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  1. #1
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Vertikalrute fuer die Bootsfischerei

    Moin,

    ich wollte dies Jahr verstaerkt vom Boot aus mit Gummis fischen.

    Bisher sind wir immer die heimischen Fluesse, spinnender Weise, runtergedriftet und haben dabei die Uferregionen staerker beangelt.

    Jetzt solls auch verstaerkt auf Stauseen, u.Ä. gehen.

    Ob Dropshot oder Jig, Stationaer oder Multi...das ist noch nicht ganz raus.

    Was mich interessiert ist die Aktion der dabei verwendeten Ruten.

    Einmal liesst man von extrem weichen Spitzen. Damit der Fisch das Aufnehmen des Koeders nicht merkt.
    Andererseits gibt auch Befuerworter von durchgehen straffen Ruten; wegen der Durchfuehlbarkeit und damit dem Gummi leichter Leben eingehaucht werden kann, eine weiche Spitze "schluckt" ja vieles.

    Nu bin ich verwirrt
    Geändert von Neutzel (11.02.2014 um 12:06 Uhr)
    mfg Jens


    ...manche Dinge greift man mit Worten so vergeblich an wie Geister mit Waffen

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  2. #2
    zeefix
    Gastangler
    Von einer der letzten Unterhaltungen weiß ich noch, dass du eine Veritas hast. Ich benutze zum Vertikalangeln die mit 28gr wg und bin damit sehr zufrieden. Ich nehme sie zum reinen Vertikalangeln und zum dropshot. Ich persönlich finde das ziemlichen Käse mit der "weichen" spitze. Das ist ne Angelart für Minibarsche. Und das der Fisch das nicht merkt....naja, ich erschrecke mich des öfteren wenn ein Fisch auf den Köder knallt, ich habe es noch nicht erlebt, dass ein Fisch da vorsichtig beißt.

    Also für mich sind die straffen Ruten, wie z.B. die Veritas mit ner Statio erste Wahl. Ich bin auch mir der Veritas zufrieden, es gibt sicher bessere aber sie reicht und macht Spaß. Sehr leicht ist sie ja auch.

    FAZIT: Wenn du gerne auf pimpelbarsche unter 12cm gehen willst und da auch die pure Erfüllung findest, hol dir lieber ne Ds-Rute mit Gummispitze und wenn du auch mal Zander oder Hecht vertikal ärgern willst, sollte es was bis 40/50gr sein. Die Veritas ist dafür sehr gut geeignet.

    Hoffe das bringt dich weiter :-)

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an zeefix für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Na, das ist doch mal ne Aussage, damit kann ich schonnal was anfangen.

    Equipment hab ich da, auch div. allerdings ist mein Boot nucht so groß, daher wollte ich vorher schon gern wissen was ich brauche/ mitnehme.

    Einwandfrei...muss ich nurvnich rauskriegen ob Dropshot oder Jig und wie ich die "Ecken" finde :-p
    mfg Jens


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  5. #4
    zeefix
    Gastangler
    Zum Vertikalangeln solltest du ein Echolot und einen Driftsack haben. Echolot ist die einfache Variante, geht aber auch mit Gewässerkarte, dann musst du dir allerdings Fixpunkte merken und vorher schauen wo die Kanten sind. Elektromotor ist natürlich perfekt, bei mir allerdings verboten, deshalb komme ich um den Driftsack nicht rum:-)

    Aufs blinde zu, ist Vertikalangeln nicht die beste Lösung :-)
    Da sollte man schon wissen, wo die Kanten oder Berge sind...sonst wird das schwer.

    Kleines Boot ist meiner Meinung super zum Driften, ich habe auch nur ein 3,60m Boot und klappt super!

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an zeefix für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Echolot: check
    E-Motor: check
    Veritas: check
    3,60: check
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Neutzel (11.02.2014 um 18:13 Uhr)
    mfg Jens


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  8. #6
    zeefix
    Gastangler
    Double check:-) hast du die lange Veritas? Ich habe die 2,10m Variante.

  9. #7
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Taeuscht...laenger is meine auch net.
    7-21g...angeblich.

    Jetzt gehts nur drum: mit dem Echolot bei jeder "Unebenheit" parken und die Gummis ablassen?

    Thats all? Kann ich ja gar net glauben dass das alles sein soll.
    mfg Jens


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  10. #8
    zeefix
    Gastangler
    Ne du driftest mit dem Köder über die verheißungsvollen Stellen und bleibst für Zander sehr grundnah. Bei Hechten kannst du das auch im Freiwasser machen, wenn du sie auf dem Echo siehst.

    Der Köder ist aber schon länger im Wasser. Ich fange ca. 20 m vor der Stelle an und driftest langsam über die kannte. Kurz und schnell anheben, kurz halten und den Köder dann langsam wieder herablassen. Grundkontakt halten und dich nicht erschrecken, wenn der Biss zu 90% beim ablassen kommt, macht richtig süchtig :-)

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an zeefix für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von eckhaard
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    Schönes Boot!

    Ich mache zwei Sachen, je nach Wind:

    1. Driften mit Wind. Ich fange so an, daß ich in der Drift über die gewünschten Stelle drifte. Wenn nichts geht, mache ich das auch mal über den ganzen See um zu suchen. Aus Faulheit nutze ich nur bei sehr viel Wind nen Driftsack, ist halt immer doof den aus dem Wasser zu holen. Mag ich genau so wenig wie nen Anker. Ich nutze zum Vertikalen bis zu 40g Jigköpfe.

    2. E-Motor, nicht immer erlaubt bei uns und auch unschön, weil man dauernd am Motor rumfummeln muß. Zumindest bei meinem Rhino, da ist der "erste Gang", egal ob vor- oder rückwärts immer zu schnell. Deswegen muß man dauernd an und aus machen. Abhilfe kann hier nen Potentiometer bringen. Ein Angelkollege hier am See hat sich sowas gebastelt.

    Ich verwende eine Rute mit harter Spitze. Die Schnur sollte man schön dünn wählen, bei mir PP 0,10.

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an eckhaard für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #10
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    So schwere Jigkoeppe?

    Andere Frage: wo ist der Unterschied zwischen dem Vertikalen vom driftenden Boot und dem, mhh, "geworfenen jiggen" vom anjernden Boot aus.

    Hat das Boot oben keine Scheuchwirkung auf die Jungs da unten?
    Geändert von Neutzel (12.02.2014 um 11:08 Uhr)
    mfg Jens


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  15. #11
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Hi Jens

    Dein Boot schaut gut aus
    Ich benutze eine kurze (180cm) Rute mit hartem Rückrad,Wurfgewicht ist bis 100g.Ist eine Baitcasterrute,habe ich mal von einem sehr netten Kunden geerbt(Gott hab ihn seelig)
    Vertikalangeln macht richtig Spaß und ist sehr erfolgreich,wenn man es gut beherrscht.
    Rolle ist ne Baitcaster,war mit dran,welche ich mit 12er Nanofil bespult habe.
    Die Bisse sind meist hammerhart,einfach geil
    Falls du mit Minipilkern angelst,kannste auch noch nen kleinen Beifänger benutzen.Ist sehr fängig wenn es auf Barsch geht und es unglaublich wieviel nur darauf gehen.
    Einfach nen kurzen Seitenarm einbinden und nen kleinen Twisten oder auch Wurm ran und ab geht die Post
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

    Kein Freund von Schlägern bei Inkasso Moskau

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  17. #12
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von eckhaard
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    Zitat Zitat von Neutzel Beitrag anzeigen
    So schwere Jigkoeppe?

    Andere Frage: wo ist der Unterschied zwischen dem Vertikalen vom driftenden Boot und dem, mhh, "geworfenen jiggen" vom anjernden Boot aus.

    Hat das Boot oben keine Scheuchwirkung auf die Jungs da unten?
    Ich sagte bis 40g. Das kommt auf den Wind an. Du mußt probieren wieviel Du brauchst um unten zu bleiben.

    Unterschied: Beim Jiggen/Faulenzen macht der Köder da unten riesen Sprünge. Beim Vertikalen schwimmt er ruhiger. Ich verzichte dabei auf Sprünge, wie zeefix es macht, und halte ihn ca. 10-20cm über Grund. Alle ~15-30s lasse ich den Köder zur Kontrolle auf Grund und hebe ihn wieder an.

    Scheuchwirkung? Vielleicht. Ich vertikale in Tiefen von 4-15m. Ob die Fische das Boot da interessiert?

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an eckhaard für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #13
    zeefix
    Gastangler
    Ich kann von ner Scheuchwirkung auch nicht viel spüren, die Fische beißen bei mir ab 3m.

    Die Jigköpfe sind bei mir auch etwas schwerer, ich habe die bis ca 30gr. Meine Favoriten sind balancierte Footballjigs. Die sind schön waagerecht.

    Was ich im vorigen Post geschrieben habe war auf die schnelle und nur eine Art des Vertikalangelns. Du kannst da verschiedene Führungsstile nehmen. Bei mir funktioniert es eben am besten mit dem "anheben, halten, langsam absinken" am besten. Es gibt aber auch Tage da nehme ich das Dropshot und schleife das Blei stumpf über Grund.

    Ich werde dieses Jahr auch gezielt im Freiwasser angeln, habe mich da von Herrn Beyer etwas inspirieren lassen.

    Am liebsten drifte ich über einen bekannten guten Platz und versuche mit Driftsack so langsam wie möglich zu werden. Bei etwas stärkerem Wind werfe ich lieber, finde ich da einfach besser. An heißen Tagen, wo es definitiv zu warm zum rudern ist, kommt der Driftsack raus und das Schicksal treibt mich über den See....dann kommen beide Vertikalruten und den Halter und ich beobachte nur das Echolot und die Ruten. Da empfehle ich dir eine Aalglocke, falls es mal zu gemütlich wird :-)

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  21. #14
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Na dann hab ich ja jetzt erstmal Input

    Schade, schade das wir soweit auseinander wohnen, sonst haetten wir uns mal schoen getroffen und einen gemacht, der Praxisteil zur Theorie.

    Freu mich schon drauf wenns wieder ans Wasser geht.

    Besten Dank
    mfg Jens


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  23. #15
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    Bei mir gehts Sonntag wieder los. Wegen Kunstköderverbot wird mit Tauwurm auf Barsche vertikalt und gedropshottet. Funktioniert auch.

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