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  1. #1
    Petrijünger
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    Question Wie drille ich am besten?

    Bin neu... :D
    Habe schon meinen Jugendfischereischein und möchte mal gerne wissen... wie drille ich einen Fisch z. B. Karpfen am besten?
    So das die Angel nicht bricht oder irgend etwas kaputt geht?
    Vielleicht kennt ihr ja irgend welche gute Video's, Tipp's, ect. ...

    Danke im voraus...

    Lg Felix

  2. #2
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Ich drille relativ hart,um den Fisch keinen unnötigen Stress zu machen.Dabei ist meine Bremse so eingestellt das er Schnur nehmen
    kann wenn er sich zur wehr setzt.Einige Fluchten kann man schon mit der Rute abfedern(am wichtigsten ist aber die richtig eingestellte Bremse)
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

    Kein Freund von Schlägern bei Inkasso Moskau

  3. #3
    Petrijünger
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    Ich habe meine Bremse etwas weicher. Es sei denn der Fisch darf wegen Pflanzen etc. nicht ein Stück abhauen. Wenn möglich die Rute zur Schnur im 90 Grad Winkel halten, damit die Rute auch noch abfedern kann.
    Außerdem macht ein längerer Drill doch mehr Spaß

    Die Schnur zum Fisch immer auf Spannung halten.

    Am besten bei so solchen Sachen: Eigenes Gefühl dafür bekommen!
    Es ist mir vollkommen egal, wer Dein Vater ist – solange ich hier angle, läufst Du nicht übers Wasser!

  4. #4
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Zitat Zitat von 123Felix Beitrag anzeigen
    So das die Angel nicht bricht oder irgend etwas kaputt geht?
    Solange du einen großen Fisch nicht an der Rute heraushebst, sondern ihn brav über den Kescher ziehst, den du dann auch nicht anhebst, sondern am Stock zu dir ziehst, alles bei ordentlich eigenstellter Spulenbremse, wird da nichts brechen: Weder Rute noch Kescherstock, auch nicht die Schnur.
    Ansonsten der übliche Drill: Wenn nötig: Anschlag setzen (Spule dabei u.U. festhalten) Die Spulenbremse sollte so offen sein, dass sie vor einem Schnurriß/Knotenriß Schnur freigibt. Per Rute fängst du Fluchten des Fisches ab, lose Schnur kurbelst du ein. Gegen den Zug zu kurbeln ist ziemlich sinnlos, ruiniert nur die Rolle. Bei einem größeren Fisch kommt's dann u.U. vor, dass die Schnur unter Dauerspannung steht, während die Bremse kaum Schnur freigibt, dann kannst du die Spulenbremse ruhigen Gewissens noch etwas öffnen, bei bedarf wieder zudrehen.

    Und Merke dir: Ziel des Drill ist es nicht, den Fisch völlig fertig zu machen, bis er oben schwimmt und sich nicht mehr wehrt, sondern ihn möglichst schnell in den Kescher zu bringen.

  5. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Tommy80 für den nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Profi-Petrijünger
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    Hey,

    was ich als sehr wichtig erachte ist der Winkel der Schnur zum Fisch wenn er näher kommt. Je weiter ich einen Fisch herangedrillt habe, desto weiter senke ich die Rute auf eine Seite um den Schnurwinkel flach zu halten sodass ein guter Halt des Hakens gewährleistet ist. Je steiler der Schnurwinkel vorm Landen desto größer ist die Gefahr dass der Haken ausgehebelt wird. So hat man viel weniger Aussteiger.
    Auch denke ich dass diese Methode das Fischmaul schont.

  7. #6
    King of Baby-Catfish
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    Beim Drillen gilt: So kurz wie möglich, so lang wie nötig.

    um dies zu erreichen muss dein Tackle natürlich gut abgestimmt sein. Die Schnur sollte für den Zielfisch nicht zu dünn gewählt werden. Asserdem sollte sie der Rute und der Rolle angepasst sein. Viele Rutenhersteller geben ein Schnuroptimum mit an.

    Die Bremse deiner Rolle muss natürlich entsprechend eingestellt sein. Ob eher offen oder geschlossen hängt hier auch vom Zielfisch und von der Rute + Schnur ab.
    Als Beispiel: Rapfen im Schnell fließenden Fluss:

    Hierfür wurde ich mindestens eine 12er geflochtene nehmen. Auch wenn der Fisch am ende nur 3 Kilo wiegt macht er bei seinen Fluchten oftmals ganz schön druck. Dementsprechend weich stell ich die Bremse ein. Der Fisch soll Problemlos Schnur nehmen können, ohne mir bei ner kräftigen Flucht die Schnur zu zerreißen oder gar Schaden an Rute/Rolle verursachen.
    Beim Barsch oder Zander hingegen kann die Bremse ruhig etwas weiter zu. Aber niemals komplett zu. Stell die Bremse am besten so ein, dass du beim Zug an der Schnur die von der Spitze kommt an gutes Gefühl hast. Wenn die Bremse hier zu fest ist und ein Zander an gestraffter Schnur den Kopf schüttelt könnte das böse enden.

    Bitte niemals die Bremse der Schnurbelastbarkeit auf höhe der Rolle anpassen. das kann u.a. viel zu fest sein.

    Für Karpfen kann ich keine Auskunft geben. Ich Angel nicht auf diesen Fisch :-)
    Ich release jeden abgeschlagenen Fisch. Ich nehme Lebende Grundeln zum Jiggen, Edelkrebse fürs Texas Rig und lebende Baby-Hechte zum Jerken auf Großhechte.

    PeTA, komm mit mir angeln

    PS: Auf Wels mit Leber? Nah, da kommen Chihuahuas an den Haken!

  8. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Pacman33
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    Hallo 123Felix...

    Speziell beim Karpfen solltest du die Bremse eher weicher einstellen, da sonnst das Risiko des Ausschlitzens sehr hoch ist! Kurz vorm Kescher solltest du dann noch etwas weicher stellen, da die Länge der Schnur bis zum Fisch nur noch ein Paar Meter beträgt und dadurch weniger Dehnung hat.
    Kommt aber auch immer auf die Mäuler der Fische an. Wenn sie z.B. viele Muscheln als natürliche Nahrung haben, haben sie in der Regel auch härtere Mäuler. Da kannst du dann auch etwas mehr Druck auf den Fisch ausüben.
    Aber wie oben schon erwähnt wurde, ist das eine gewisse Erfahrungssache.

    Gruß Pac

  9. #8
    Petrijünger
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    Ok Danke.
    Ist das so richtig? (hab mal bei jemanden zugeguckt) :D

    Er hat die Rute rechts und stellt dann das linke Bein etwas versetzt nach vorne.
    Und wenn er einen Fisch dran hat (Bremse drin) hält er die Rute weiter nach rechts (ungefähr 45°) zieht einwenig, lässt kurz nach geht mit der Angel Richtung Fisch und rollte ein bisschen Schnurr auf und zieht wieder. (und das immer so weiter)
    Ist das eher falsch oder richtig?

    Lg Felix

    Oder sollte man erst einmal die erste Zeit die Rute im 90° Winkel halten?
    Geändert von FM Henry (23.04.2013 um 12:00 Uhr) Grund: Mehrere Einzelbeiträge zusammengeführt. Bei kurzen Zeitabständen künftig bitte die Beitrag-ändern-Funktion nutzen

  10. #9
    Brahma27
    Gastangler
    Zitat Zitat von 123Felix Beitrag anzeigen
    Ok Danke.
    Ist das so richtig? (hab mal bei jemanden zugeguckt) :D

    Er hat die Rute rechts und stellt dann das linke Bein etwas versetzt nach vorne.
    Und wenn er einen Fisch dran hat (Bremse drin) hält er die Rute weiter nach rechts (ungefähr 45°) zieht einwenig, lässt kurz nach geht mit der Angel Richtung Fisch und rollte ein bisschen Schnurr auf und zieht wieder. (und das immer so weiter)
    Ist das eher falsch oder richtig?

    Lg Felix
    ist das dein Ernst? Ich versteh dein Problem nicht!

  11. #10
    King of Baby-Catfish
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    Zitat Zitat von Brahma27 Beitrag anzeigen
    ist das dein Ernst? Ich versteh dein Problem nicht!
    Anscheinend ist Felix noch jung und hat noch nicht viel Ahnung vom angeln. Daher vermute ich mal, dass er es ernst meint. Allerdings frage ich mich ob du es ernst meinst. Ein Forum ist doch dazu da auch tips und Tricks auszutauschen und Anfängern unter die arme Zu greifen.

    @felix: die oben genannte drill Methode kenne ich bisher nur vom spinnfischen. Man drillt den fisch über die rute. Soll heissen, dass man den fisch durch heben oder seitliches bewegen heranzieht und beim senken der rute die Schnur wieder einkurbelt. Die Schnur muss trotzdem auf Spannung bleiben, da sonst der fisch wieder aussteigen könnte.

    Wie wäre es, wenn du am Anfang mit einem erfahrenen Angler zum fischen gehst, falls du dann mal nen großen dran haben solltest kann dir der erfahrene Kollege zur Seite stehen und dir tips geben

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    Ich release jeden abgeschlagenen Fisch. Ich nehme Lebende Grundeln zum Jiggen, Edelkrebse fürs Texas Rig und lebende Baby-Hechte zum Jerken auf Großhechte.

    PeTA, komm mit mir angeln

    PS: Auf Wels mit Leber? Nah, da kommen Chihuahuas an den Haken!

  12. #11
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von 123Felix Beitrag anzeigen
    Ok Danke.
    Ist das so richtig? (hab mal bei jemanden zugeguckt) :D

    Er hat die Rute rechts und stellt dann das linke Bein etwas versetzt nach vorne.
    Und wenn er einen Fisch dran hat (Bremse drin) hält er die Rute weiter nach rechts (ungefähr 45°) zieht einwenig, lässt kurz nach geht mit der Angel Richtung Fisch und rollte ein bisschen Schnurr auf und zieht wieder. (und das immer so weiter)
    Ist das eher falsch oder richtig?

    Lg Felix
    Mit der Technik pumpst du den Fisch ziemlich schnell ans Ufer, setzt aber viel Vertrauen darin, das der Fisch optimal Gehalt ist. Falls der Haken nicht gut sitzt oder du zuviel Druck ausübst schlitzt der Fisch recht schnell aus.

    Ich persönlich drille meine Fische so aus wenn sie auf die Strömung zuhalten oder wenn ich sie schnell durch eine Lücke in einem Krautfeld dirigieren will.

    Außerdem gibt es fast kein Patentrezept für den richtigen Drill jeder Fisch ist anders, am Wasser gibt es verschiedene Gegebenheiten leider hilft hier nur die Praxis und Lehrgeld zahlen. Ich glaube es gibt keinen Angler der nicht schon den einen oder anderen Fisch verloren hat
    C&R Debatten Nerven und bringen nix!!!!

    Geht fischen und hört auf zu streiten!

  13. #12
    Ich esse Fische Avatar von Amanita
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    Beim Drill des Fisches müssen schnelle Schläge und Fluchten gedämpft werden, um das Ausschlitzen des Hakens oder - schlimmer - einen Schnurbruch zu vermeiden.

    Im Wesentlichen wirken dabei drei elastische Systeme zusammen: Die Dehnungsfähigkeit der Schnur, die Federkraft der Rute und die Bremse der Rolle.
    Von diesen drei Elementen hat die Spulenbremse die größte Trägkeit, d.h. ein Schlag des Fisches wird von der Spulenbremse eher langsam kompensiert.
    Wenn der Fisch weit draußen ist, also viel Schnur zwischen dir und dem Fisch ist, federt die Dehnnung einer Monofilen Schnur Fluchten und Schläge des Fisches am schnellsten ab.

    Kurz vor dem Ufer ist die Situation anders: nur noch wenige Meter Schnur zwischen Rute und Fisch sind nicht so elastisch wie die Rute - vorausgesetzt, diese wird richtig gehalten.
    Sie sollte etwa in einem Winkel von 90° zum Fisch stehen, so dass ihre Aktion möglichst optimal wirken kann.

    Diese Überlegung zeigt, dass die Tragkraft der Schnur zur Aktion der Rute passen muss. Die Engländer wissen das schon länger und geben statt des Wurfgewichts oft die zur Rute passenden Schnurtragkraft an.

    Die von dir beschriebene Technik, den Fisch über die Rute zu 'pumpen' und mit der Rolle die dadurch 'gewonnene' Schnur aufzunehmen ist sehr effektiv. Lass dir aber Zeit dabei, lass den Fisch seine Kraft und Energie an Rute und Schnur abarbeiten. Energische Fluchten werden die nicht zu leichtgängig eingestellte Rollenbremse abfangen.

    Wenn der Fisch kurz vore dem Kescher ist, darf die Spulenbremse dann gerne etwas leichter eingestellt werden, weil nur noch wenig Schnur draußen ist und der Fisch oft kurz vor dem Ufer nochmals zu einem Spurt ansetzt, sobald er den Angler sieht.

    Die Rute sollte beim Drill in einem Winkel von ca. 90° zum Fisch gehalten werden, so kann man ihre Elastizität am besten nutzen.

    Egal wie du drillst: die Schnur muss in jedem Augenbblick des Drills unter Spannug sein!
    Geändert von Amanita (23.04.2013 um 07:58 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  14. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Amanita für den nützlichen Beitrag:


  15. #13
    Petrijünger
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    Ok Danke
    Ich kenne schon Angeln und der eine wohnt in der gleichen Straße. :D
    Ich werde bei ihm demnächst mal vorbei gucken und ihn ausfragen.

    Lg Felix

  16. #14
    Petrijünger
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    Und im Zweifelsfall, klein Anfangen. Am Anfang eine Stelle suchen die nicht sehr hängerträchtig ist. Auf eine Entfernung angeln bei welcher man gut mit monofiler Schnur angeln kann. Diese verzeiht dir eher einen Drillfehler. Und auch mit Rotaugen und Brassen kann man das drillen lernen, wobei man natürlich nie ausschliessen kann, daß mal was großes beisst.

    Aber man muss es ja nicht gleich mit Haarmontage und 20mm Boilies auf die größten Karpfen versuchen. Am Anfang ist man eh manchmal froh wenn überhaupt etwas beisst

  17. #15
    Petrijünger
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    Haste Recht, bei uns gibts in der nehe schon so kleine "Bäche" wo man Angeln darf.
    Ich habe noch so eine "Billigrute" da beträgt das Wurfgewicht 20 - 40 g und die Länge 240cm. Hab ich bei Norma für 20€ gekauft. Weiß aber leider nicht mehr darüber.
    Vielleicht taugt sie ja für den Anfang....

    Lg Felix

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