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  1. #1
    Petrijünger
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    Fliege an "normaler" Rute

    Hallo zusammen,

    mein Verein hat einen Bach der 3 bis 4 Meter breit und im Durchschnitt 70 bis 80 cm tief ist. Letztes Jahr habe ich dort im Sommer immer wieder Forellen an der Oberfläche gesehen, die nach irgendwas geschnappt haben. Ich habe dort mit Wobblern gefischt, allerdings hat keine der Forellen gebissen, also die die ich an der Oberfläche gesehen habe. Jetzt habe ich die Idee gehabt es mit Fliegen zu probieren. Allerdings ist der Bach sehr zugewachsen, sodass man mit der Fliegenrute nicht genügend Platz hat, also habe ich jetzt die Frage, ob man die Fliege auch einfach an einen Wirbel hängen kann oder sie einfach an die Hauptschnur binden?

    Schon mal danke für die Antworten.

    MFG angler patrick

  2. #2
    Petrijünger
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    Also mit wirbel denke ich lässt der Fisch bei nem Biss sofort wieder los,was mir spontan einfällt währ ein spirolino einbauen oder ne Pose hin treiben lassen mit Fliege natürlich !

    Ps tipp von meinem Schwiegervater : Denn Fisch den du siehst der sieht dich auch und Beisst nicht mehr !!!

  3. #3
    Petrijünger
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    Könntest du mir bitte das angeln mit dem Sbirolino genauer erklären, da ich in diesem Bereich noch keine Erfahrungen habe, wie das so vor sich geht.

    MFG

  4. #4
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Eine Möglichkeit wäre auch das sog. Tippfischen oder engl. "Dapping". Aber auch das geht nur an einigermaßen freien Stellen. Man fischt mit einer ca. 4 Meter langen, leichten Rute und kleiner Stationärrolle, bespannt mit Schnurstärke 0,15 - 0,20 (höchstens). Eine künstliche Fliege wird an das untere Ende der Schnur angeknüpft. Sodann benötigt man Rückenwind oder zumindest Wind schräg von hinten. Die Fliege an der unbeschwerten Schnur wird einfach "flattern" gelassen und über dem Wasser bei dann gesenkter Rute abgelegt. Aber: man benötigt, wie schon gesagt, eine einigermaßen freie Stelle und einen nicht zu leichten Wind von hinten.
    Früher wurde oft so gefischt obwohl diese Methode nicht die Vorläuferin des Fliegenfischens war. Doch die Erfolge damit sollen sehr gut gewesen sein. Heute sieht man diese Methode kaum noch, aber, wenn die Büsche nicht zu hoch sind, wäre es vielleicht hier eine Möglichkeit.
    Gruß
    Eberhard

  5. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von Aalfuchs
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    Auch der sogenannte Flitzebogen mit der Fliegenrute wäre dort noch möglich. Ist ne alte Technick, für verwachsene, sehr schwierig zu erreichende Stellen in kleinen Bach.Leider ist die Technick etwas in vergessenheit geraten :-( Ist auch nicht einfach muss ich sagen, da ich das selber schon mal probiert habe. Aber leider Erfolglos :-)

    MfG Aalfuchs

  7. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Aalfuchs für den nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Petrijünger
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    Am besten benutzt du die Foren suche da das schon duzende mal erklärt wurde !

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pady für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #7
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    Zitat Zitat von angler patrick Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    mein Verein hat einen Bach der 3 bis 4 Meter breit und im Durchschnitt 70 bis 80 cm tief ist. Letztes Jahr habe ich dort im Sommer immer wieder Forellen an der Oberfläche gesehen, die nach irgendwas geschnappt haben. Ich habe dort mit Wobblern gefischt, allerdings hat keine der Forellen gebissen, also die die ich an der Oberfläche gesehen habe.
    Im Sommer hat man an vielen Gewässern das Problem, dass die Forellen eher auf Insekten stehen und Köder wie Spinner und Wobbler konstant ignorieren oder dann extrem wählerisch sind.
    Für diese Monate habe ich für mich folgendes ausprobiert und hatte damit gute Erfolge:
    Matchrute mit 3,60m und einem Wg. von 5-25gr., einen kleines Stückchen von einem Ast, ca. 6-7cm lang und halb so dick wie mein kleiner Finger dienst als Pose und wird mit 2 kleinen Gummischläuchen aus einer Knicklichtpackung auf der Schnur fixiert (dient in erster Linie dazu, dass du Gewicht zum werfen hast und Ästchen sehen natürlich aus und landen immer mal wieder im Wasser), 19er Fluocarbonschnur, selber gebundenes Vorfach auch aus Fluo mit kleinem Haken direkt an die Hauptschnur geknotet. Köder kann man dann mal alles durchprobieren, was schwimmt.

    Gruß
    Tackle:
    - Shimano Catana CX 240 H + Shimano Catana 3000 SFB
    - Sänger Allround Pro-T 90 + Sänger Ultra Tec Runner
    - Cormoran Topfish Forelle + Exori JetStream V16 30

    Größte Fische 2012:
    - Bachforelle 41 cm
    - Regenbogenforelle 58 cm
    - Karpfen 52,5 cm

  11. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei TroutHunter85 für den nützlichen Beitrag:


  12. #8
    Petrijünger
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    Hallo,
    Also erstmal zur Behauptung Fische die ich sehe, sehen mich auch und beißen nicht! Das ist totaler Quatsch!!!!! Wenn du dich stromauf bewegst, sehen dich die Fische vor dir nicht. Du must schauen was bei dir am besten geeignet ist, sind die Ufer relativ frei, kann man gut Tippfischen wie schon beschrieben. Ist es eher bewachsen und der Einsatz von kurzen Ruten nur möglich, würde ich ne Spinne nehmen bis so 15-20gr und weicher Aktion, Hauptschnur kann geflochten oder mono sein und dann ein mono Vorfach so 16-18er einschlaufen, keinen Wirbel, daran dann die Fliege. Das notwendige Wurfgewicht kannst du verschieden erreichen, davon abhängig wie weit du werfen must. Es gehen kleine durchsichtige Posen oder Wasserkugeln die du auf die Hauptschnur machst, die Idee mit dem Zweig ist auch nicht schlecht! Vorfachlänge würde ich min 1m nehmen.

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  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an trout67 für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo Patrick,

    das fischen mit einer Fliege an einer "normalen" Rute dürfte schwer sein, wenn nicht sogar unmöglich. Versuche es mit einer Wasserkugel. Ansonsten probier das Tipangeln, dass sollte passen.

    Viel Erfolg und berichte, wie es war mit der "Fliegenfischerei".

    Gruß, Fliege 2

  15. #10
    Petrijünger
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    Na da sind doch jetzt schon SEHR hilfreiche Tipps gekommen, ich glaube ich werde es mal so ausprobieren, wie trout67 es beschrieben hat. Das hört sich sehr interessant an. Das Tippfischen werde ich vielleicht auch mal ausprobieren, wenn mal genug Wind geht.

    Berichten werde ich sicherlich, aber im Moment ist ja sowieso noch Schonzeit und ich muss jetzt erst mal einkaufen gehn. Kann mir vielleicht jemand noch eine Fliege empfehlen oder ist das hier ziemlich egal?

    MFG

  16. #11
    Profi-Petrijünger Avatar von Raven0263
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    Das dürfte wohl die nächste Schwierigkeit bei deinem Unterfangen sein.
    Die richtige Fliege.
    Wenn ich es richtig verstanden habe ist das Wasser klar.Somit kann sich die Forelle schon von weitem anschauen was da kommt.Kommt die falsche Fliege oder wird sie falsch "serviert" reagiert sie überhaupt nicht.
    Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg.
    zum angeln geboren
    zum arbeiten gezwungen

  17. #12
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Patrick,
    um die "richtige" Fliege sreiten sich seit Generationen die Fliegenfischer.
    Wenn Forellen steigen, dann entweder, weil gerade ein Schlupf einer bestimmten Fliegenart (z. B. Maifliege) stattfindet, oder weil einfach viel Insekten herumfliegen und dabei auch auf dem Wasser landen. Findet ein größerer Schlupf statt, sollte man schon die Fliege in der Dose haben, die gerade "in" ist. Wenn aber die Forellen nach allem steigen, was auf dem Wasser landet, kann man eigentlich nicht so sehr viel falsch machen. Fliegen nicht über Größe 12 sollten dann wohl Erfolg bringen, es sei denn, Du siehst, daß deutlich größere Fliegen "wassern". Letztendlich wirst Du nicht umhin kommen, ein gewisses Fliegensortiment mit Dir zu führen. Wenn Du 4 - 5 verschiedene Trockenfliegen jeweils in 3 Größen bei Dir hast, wirst du kaum in Verlegenheit kommen.
    Wenn der Wind für das Tippfischen nicht geeignet ist, dann solltest Du bei einem so schmalen Bach den Tipp mit der Wasserkugel probieren. Sie sollte an einem schmalen Bach so klein wie irgend möglich sein.
    Wünsche Dir viel Erfolg.
    Gruß
    Eberhard

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Eberhard Schulte für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #13
    Profi-Petrijünger Avatar von Wassy
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    Die Montage mit der Wasserkugel kann ich nur empfehlen! Ich habe mal vor Jahren in Schottland an einem großen See viele gute Bachforellen und eine Seeforelle gefangen. Habe es mir ganz einfach gemacht. Ein paar Fliegen als eine Art Paternoster an die Hauptschnur gebunden und am Ende eine Wasserkugel. Hat super funktioniert und war sehr fängig!

  20. #14
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    Hallo,

    es ist ein großer Unterschied, ob ich an einem See oder am Bach mit einer Wasserkugel fische.

    Eine Trockenfliege muß völlig unbeeinflußt mit der Strömung abtreiben.
    Keinesfalls darf sie "dreggen", d.h. über die Wasseroberfläche gezogen werden.
    Die Fliege treibt aber völlig anders als die Wasserkugel und beginnt nach kurzer Zeit zu dreggen. Wenn das passiert, muss ich einholen, ein weiterfischen macht dann keinen Sinn mehr und verscheucht nur die Fische.

    Das gleiche passiert beim Fliegenfischen. Auch hier treibt die Fliege anders als die Wurfschnur und beginnt irgendwann zu dreggen. Die wirksame Fischstrecke beträgt dann oft nicht mal 1 Meter, bevor ich neu werfen muss.
    Das Abheben der Fliegenschnur geht aber ohne den Fisch zu vergrämen.
    Ich lasse durchtreiben und hebe hinter dem Fisch die Schnur ab.

    Mit der Wasserkugel musst du dann aber die gesamte Montage bis zu dir herankurbeln.

    Ob das die Fische lange mitmachen, wage ich sehr zu bezweifeln.

    Winde

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  22. #15
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    Es gab ja viele Tipps für dich hier, lass dich aber nicht verrückt machen und probier es einfach aus! Wenn du eine Trockenfliege benutzt, solltest du sie unbedingt fetten, da sie sich sonst zu schnell vollsaugt und nicht mehr schwimmt. Zur Frage welche Fliegen hat Eberhard schon Tipps gegeben, aber ich rate dir auch mal ungewöhnliche Köder zu probieren! Bsp, am stark bewachsenem Bach mit überhängenden Bäumen hab ich schon gute Fische mit Käfer oder Raupenimitaten gefangen, da viel krabbelndes Getier vom Geäst ins Wasser fällt! Genauso das Dreggen der Fliege was als nachteilig beschrieben wurde, kann manchmal den Unterschied machen. Am wichtigsten ist, das du genau steigende Fische beobachtest und dir dazu deine Gedanken machst und ausprobierst! Übrigens wenn Forellen die Oberfläche durchbrechen, bedeutet das nicht zwangsweise das sie Fliegen von der Oberfläche nehmen, oft nehmen sie geschlüpfte Fliegen die vom Grund zur Oberfläche wollen, knapp darunter und brechen dabei beim Abdrehen mit dem Körper/Schwanzflosse durch die Oberfläche. Das kann man dann manchmal falsch deuten.
    Du siehst, alles nicht so einfach, aber lass dich nicht abschrecken! Es macht unheimlich Spass sich mit Forellen zu messen, für mich der reiz am fischen.

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  23. Der folgende Petrijünger sagt danke an trout67 für diesen nützlichen Beitrag:


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