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  1. #1
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Warum sieht man immer mehr Lip-Grips?

    Hallo in die Runde.


    Mich wuerde mal interessieren, ob und weshalb Ihr nen Lip-Grip benutzt. Es gibt ja genug Vorurteile, die ich teils auch begruendet sehe.
    So z.B. das Bild einer Anglerin in ner grossen Angelzeitschrift, die stolz nen Hecht daran baumeln laesst.Dass das nicht gut fuer ein lebendes Tier ist, duerfte wohl klar sein.

    Den einzigen Vorteil sehe ich in der integrierten Waage, doch dann braeuchte man ja wieder ne Art Sack, um dem Fisch nicht zu schaden.

    Ich persoenlich versuche immer ne Handlandung zu machen, doch es gibt genuegend Stellen, wo das defakto aufgrund von Uferbeschaffenheiten nicht machbar ist. Deswegen habe ich immer nen Kescher dabei. Dort hilft mir dann auch kein LipGrip.

    Vom hessischen Fischereigesetz bin ich eh dazu verpflichtet, einen Kescher mitzufuehren und der LipGrip ersetzt Diesen nicht.
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    Versteh mal einer die Fische.
    Die werden nicht umsonst mit F wie Frauen geschrieben.....

  2. #2
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    So ein Ding habe ich auch, aber es kam nur sehr selten bisher zum Einsatz, weil ich nicht so oft auf Hecht fische. Und wenn, hebe ich einen Fisch nicht daran in die Höhe. Eigentlich ist ein Lip-Grip mehr zum Bootsangeln gedacht.
    Am besten ist aber auch da ein entsprechender Unterfangkescher.
    Gruß
    Eberhard

  3. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von CarpCrakc
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    Hab kein Lip-Grip , weil ichs eigentlich nicht brauch , da ich immer nen Kescher dabei hab.
    Die Vorteile liegen m.E. beim Fischen von Boot,da dort ein Kescher doch n bissle stört.
    Die Fische würde ich trotzdem nicht daran hoch heben , da sich z.B. ein Hecht , wie bei nem Kiemengriff , Gräten oder Knochenplatten brechen kann.
    Wenn Lip-Grip , dann nur als zusätzliche Sicherung zur Bauchlandung.

  4. #4
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Ich denke das er platzsparender ist. Ein Kescher ist sperrig und kann sich im Unterholz/Geaest verfangen.
    Handlandung kann/traut sich nicht jeder.

    Da paßt der Grip perfekt ins Bild: klein, leicht, guenstig, einfach und sicher in der Handhabung.
    Vermute mal das es sich darum dreht, soll aber nicht heißen das ich das gut finde. Ausserdem gibt es entsprechend, einzuhaltende, Gesetze§§!
    Geändert von Neutzel (05.01.2013 um 13:23 Uhr)
    mfg Jens


    ...manche Dinge greift man mit Worten so vergeblich an wie Geister mit Waffen

    IG Thueringer Gewaesserperlen

  5. #5
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Zitat Zitat von Neutzel Beitrag anzeigen
    Ich denke das er platzsparender ist. Ein Kescher ist sperrig und kann sich im Unterholz/Geaest verfangen.
    Einen Kescher kannst du wunderbar an einen ordentlichen (spottbilligen) Armyrucksack hängen, oder in dessen Seitentaschen stopfen, früher hatten auch viele Kescher simple Klemmen dran, damit konnte man sie einfach an den eigenen Gürtel hängen. Störend? Nein, wenn ich in unwegsamen Gelände spinnfische, ist der aufgeklappte Kescher der Erste am neuen Angelplatz, das geht problemlos, wenn man will. Klar bleibt man mal im Gebüsch hängen, aber darauf kann man genauso achten, wie auf die Spitzen der Angelrute..

    Daher auch meine Ansicht zu Lipgrip: Unnütze Amimode, die den Fischen gewiss häufig mehr schadet wie ein guter Kescher. Nur weil es bequem ist, nicht mit nassen Netzen hantieren zu müssen, ist für mich kein Grund auf Kescher zu verzichten, das gilt auch für Bootsangelei.

  6. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Tommy80 für den nützlichen Beitrag:


  7. #6
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Tommy80 Beitrag anzeigen
    Einen Kescher kannst du wunderbar an einen ordentlichen (spottbilligen) Armyrucksack hängen, oder in dessen Seitentaschen stopfen, früher hatten auch viele Kescher simple Klemmen dran, damit konnte man sie einfach an den eigenen Gürtel hängen. Störend? Nein, wenn ich in unwegsamen Gelände spinnfische, ist der aufgeklappte Kescher der Erste am neuen Angelplatz, das geht problemlos, wenn man will. Klar bleibt man mal im Gebüsch hängen, aber darauf kann man genauso achten, wie auf die Spitzen der Angelrute..

    Daher auch meine Ansicht zu Lipgrip: Unnütze Amimode, die den Fischen gewiss häufig mehr schadet wie ein guter Kescher. Nur weil es bequem ist, nicht mit nassen Netzen hantieren zu müssen, ist für mich kein Grund auf Kescher zu verzichten, das gilt auch für Bootsangelei.
    Servus,

    sehe ich genauso.

    Im Boot oder im Wasser stehend ok, wenn man seine zwei Hände benutzen kann um den Fisch am Bauch unterstüzend zu Entnehmen, vom Ufer aus meist unbrauchbar.
    Zumal er immer wieder falsch eingesetzt wird, zum Leidwesen der Fische, gerade wenn released werden soll.
    Spricht man die Benutzer solcher Teile auf ihre Fehler an, heißt es gleich ja, auf der DVD macht es Herr D.I., S.H. und wie die Vertragsangler sogenannter Lip-Grip-Hersteller noch heißen mögen auch so.

    Für mich gibt es zum gummierten knotenlosen Kescher eigentlich keine andere Alternative, mit Ausnahme der Handlandung, wenn diese möglich ist, oder das Lösen vom Haken im Wasser.
    Den Kescher kann ich auch in eine Art Köcher(vom Bogenschießen, Selbstbau ist kein Problem) stecken und am Rücken oder am Gürtel tragen, bei Platzwechsel wenn es sein muß wird er wieder zusammengeklappt und am nächsten Platz angekommen wieder ausgeklappt.

    Ein Lip-Grip ist in meinen Augen ebenso überflüssig wie eine Rachensperre, die braucht auch kein Mensch!
    Geändert von Jack the Knife (06.01.2013 um 13:24 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #7
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    Naja sorry wenn ich jetzt nen Boga benutze... finds halt einfach bequemer und natürlich halte ich den fisch unterstützend am Bauch.... versuche auch meistens Handlandung nur wenn ich sehe dass er knapp gehakt ist kommt mein boga zum einsatz weil ich ihn dann schneller greifen kann...

  10. #8
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    Bevor diese Dinger rauskamen hat sie eigentlich keiner vermisst.Ein weiterer Modetrend meines Erachtens.Ein Kescher hat seine Arbeit immer getan.Und ein erfahrener Angler sollte auch eine Handlandung beherrschen.Aber das ist meine persönliche Meinung.

  11. #9
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Beim Spinnfischen hat man viele Standortwechsel. Ich muss an meinen Gewässern viel durchs Unterholz. Der Kescher schien mir einfach zu sperrig und die ständige Auf-und-Zu-Klapperei lästig. Handlandung war mir zu unsicher. Hier mal ein paar gegoogelte Bilder dazu:



    Wie man sieht kann man auch mit einer nicht optimal ausgeführten Handlandung sowohl am Fisch als auch an sich selbst ordentlichen Schaden anrichten.

    So entschloss ich mich letzten Sommer mir probeweise ein Lip-Grip zuzulegen. Weil es schön in die Tasche passt und man keine blutigen Finger riskiert. Und weil es einem Fisch der released werden soll vermutlich egal ist, ob er mit vollem Gewicht am Unterkiefer oder am Kiemendeckel hängt. Und einem Fisch der verwertet werden soll erst recht.

    Dass der Grip bzw. bei Handlandung Griff in die Kiemen nur führend/unterstützend zur zweiten Hand angewandt wird, die dem Fisch unter den Bauch greift, bleibt ein frommer Wunsch. Spätestens zum Haken lösen hat man eine Hand zu wenig und dann hängt er eben mit vollem Gewicht, oder muss doch abgelegt werden. Aber das hatten wir schon mal in einem anderen Thread.

    So super finde ich deshalb beide Methoden nicht. Wenns denn sein muss ziehe ich den Grip dem Kiemengriff vor. Trotzdem ist nach wie vor der Kescher mein ständiger Begleiter und ihm wird wo immer praktikabel der Vorzug gegeben.
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  12. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Peter85 für den nützlichen Beitrag:


  13. #10
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Ich hab ja in den letzten Monaten stets meine Watstiefel an.

    Wenn ich nen Fisch lande, gehe ich mit einem Bein ins Wasser und mache nen Kiemengriff. Dann kann ich den Hecht wunderbar im 45 Grad Winkel auf dem Gummiwatstiefel "ablegen" und abhaken.
    So hab ich dann beide Haende frei. Finde ich sehr angenehm, da das sehr fix geht.



    Tapatalk entschuldigt eventuelle Rechtschreibfehler.
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    Versteh mal einer die Fische.
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  14. #11
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Egal ob sperrig oder nicht, ab diesem Jahr begleitet uns je ein Watkescher.
    Der Lipgrip bleibt auch, nur für Fische die dann in Öl weiter schwimmen
    Geändert von Spaik (05.01.2013 um 22:48 Uhr) Grund: kleiner Fehler
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Spaik für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #12
    Allroundschneider Avatar von Regulator87
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    Für die Fischentnahme im wahrsten Sinne des Wortest ist der Grip inkl. Waage voll in Ordnung. Wer jedoch C&R macht, sollte auch immer einen Kescher mitführen oder dann auch wenns für den Angler ungemütlich wird, Handlanden.

    Grips kommen ja wie so vieles aus USA bzw. Japan...dort wird meines Wissens nach hauptsächlich den Schwarzbarschen nachstellen...die haben einfach ein anderes anatomisches Maul, wozu der Grip wohl gut geeingnet ist.
    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats einfach gemacht!

  17. #13
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo.

    Diese Boga-/oder Lip-Grips sind nur wieder eine Amymode. Nur weil jemand nicht in der Lage ist den Kiemendeckelgriff anzuwenden oder der Kescher unhandlich ist, ist es bequemer den Fischen Leiden zuzuführen. Und warum??? Weil uns die Kreatur ******egal ist und die Mode siegt!!!

    Wenn ich diese Ausreden lese, der Kescher ist im Unterholz zu sperrig??! Was ist dann mit der Rute (egal ob Steck- oder Telerute) die sind etwa im Unterholz nicht im Weg??? Selbst wenn die Rute in einer Rutentasche steckt ist im Unterholz selbst das manchmal schon zuviel.

    Lasst die Dinger da wo sie herkommen, im Laden!!

    MfG
    Markus
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  18. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Aalschreck für den nützlichen Beitrag:


  19. #14
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Zitat Zitat von Aalschreck Beitrag anzeigen
    ... Nur weil jemand nicht in der Lage ist den Kiemendeckelgriff anzuwenden oder der Kescher unhandlich ist, ist es bequemer den Fischen Leiden zuzuführen...
    Was das "Leiden" des Fisches betrifft seh ich zwischen Lip-Grip und Kiemengriff bei richtiger Anwendung keinen Unterschied. Bitte erklären?

    Für Alle die mit der Rute durch das Unterholz müssen hier ein Tipp: Rute umdrehen und mit dem Griffteil nach vorn losmarschieren. Funktioniert ganz wunderbar.

    Gruss,
    Peter
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  20. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Peter85 für den nützlichen Beitrag:


  21. #15
    Wobbler-Sammler Avatar von aspiusaspius
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    @Aalschreck: jedem Benutzer eines lip-grip zu unterstellen "die Kreatur sei ihm *******egal" ist ziehmlich dreist.Entspricht aber voll und ganz der ueblichen Diskusionskultur hier im Forum.
    wie man behaupten kann der Kiemendeckelgriff bei grossen Hechten sei Fisch schonend, bleibt mir ein Raetsel.Da wird offensichtlich Schleimhaut schonend mit Fisch schonend verwechselt.Einen Hecht so lange zu drillen bis er voellig platt ist um ihn gefahrlos mit der Hand aus dem Wasser zu heben schont ihn nicht,sondern macht ihn fertig (Stichwort Azidose). Und die mechanische Belastung im Kopfbereich ist auch nicht anders als beim lip-grip.
    Wer bei der Landung eines grossen Fisches alles richtig machen will benutzt einen gummierten Kescher.Wer die Hand oder einen lip-grip benutzt ist deshalb kein schlechterer Mensch.

  22. Folgende 13 Petrijünger bedanken sich bei aspiusaspius für den nützlichen Beitrag:


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