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  1. #1
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Smile Tipps zum Streamerfischen

    Hallöchen Zusammen,

    hier mal einige grundlegende Tips zum Streamerfischen, als Beispiele dienen die verschiedenen Modellen, welche ich unter SW-Conehead Streamer im Fliegenlexikon vorgestellt habe.


    Solche Modelle wie der Huchen Streamer "Rainbow "oder "Browni" und der Barsch als Hechtstreamer sind nicht beschwert und sollten daher mit einem Schusskopf an einer Intermediate-, Sinktip- oder Sinkline gefischt werden.



    Je nach Gewässer und Zielfisch sollte man dann auch die Köderführung anpassen, man zieht ihn mit langen Zügen, bei Huchen und Großforellen im Fluß nicht zu langsam, beim Hecht nicht zu schnell, beim Lachs jedoch gemütlich. Hierzu solltet Ihr mindestens Ruten der Klasse 8 oder Zweihandruten der Klasse 9/10 verwenden.

    Der kleinere Forellen Streamer „Trouty“ aus dem Beitrag ist ca. 7 cm lang und imitiert eine Forelle im Jugendkleid. Er ist sehr gut auf große Bach-, Regenbogenforellen und Saiblinge.



    Da „Trouty“ zusätzlich mit einem dünnen Bleidraht unter dem Körper beschwert ist taucht er auch in die tiefsten Gumpen und Kehren hinab.
    Durch sein Eigengewicht kann der Streamer gut mit der Schwimmschnur, an einem der Tiefe entsprechend langem, angepassten Vorfach, gefischt werden.
    Durch ruckartiges Einziehen von jeweils ca. 30 cm der Schnur und einer anschl. Pause von ca. 2 Sek. imitiert man ein kopfüber zum Grund torkelndes Fischchen.
    Das gleiche gilt für den noch etwas kleineren, ca.5-6 cm großen Forellen Streamer „Carp“.


    Diese Streamer sind schon mit 5/6er Ruten fischbar, allerdings bei weiteren Würfen ist eine 7/8er zu empfehlen.

    zu den Fotos:
    mit Browni-Streamer gefangener Hecht (leider ist das Muster nicht so gut erkennbar)
    Saibling mit Carp
    Saibling mit Trouty

    :wink Petri Heil
    Euer stephan
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    Geändert von Stephan Wolfschaffner (11.12.2008 um 20:23 Uhr)

  2. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Schweizer Avatar von gotzi
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    Schnell eien kleine zwischenfrage ... habe gehört das sich Streamer sehr gut fürs Nachtangeln eignen ?!? stimmt das?
    Petri Grüsse aus der Schweiz

    Gotzi

  4. #3
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Gar keine Frage, sie eignen sich hervorragend, aber das Werfen in der Nacht ist noch um einiges schwerer wenn du nichts siehst. Anfangs am besten vom Boot aus, denn das Waten in der Dunkelheit ist auch gefährlich - sollte man nicht alleine machen und das Gewässer sollte man gut kennen.

    stephan
    Geändert von Stephan Wolfschaffner (24.10.2005 um 18:00 Uhr)

  5. #4
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    .....und da hab ich noch einen Streamer vergessen der sicherlich zu den ganz Erfolgreichen zählt wie man hier auch sehen kann,



    der graue Koppenstreamer (hier hat eine Variante mit Conehead einen Saibling beim BellyBoatfischen aus der Tiefe gelockt) und der schwerere Koppenstreamer aus unserem Lexikon.

    Petri Heil

    stephan

  6. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Superprofi Petrijünger Avatar von Goderich
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    Mal ne kleine Frage zum Thema:

    In der langen, grausamen Salmoniden-Schonzeit wollte ich gern mal mein Glück mit den herbst- und winteraktiven Räubern veruchen. Vor allem Barsche aber auch kleinere Hechte hab ich da im Visier, da ich mein 6-er Gerät nicht an einem Großräuber vernichten will.

    Wie groß sollten Streamer sein und welche Stahl?-Vorfächer sollte ich fischen?
    Wie heftig zieht so ein "Grashecht" im Verhältnis und wo finde ich die Räuber?

    Ich hab leider sehr wenig (beim Hecht sogar gar keine) Erfahrung mit der Fischerei auf Räuber in der kalten Jahreszeit. Zeit das zu ändern!!!
    ...sagt Steffen

  8. #6
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    Jute Frage Goderich...jute Frage..da bin ich aber mal gespannt wie ein Flitzebogen.
    Verbindung von Vorfach und Stahlvorfach? Pitzenbauerring?
    Son bischen weiß ich schon...aber mal was Handfestes währe schön.
    Am Besten bebildert.

    Wir haben hier genug Gewässer, mit Potenzial für das Streamerfischen auf Räuber...
    Son paar kleine Mäuse aus Fell und Fischimitationen werde ich mal einstellen.
    Hoffe das die was taugen
    bis denne
    Willi

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jungpionier für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Angelhaken
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    Ich kann dir dazu nicht viel sagen, nur soviel, daß der große Hecht auch bei einem kleinen Köder nicht fragen wird, ob er beißen darf
    Also sollte daß Gerät auf jeden Fall so ausgelegt sein, daß es auch einen "großen" Hecht ab kann...


    MFG, Daniel
    Gruss, Daniel

    Mit dem, was ich nicht weiß, könnte man ganze Bibliotheken füllen

  11. #8
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Hallo Gody,

    bei meinen Hechten hab ich bisher meistens auf Stahl verzichtet und mit Vorfachspitzen von 0,30 mm hatte ich bei einem sanften Drill mit der 6er Rute keine Probleme, bei extrem Situationen knote ich die Vorfachspitze direkt an das Tönnchen vom Stahlvorfach und hänge den Streamer im Wirbel ein. - Das ist aber nichts für die 6er Rute.

    Da du unsere Streamer im Lexikon schon kennst und die Barschberichte auch, hab ich hier noch zwei Muster die sehr fängig sind - aber leider etwas zeitaufwändig. Gemacht sind sie aus glasklarem 2-Komponenten Kleber der in 2 Min anzieht. Das Ganze wird dann in vielen Schichten geformt. Innen ist ein Glizzergeflechtschlauch und Federn o.ä. werden abgebunden und hinterher mit Sekundenkleber in vorgestochene Löcher eingeklebt. Man kann ihn dann noch mit 3D-Augen und einigen Farbstrichen mittels einem Edding (z.B. Kiemen) tunen.

    Petri Heil

    Stephan
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  12. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  13. #9
    Superprofi Petrijünger Avatar von Goderich
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    Vielen Dank für die Infos und Muster!

    Wegen des Vorfaches hatte ich noch Zweifel gehabt. Es soll keinesfalls stärker als die Hauptschnur sein. Schon dem Fisch zu Liebe!

    @ Daniel: Du hast schon Recht, dass mich ein Hecht nicht fragen wird, ob er zu groß ist oder nicht aber das tut er beim Barschangeln auch nicht. Trotzdem kann ich dabei kein Hechtgeschirr einsetzen, wennn ich Barsche fangen will oder?
    ...sagt Steffen

  14. #10
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    ...bezüglich der Epoxy Muster gibt es jetzt auch eine ausführliche Bindeanleitung für einen EpoxyBarsch


    Das Muster ist vom Hakenöhr bis zur Schwanzspitze 5,5 cm lang und eignet sich hervorragend auf Barsche.
    Zur Führung der "Epoxyden" kann ich nur sagen, daß es ganz am Gegenüber liegt.
    Mal ist es ein sehr ruckartiges und wirr aussehendes Herumgezupfe und dann sind es wieder langsame lange Züge die sie zum Anbiss verleiten.
    Probiert ruhig alles mal aus, wenn sie nicht so wollen kann man sie auch mal springen lassen.

    Die Epoxyfischchen lassen sich auch gut mit der Spinnrute fischen.

    Viel Spaß
    und
    Petri Heil
    Stephan

  15. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  16. #11
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    Trotzdem kann ich dabei kein Hechtgeschirr einsetzen, wennn ich Barsche fangen will oder?
    Seh ich komplett anders...schon aus waidgerechten Sichtpunkten.
    Wenn viel Hecht vorhanden dann muß auch demnetsprechend gefischt werden.
    Ein feines Stahlvorfach stört auch keinen richtigen Barsch.

    Willi

  17. #12
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    Zitat Zitat von Jungpionier
    Seh ich komplett anders...schon aus waidgerechten Sichtpunkten.
    Wenn viel Hecht vorhanden dann muß auch demnetsprechend gefischt werden.
    Ein feines Stahlvorfach stört auch keinen richtigen Barsch.

    Willi
    Gar keine Frage!

    Ich meine auch weniger den Stahl, als die Rute und die Schnur.
    Beim Fliegenfischen würde ich für Hecht mindestens eine Rute der Klasse 8 nehmen. Das Vorfach wäre mindestens 30-er Mono. Wenn ich allerdings mit kleinen Streamern und Nymphen die Barsche verführen will ist's meines Erachtens Quatsch mit solchen Kanonen auf Spatzen zu schießen.

    Soweit ich weiß, ist der Stausee, auf den ichs abgesehen habe ohnehin kein Hechtgewässer. Es gibt zwar welche, Leitfisch und einziger Besatzfisch sind aber Salmoniden. Das schönste ist, dass für die Regenbogenforelle in diesem Gewässer keine Schonzeit existiert. Die ist also im Winter fällig.
    Die Äsche ist ganzjährig geschont, sorgt daher aber erfolgreich selbst für den Arterhalt. Find ich Klasse!!!

    Wenn ich das Gewässer besser kennengelernt habe werde ich selbstverständlich darüber berichten.
    ...sagt Steffen

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