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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Raubfischtour in Stralsund

    Am freitag dem 17.05.2013 fuhren wir Richtung Stralsund. Freitag deshalb, da am Samstag kein Zug fuhr damit wir rechtzeitig um 07:30 Uhr mit Mario vom Angelführer-Stralsund auf´s Wasser konnten.
    Gegen 2 uhr kamen wir dann am, mit Mario vereinbarten Treffpunkt an. Da wir ja erst gegen halb 8 auf den Sund wollten, mussten wir uns noch geschlagene 5 1/2 Stunden vertreiben. Also packte ich erstmal meine Barschrute aus und machte ein paar Würfe im Fährkanal. Welche allerdings allesamt ohne Kontakt blieben.

    Da wir beide durst hatten und wir nichts im Gepäck mit uns führten, fragten wir nach einer Tankstelle oder änliches. eine Tankstelle gab´s, allerdings für uns zu weit zum laufen. Also wieder zurück in den Hafen. Hier lud ich dann auch erstmal mein Handy auf, um wenigstens ein paar Bilder vom geschehen schicken zu können. Auch die Möwen wurden mit zunehmender Morgendämmerung aktiver. Die Biester bei uns sind nichts im Vergleich zu denen in Stralsund. Nicht nur von der Größe, auch die "Geräusche" die die Dinger von sich gaben war einfach nur zum lachen. Teilweise hatte man das Gefühl die könnten bellen.


    Eine von vielen riesen Möwen


    Nun wieder zurück zum wesentlichen, dem ANGELN!!!!
    Nachdem wir die 5 Stunden irgendwie hinter uns brachten, dass erste Händeschütteln mit unserem Guide Mario.
    Schnell wurde das Angelgerät und was man sonst so brauchte ins Boot gebracht, Mario wies noch 4 andere Angler in ihr Leihboot ein und dann konnte der erste Teil der Tour starten.
    In einem sehr geräumigen Boot fand alles irgendwo platz.


    Ein wirklich sehr schönes und schnelles Boot mit viel Stauraum

    Nach gefühlten 5 Minuten fanden wir uns auch schon am ersten Spot ein.
    Wassertiefe hier: 1,50m
    Mario gab uns dann den Tipp mit leichten Köpfen zu fischen und die Köder einfach "ein zu leiern", da doch schon etwas Kraut am Grund war und man sonst ständig mit dem befreien des Köder´s vom selbigen beschäftigt ist. Gesagt, getan!
    Ich glaube mehr als 5 oder 6 Würfe waren es nicht, die Mario machte, bis der erste Hecht des Tages im Boot landete. Nicht der größte, aber immerhin ein schneller Erfolg der sich einstellte.
    Nur weniger Minuten später konnte auch Rene seinen ersten Hecht landen. Wieder einer der durchschnitts Hechte wie Mario sagte, aber für uns trotzdem ein Grund zur Freude.


    Rene mit seinem ersten Hecht des Tages

    Auch ich musste nicht lange auf den ersten kontakt warten. Kurzer Anhieb und der Haken saß. Auch dieses Exemplar dürfte seine 60cm gehabt haben.


    Nicht der größte, aber trotzdem ein toller Fisch

    Grademal 5 Minuten vergingen, da schlug es bei Rene schon etwas derber ein. Auch die Biegung der Rute ließ auf einen besseren Fisch schließen, was sich dann ein paar Augenblicke später bestätigte. 77cm zeigte das Maßband, der konnte sich schon sehen lassen


    Ein klasse Hecht, mit schöner Zeichnung

    Wiederum wenige Würfe später war dann auch meine Angel wieder gebogen. Allerdings war es wieder ein durchschnitts Hecht. Fisch ist Fisch und die erste halbe Stunde hielt schon mal was Mario versprach.


    Wieder ein mittelklasse Hecht mit schöner Zeichnung

    Dann war erstmal ruhe angesagt. Was uns aber nicht wirklich störte, da wir nicht mit so einem super Start gerechnet hatten.
    Kurz vor neun nahm ich mir dann einen 5er Mepps in Neongelb, vielleicht ließen sich die Hechte damit etwas besser reizen. Allerdings ging mir nicht der erwartete Hecht drauf, sondern mein erster Hornhecht. Alleine deswegen war ich mit dem ersten tag schon zufrieden.


    Mein erster Hornfisch

    Jetzt setze die von Mario schon angedrohte Mittagspause ein. Meistens sei es wohl so das die Fische zum mittag hin das Fressen einstellen und sich nur vereinzelt Fische fangen lassen. Diese Phase nutzen wir ein wenig zur Erholung, waren wir doch mitlerweile fast 24 Stunden auf den Beinen. Da kamen auch bei manch einem die Rückenschmerzen durch.


    Eijeijei, das sieht nach Schmerzen aus :D

    Gegen dreiviertel 12 konnte ich dann den nächsten und damit auch letzten Fisch des Tages ins Boot bringen. Wiedermal ein mittelklasse Hecht. Die Großen wollten heute irgenwie nicht.


    Und der nächste bitte

    Danach hatten wir zwar noch ein paar Kontakte, manch ein Hecht ist uns auch noch im Drill verloren gegangen, bis wir dann schließlich gegen halb 4 kapitulierten und Mario uns ans Festland fuhr. Auch wenn "der Meter" nicht dabei war, so konnten wir mit der heutigen Ausbeute zufrieden sein.
    Im Anschluss suchten wir unsere Pension auf, wo ein Zimmer für uns reserviert war. Eingecheckt und dann nochmal in den Supermarkt was essbares und etwas zu trinken geholt. Vom Abend bekam ich nicht mehr viel mit, da ich gegen halb 7 einschlief. Bis morgens um 6 der Wecker klingelte. Um 06:45 Uhr sammelten wir dann unsere sieben Sachen zusammen und gingen runter um uns für den bevorstehenden Tag zu stärken. Nach dem ausgiebigen Frühstück gings dann Richtung Fährkanal wo Mario schon auf uns wartete.

    Tag 2 unserer Raubfischtour begannen wir dann mit einem Mann mehr im Boot, welcher es allerdings auf Hornhecht abgesehen hatte. Kurz untereinander vorgestellt und dann ging es auch schon los.
    Da die Hechte am Vortag im Bereich von ca 1,50m Wassertiefe standen, suchten wir auch diese Stellen zum Anfang auf und auch heute waren es nur wenige Würfe bis Mario den ersten Fisch des Tages landen konnte. Wieder ein durchschnitts Hecht von gut und gerne 65cm.

    Dann setzte der Regen ein, was das Angeln nicht gerade gemütlicher erscheinen ließ. Als ich dann allerdings kurz vor acht meinen ersten Hecht hatte, vergaß ich schnell den Regen und freute mich über einen 60er Hecht.


    Der erste des Tages für mich und es sollte nicht der letzte bleiben

    Wir drifteten in einen Bereich mit einer Tiefe von 70cm - 1m und was hier dann abgelaufen ist, war einfach der helle Wahnsinn.
    Als erstes fing ich an diesem Spot nen richtig schönen Barsch der meinen 15er Kopyto voll inhallierte. Dachte ich doch zuerst an einen kleinen Hecht, bis ich den Fisch an der Oberfläche sah.


    Gieriger Prachtbarsch mit 39cm

    Hier ging es nun wirklich Schlag auf Schlag. Hatten wir uns zu Beginn unserer Tour noch vorgenommen jeden Fisch kurz vor die Kamera zu halten, sortierten wir nun schon aus.
    Als nächstes war dann auch Rene wieder an der Reihe. Obwohl er es eigentlich auf die Hornhechte abgesehen hatte, stiegen bei ihm immer wieder Hechte und Barsche wie diese beiden Exemplare ein.


    Trotz der schnellen Führung, der Drilling saß gut im Hechtmaul


    Und auch der 32er Barsch hing sicher

    Hätten wir die Videokamera am laufen gehabt, wäre es ein einziges hin und herschwenken gewesen. Bisse, kurze Attacken, Aussteiger, gelandete Fische, teilweise sogar 3-4 Attacken bei einem Wurf, so ging es den ganzen Tag lang.
    Ein Hecht nach dem anderen landete im Boot.





    Nicht die Größten, aber allesamt tolle Kämpfer

    In der zwischenzeit hatte auch Mario schöne Barsche fangen können.
    Und auch ich konnte noch mal einen Barsch vor die linse halten.


    Wieder ein schöner Fisch


    Kurz darauf griff der erhoffte meterfisch meinen Gummi genau vor dem Boot an, leider ging der Angriff daneben und so konnte ich nur sagen das ich den Meter wenigstens gesehen habe.
    Ein paar Würfe später dann ein richtig guter Einschlag. Sofort merkte ich das dieser Fisch schon etwas besser sein musste. Nach kurzem Drill war er auch schon am Boot und Mario stand mit dem Kescher bereit doch dann legte der Hecht erst so richtig los. Eine Flucht unter das Boot durch ließ meine Rolle erstmal aufschreien. Einfach toll, vorallem wenn man nicht mehr damit rechnet. Nach 2 bis 3 weiteren kurzen Fluchten ließ er sich dann Keschern. Der letzte Hecht des Tages und gleichzeitig der Größte des Wochenendes.


    Dieses Exemplar kann sich sehen lassen. 82cm reine Power

    Und so endete die Tour nochmal mit einem richtig schönem Drillerlebniss. Wir packten unsere Sachen zusammen während Mario Richtung Festland fuhr. Damit endete ein wunderbares, Fischreiches und erlebnissvolles Wochenende in Stralsund. Hoffentlich läuft´s beim nächsten Besuch genauso.

    MFG Bigbass

  2. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei Bigbass85 für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
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    Schöner Bericht, Petri zu den Fischen. der Sund ist schon nen tolles Revier. Muss mir glaub ich auch mal ne Guiding Tour gönnen wen ich das nächste mal oben bin.

  4. #3
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Schöner Bericht und tolle Fotos...Petri Heil zu euren Fängen
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

    Kein Freund von Schlägern bei Inkasso Moskau

  5. #4
    Profi-Petrijünger
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    Danke.....
    Jupp Blubber, mich hats auch voll gepackt. Werden wohl im herbst nochmal hochfahren und uns ein boot leihen.

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