich ein entsprechendes Kugel/Birnenblei. Dieses sollte sich knapp über Grund befinden.
    Auch glaube ich, du angelst mit deinen 10-20gr einfach zu leicht. Ist aus der Ferne schwer zu beurteilen.

    Gruß Jörg
    über Gewässermeldungen mit tatsächlichen Bestand an Karauschen,speziell Elbe/Elster-Kreis, wäre ich euch sehr dankbar.

  11. #10
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    Hallo Jörg,
    danke für die Rückmeldung. Strömung schätze ich so auf etwa 1m/s. Bisher hatte ich meist Kugelblei auf der Hauptschnur. Würde ich eine 30gr (oder mehr) Pose besser zum stehen bekommen? Ich hatte bisher immer die Befürchtung, dass das dann eine zu schwere Montage wird.
    Gruß
    Axel

  12. #11
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    Zitat Zitat von Schuppenfreund Beitrag anzeigen
    Ich hatte bisher immer die Befürchtung, dass das dann eine zu schwere Montage wird.
    ....es gibt da so eine Faustregel. Immer so leicht wie möglich... aber eben auch so schwer wie nötig. Es bringt dir nichts leicht zu fischen, aber den Köder nicht zum Fisch(Grund) zu bekommen.
    So ist es durchaus möglich, 30g oder auch mehr benutzen zu müssen. Auch nehmen Fische den Köder in Fließgewässern meist energischer, da ihnen die gewohnte Nahrung sonst vorbeitreiben würde. So fein/leicht wie in stehenden Gewässern ist da wirklich nicht nötig.

    Gruß Jörg
    über Gewässermeldungen mit tatsächlichen Bestand an Karauschen,speziell Elbe/Elster-Kreis, wäre ich euch sehr dankbar.

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Koalabaer für diesen nützlichen Beitrag:


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