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  1. #1
    Petrijünger
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    Karpfen am Ufer?

    Hallo,mein Freund und ich waren letztes Wochenende angeln und haben einen Tag davor angefüttert.Mein Feund fütterte viel weniger an ca. 400g und ich 700g am Abend war ich aber nochmal da und habe nochmal ca. 400g und ein paar Boilies angefüttert.Der Futterplatz von meinem Freund war ca. 20m vom Ufer entfernt und einfach sinnlos rausgeknallt,ich jedoch habe mir eine kleine schilfkante ausgesucht wo ein Baum ins Wasser ragte und einige Wurzeln sich ins Wasser zogen.Bei mir war der Boden Steinig und viele Äste lagen im Wasser.Der Köder lag ziemlich dicht am Ufer etwa 3-5m und an dem Angeltag fütterte ich im Gegensatz zu meinem Freund noch ein bisschen an(Mein Köder lag weit von unserem Rastplatz weg).

    Mein Freund fing einen 14 Pfund Karpfen und ich hatte nichtmal ein Biss.
    Wir haben ca. 3,5 Stunden geangelt und es war Nachmittag.

    Woran lag es das ich trotz besseren Bedingungen nichts gefangen habe?
    Was soll ich besser machen?
    Brauche ich einen neuen anderen Futterplatz?

  2. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von Nachtschwärmer_80
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    @ typiex

    Versuchs mal mit weniger Futter, anderer Platz.
    Nicht gleich aufgeben, ausprobieren und immer wieder aufs neue. Und die Fische so finden.Dan wird das früher oder später zum Erfolg führen

    Gruß Nachtschwärmer_80

  3. #3
    Petrijünger
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    Guten Abend,

    dieses Erlebniss musste ich als jung angler auch öfter machen.
    Alle haben von Ufer nähe und schilfkante geredet. Angel dort da fängste hieß es immer.

    Jedoch habe dich dazu gelernt mit jedem Ansitz und habe bemerkt das die Karpfen an meinem Futter platz einfach vorbei zogen und eine ganz andere Fressroute hatten.

    Mein Tipp : Beobachte das Gewässer mal ein paar Tage lang, durch aufsteigende Bläsen verraten Karpfen ihre Fressrouten (klar grundeln auch andere Fischarten jedoch sind Karpfen verräterischer) und merk dir diese Route oder zeiche sie gar in eine Skizze deines Gewässers .. und Fütter auf dieser Route mit WENIG Futter an. 250g Grundfuttermix und 2-2,5k Boilies in 2 Futtertouren reichen völlig aus. Lege diese Futtertouren auf den 4 und den 2 Tage vor deinem Ansitz (bsp. du angelst am 24.06. dann fütter einen teil am 20.06 und den anderen am 22.06. an) dann nochmal am Tag deines Ansitzes ca 2 h vorher (wenn möglich) nochmal eine Handvoll Boilies.

    Dies hat mir bis jetzt bei ca 85% meiner Ansitze einen Fisch beschert wenn er auch nicht immer Kapital war aber bei mir im Gewässer sind eh wenig Kapitale.

    Also in zusammenfassung : Beobachten, Wenig futter, viel erreichen.
    Und nicht vergessen Glück gehört immer dazu. Einfach dran bleiben!
    Der Erfolg kommt von ganz alleine

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an _Sting_ für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #4
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    Also von der wahl deines platzes war es schon gut, bzw hört sich gut an.
    Wurzeln,Äste, Ufer nähe usw.

    Du fischst aber bestimmt doch mit 2 Ruten oder nicht?

    Dann leg das nächste mal eine an das Ufer und die andere sofern du kein boot und echolot hast oder nicht benutzen darfst, legst du die andere einfach mal weiter rein.

    Dann siehst du auch bald wo mehr oder weniger geht.
    Und in der zeit wo du angelst kannst du ja das Gewässer beobachten und erforschen.

    Noch kurz was zu den 3,5 std.: Ist ja nicht wirklich lange, da kannst du nicht so viel erwarten aber dein Kumpel hatte wohl den richtigen Platz getroffen und den passenden Köder verwendet.

    Aber so wirklich eine richtige Antwort auf deine Frage gibt es nicht, den wenn ich richtig auf deine frage antworten möchte dann müsste ich dein Gewässer kennen.
    Daher gibt es meist nur allgemeine Tipps du wo aber eventuell auch gar n icht auf dein gewässer zutreffen könnten.

    Des weiteren spielt auch die tageszeit und das Wetter eine Rolle, ist meist durchaus so das der eine Platz eigentlich gut wäre aber nur ab der Dämmerung oder mittig an der tiefsten Stelle auch gut wäre aber eben im kalten oder warmen Wetter.

    Da git es einfach zu viele Faktoren wo man kennen müsste, auch wenn du auf der Fressroute fischst ist es noch lange nicht gesagt das auch einer beisst.

  6. #5
    Moderator / Tinca-Fan Avatar von angelhoschi76
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    Hallo,

    Nach einem einzigen Ansitz mit 3,5h Stunden kann man noch keine Rückschlüsse ziehen, ob Deine Stelle unproduktiv ist oder nicht. Das ist viel zu wenig Zeit gewesen und einen Karpfen in 3,5h habt Ihr ja erwischt. Das ist nicht so schlecht und der Platz scheint nicht komplett verkehrt zu sein. Oft kommen die Karpfen ufernah zum Fressen in den frühen Abend und Nachtstunden. Wann habt ihr denn zusammen gepackt? Wahrscheinlich bevor es dunkel wurde. Wie tief ist denn das Wasser an Deiner recht interessant klingenden Stelle?

    Noch etwas: Du hast es ja bestimmt mit einer Festbleimontage versucht. Dabei bekommt man nun mal leider nicht jeden Biss mit, erst wenn ein Fisch das Blei ein Stück bewegt wird der Biss signalisiert. Wenn Du wissen möchtest, ob sich an Deiner Stelle Fische aufhalten, dann angel mal einen Nachmittag mit einer Pose oder einer normalen Durchlaufgrundmontage mit Mais oder Wurm. Dann wirst Du schnell sehen, ob sich dort Weißfische aufhalten und wer weiß, vielleicht ist auch der ein oder andere Karpfen dabei. Grundsätzlich ist es nämlich so, wo sich viel Weißfisch aufhält gibt’s Nahrung und das wissen die Rüssler auch. Wo kein Weißfisch ist, werden die Karpfen auch eher nur auf der Durchreise vorbei kommen.
    Viele Grüße
    Angelhoschi76


    Heute ist Angelwetter... denn angeln kann man bei jedem Wetter!

  7. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei angelhoschi76 für den nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Das läßt sich nie so pauschal sagen, es kann jeden Tag anders sein. Fressrouten sind nichts statisches, sie orientieren sich nach der Verfügbarkeit von Futter. Wenn der Wind das warme Wasser an ein Ufer drückt oder es in einer Flusskurve einen Prallhang gibt, so sind dies die Stellen wo ich zuerst ufernah fische. Teilweise kann man dann Karpfen auf Sicht fangen und ihnen zusehen wie sie den Köder nehmen.
    In der größten Sommerhitze fange ich für gewöhnlich weiter draussen, brauchte aber noch nie Gewaltwürfe.
    Aber auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Die Fische können sich von einem Tag auf den anderen ganz anders Verhalten. Nur eine feststehende Regel konnte ich bisher vermerken. Topplatz ist bei mir ein Badestrand den die Karpfen nachts aufsuchen um den aufgewühlten Boden abzugründeln.
    Ufernah angele ich ausschliesslich mit Pose. Weiter raus mal mit Waggler oder Festbleimontage. Kommt immer auf die äusseren Bedingungen an.
    Gruss und Petri
    Oliver

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Holtenser für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Einfach nur Angler Avatar von Pablo
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    Da ich mittlerweile nicht mehr geziehlt auf eine Fischart losziehe, erspare ich mir auch den Stress des Vorfütterns.
    Vielfach ist man dadurch, vorallem bei fehlender Gewässerkenntniss, extrem auf ein paar vermeintlich interessant aussehende Stellen fixiert. Mittlerweile zieh ich mit ner guten und leichten Allroundausrüstung los. Beim anfänglichen Spinnfischen um´s Gewässer sind zu 90% Aktivitäten der so beliebten Rüssler auszumachen. Sollte das der Fall sein, schnapp ich mir meine leichte Grundrute und werfe eine Festblei oder eine Oberflächenmontage an die ausgemachte Stelle. Meist führt dies nach kurzer Zeit zum Erfolg.

    Um nochmals auf Deine Fragestellung einzugehen:
    Ich würde, per unsicherer Ferndiagnose (-:, behaupten, dass der Platz Deines Kumpels doch schonmal ganz vielversprechend zu sein scheint. Immerhin habt Ihr dort ja einen Karpfen überlisten können. Dem Tipp von einem meiner Vorschreiber schließe ich mich zudem an, meist sind die frühen Morgen- oder Abendstunden für Karpfen in Ufernähe recht vielversprechend.

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pablo für diesen nützlichen Beitrag:


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