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  1. #1
    Petrijünger Avatar von cercado
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    Spinnangeln - Bleiben oder Gehen...

    Liebe Spinnangler,

    ich möchte gern folgende Frage mit Euch diskutieren.

    Nachdem ich gestern nach 7 Stunden nur einen Barsch landen konnte und wirklich sehr gute Spots abfischte (Bäume, Brücken, Stege, Schilf) stellt sich mir folgende Frage:

    Wie lange eine Stelle abfischen und damit verbunden wenn nichts geht ist dann ein Köderwechsel überhaupt sinnvoll....

    Meine Erfahrung:

    Ich habe in der Vergangenheit Spots lieber lange abgefischt, was auch Sinn machte, da ich da meist auch mehrere Fische fing...also wie ein Fisch war da kam meist noch einer...

    Gestern habe ich mich am Ende des Tages geärgert...habe nicht so viele Meter gemacht, aber mehr Köder aber das brachte nichts...

    Wie sind Eure Erfahrungen...

    cercado

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  3. #2
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    Ist schwierig zu sagen, da es eben auch mal am Köder liegen kann. Meist hat man ja aber seine "da geht immer was" Köder und Methoden. Im Zweifel würde ich dann sowas nehmen und lieber öfter die Stelle wechseln und erst mal Strecke machen. Sollte sich dann nach einiger Zeit immer noch kein Erfolg einstellen such ich mir wieder nen verheißungsvollen Platz und geht dann noch mal zum Köderwechseln über.
    Manchmal ist aber auch einfach nix zu holen.

  4. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Blubberbarsch für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Träger Ehrennadel Gold Avatar von Vielfischangler
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    Ohne Beißzeit kein Fisch!

    Wenn die Bande nicht will, kannst du dich auf den Kopf stellen.

    Es ist schon oft genug vorgekommen, dass die Attacke nach dem "Hundersten" Wurf kam. Da fragt man sich zu weilen, wo der Fisch die ganze Zeit war bzw. warum er nicht wollte? Ein Köder wechsel -kann- ebenfalls vielversprechend sein.

    VFA
    http://www.fisch-hitparade.de/signaturepics/sigpic43177_1.gif

  6. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Vielfischangler für den nützlichen Beitrag:


  7. #4
    Petrijünger Avatar von cercado
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    vielleicht falsche Zeit......das dachte ich mir auch, also bin ich gestern an die gleichen Spots zu unterschiedlicher Tagesszeit gegangen...immer mal wieder zurückgekehrt, aber nix...

    ...Köderwechsel machte es leider nicht besser...

  8. #5
    Petrijünger
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    Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich war die letzten Tage immer Abends am Wasser und hab für 2-3h geworfen. Kein Biss gar nix. Gestern war ich auch min 7h am Gewässer und hab neben dem Ansitzangeln immer wieder mal ein paar Würfe auf Gummi gemacht. Kurz bevor ich meine Sachen packte Biss ein Hecht an dem besagten Platz.

    Wenn die Zeit nicht passt bzw. die Fische keinen Bock haben kann man sich nen Wolf werfen. Ich kann mir nicht vorstellen das der Hecht erst kurz davor auf den Platz ist :D (vor einem überhängendem Baum)

  9. #6
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Da hilft nur eins...suchen suchen suchen,irgendwann findet man seinen Fisch.
    Ich probiere dann sehr viel mit den unterschiedlichsten Ködern und Montagen.
    Du warst ja am Pechteich,Robert ...da ist jede Menge Wald,also fix nen paar Würmer gesucht und sich ne Drop Shot Montage zusammengefriemelt und los geht's.
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

    Kein Freund von Schlägern bei Inkasso Moskau

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an jewe68 für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Eines der schwierigsten Themen beim Spinnfischen...

    Bei Barschen würde ich dazu tendieren, nach mehrfachem gezieltem Ködertausch, den Ort zu wechseln.

    Bei Hechten ist Strecke machen, in meinen Augen, am sinnvollsten. Das heisst nicht, dass man an einem Ort, den man eine Stunde befischt, nicht doch noch einen fangen kann, meist hauen die, wenn sie Hunger haben, aber sofort zu, schon beim ersten Wurf in ihre Nähe.

    Bei Zandern habe ich hingegen völlig andere Erfahrungen gemacht. Die beissen in bestimmten Gewässern häufig zaghaft und vorsichtig, manchmal merkt man davon fast nichts, hält es für Grundkontakt.
    Ist aber einer in der Nähe, kann man ihn auch noch nach 30min Spinnaktion am gleichen Ort doch noch an den Haken bringen.
    Das lohnt sich allerdings nur dort, wo man weiss, dass quasi immer Zander in dem Bereich stehen.

    Natürlich spielt auch die Uhrzeit und vor allem das Wetter eine Hauptrolle, ob's gut klappt oder nicht. Aber das sind Erfahrungswerte, die man sich selbst erarbeiten muss, um sie richtig einzuschätzen, vor allem weil sie an jedem Gewässer variieren können.

  12. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Tommy80 für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
    Petrijünger Avatar von cercado
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    ...also so ein Dropshot-System hatte ich nun nicht mit, aber wäre ideal gewesen an der alten Mauer am OHK bei Finowfurt... ja Du hast recht mal ne andere Montage soviel Mut muss sein...

    Nochmal zu den Ködern.... hat es wirklich schon mal jemand erlebt, daß eine Stelle 9 Köder lang nichts bringt und der 10. Köder zuschlägt? Ich nicht...

    Köderwahl war immer erfolgreich, wenn ich wusste das Fische da sind, aber irgenwie nicht beissen wollen, bei Nachläufern, bei Wasserplatschen usw.

    Danke Euch,

  14. #9
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Zitat Zitat von cercado Beitrag anzeigen
    Köderwahl war immer erfolgreich, wenn ich wusste das Fische da sind, aber irgenwie nicht beissen wollen, bei Nachläufern, bei Wasserplatschen usw.
    Das ist auch richtig so. Nur sollte man dabei die Angeltiefe nicht vergessen, sie mit einbeziehen.

  15. #10
    Petrijünger Avatar von cercado
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    Tommy, danke für den Beitrag zu den Barschen, Hechten, Zandern... ich stimme Dir voll zu...

    Zander sind da köderverliebter und wollen aus der Reserve gelockt werden...

  16. #11
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    Vor zwei Wochen bekam ich nach 4 Würfen an einem Baggersee direkt einen Biss auf Wobbler. Leider hab ich ihn einen Meter vor den Füßen verloren. Eine Woche später war ich dann wieder dort. 5h und einmal um den ganzen See mit sicher 1000 Würfen. Nichts. Lieblingsköder haben wir alle, aber wenn es dann nichts wird kann man noch die verschiedenen Tiefen abfischen. Bringt das alles nichts, sollte es halt nicht sein.

    Am wichtigsten ist, davon sollte man sich nicht demotivieren lassen und nächstes Mal kommt auch der Fang.

  17. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von buntschuh
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    Zitat Zitat von cercado Beitrag anzeigen
    Zander sind da köderverliebter und wollen aus der Reserve gelockt werden...
    woher weißt'n du dis? du hast doch noch nie einen gefangen

  18. #13
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Zitat Zitat von sekteins Beitrag anzeigen
    Am wichtigsten ist, davon sollte man sich nicht demotivieren lassen und nächstes Mal kommt auch der Fang.
    Das gehört zum Spinnfischen wie die Krone auf das Pils. Selbst Stellen wo eigentlich immer etwas geht, können mal ein paar Tage bißlos sein. Ein anderes Mal stimmt das Wetter nicht, der Sturm bläst so stark, dass man den Köder kaum heraus bekommt, spüren tut man ihn auch nicht mehr wirklich und schon ist der Schneidertag vorprogrammiert.
    Ideal ist Windstille bis leichter Wind, behaupte ich einfach einmal aus Erfahrung. Auch sollte man sich bewusst sein, dass man sämtliche Wurfkünste beherrschen muss, um auch die kleinsten Chancen nicht zu verpassen. Wer z.B. auf einen in der Nähe raubenden Hecht innerhalb von Sekunden mit einem zielgenauen Wurf reagieren kann, ist klar im Vorteil.

    Auch gibt es Tage, an denen sämtliche erarbeitete und erlernte Kunst des Spinnfischens völlig egal ist. Da kann man einen beliebigen Köder auf einer breiten Fläche so führen wie es einem Spass macht und er wird trotzdem bei jedem Einholen attackiert, weil zufällig genügend beißfreudige Kandidaten in der Nähe sind.

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  20. #14
    Der mit dem Gummi spielt Avatar von J.Hecht.
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    Spinnangeln ist wie Roulette, mal klappt es und mal nicht.
    Zella vie so ist das leben.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Grüße aus der Hauptstadt
    Wer Blinker säet, wird Raubfisch ernten!

  21. #15
    Moderator / Tinca-Fan Avatar von angelhoschi76
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    Zitat Zitat von Tommy80 Beitrag anzeigen
    Ideal ist Windstille bis leichter Wind, behaupte ich einfach einmal aus Erfahrung.
    Hallo Zusammen,

    Dem muss ich widersprechen. Ich habe, speziell auf Hecht, die Erfahrung gemacht, dass es besser bei Wind beißt. Der darf auch ruhig ziemlich stürmisch sein, das macht nichts. Nur bei wechselnden Winden, also wenn er ständig aus einer anderen Richtung kommt, habe ich schlechter gefangen. Dagegen ist absolute Windstille nicht so wirkliches Fangwetter. Aber bei Windstille ist zielgenaues Werfen, auch auf große Distanzen, viel einfacher. Dadurch kann man die vermuteten Standplätze exakt anwerfen und abfischen, und es lässt sich auch bei Windstille Esox fangen. Aber bei richtigen Beißorgien war es bei mir immer windig.

    Zum Thema:
    Ob ich an einer Stelle lange bleibe oder nicht, das geht bei mir nach „Bauchgefühl“. An manchen Tagen fische ich einen Hotspot stundenlang ab. An anderen Tagen wechsle ich schon nach 10 Minuten zur nächsten Stelle. Es gibt gewisse Stellen, denen ich generell mehr Aufmerksamkeit zu kommen lasse und auch meist 2 oder 3 verschiedene Köder dort versuche. An den meisten Stellen halte ich mich aber nur so 10 – 15 Minuten auf. Habe ich in dieser Zeit keinen Fischkontakt, dann geht’s weiter. Hatte ich einen Nachläufer, Fehlbiss oder konnte sogar einen Fisch landen, dann wird die Stelle intensiv abgefischt. Mit dieser Taktik fahre ich meist recht gut, gerade bei kurzen Spinntouren.

    Viele haben es hier ja auch schon geschrieben: „Schneidern“ ist beim Spinnfischen völlig normal und gehört dazu. Letzte Woche am Donnerstag konnte ich z.B. einen schönen Hecht fangen. Samstag und Sonntag hatte ich jeweils 1,5h Zeit und es versucht, aber die gingen völlig ohne Fischkontakt vorüber.
    Viele Grüße
    Angelhoschi76


    Heute ist Angelwetter... denn angeln kann man bei jedem Wetter!

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